Kino 2006

Hier habe ich alle Kinofilme aus 2006 (incl. zwei Filme, die am 29.12.05 gestartet sind) vorgestellt, die ich selber im Kino gesehen habe. In der Endabrechnung war ich schließlich 72mal im Kino. Neben den üblichen Daten wie Stab, Schauspieler und Film-Info schreibe ich kurz meine Meinung über den Streifen nieder. Unter DVD-Potential könnt ihr lesen, wie ich den Film als (kommende) DVD einstufe und ob ich mir den zulegen würde.

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Liebe braucht keine Ferien

Liebe kennt keine Ferien 

Regie: Nancy Meyers. Darsteller: Cameron Diaz (Amanda), Kate Winslet (Iris), Jack Black (Miles), Jude Law (Graham), Eli Wallach (Arthur), Edward Burns (Ethan), Rufus Sewell (Jasper), Emma Pritchard (Olivia), Miffy Englefield (Sophie), Shannyn Sossamon (Maggie)

Inhalt: Nachdem die Journalistin Iris und die urbane Medienfrau Amanda kein Glück mit ihren Männern haben, sehnen sie sich nach absolut männerfreien Weihnachtsfeiertagen. Um einen kompletten Tapetenwechsel zu vollziehen, beschließen die Beiden, für zwei Wochen ihre Wohnungen zu tauschen. So zieht Amanda in ein beschauliches britischen Dörfchen und Iris in ein schickes Apartment in Los Angeles. Der ehrgeizige Plan läuft klappt hervorragend, bis Iris den charmanten Miles und Amanda den attraktiven Graham kennen lernt.

Mein Eindruck: Mein Kinojahr 2006 endet mit einem sehr passenden Film, denn "Liebe kennt keine Ferien" ist wie geschaffen für die Weihnachtsfeiertage. Nancy Meyers, die schon mit Filmen wie "Was das Herz begehrt" und "Was Frauen wollen" erfolgreich war, trifft auch hier die Herzen des Publikums. Nebenbei lag der Kinoanteil von Frauen bei geschätzten 85 Prozent. Der Film hat mir gefallen, doch ich hatte hier und da auf etwas mehr Komik gehofft. Manchmal war der Streifen doch etwas zu schwülstig. Aber wie gesagt, zu der Weihnachtszeit kommt "Liebe kennt keine Ferien" genau richtig.

DVD-Potential: Abwarten und Tee trinken, für kleine Kohle werde ich den im Regal nicht liegen lassen.

Kinostart: 14.12.2006
Romantische Komödie
135 Min.
FSK: o.A.

 

 
Severance

Severance 

Regie: Christopher Smith. Darsteller: Danny Dyer (Steve), Laura Harris (Maggie), Tim McInnerny (Richard), Toby Stephens (Harris), Claudie Blakley (Jill), Andy Nyman (Gordon), Babou Ceesay (Billy), David Gilliam (George), Juli Drajko (Olga), Judit Viktor (Nadia)

Inhalt: Zur Förderung des Teamgeistes schickt der Rüstungskonzern Palisade Defence seine sechsköpfige Verkaufsabteilung in ein entlegenes Domizil in den Wäldern Osteuropas. Als sich die vermeintlich luxuriöse Ferienwohnung als heruntergekommener Sowjetbau entpuppt, ist die Enttäuschung des Teams groß. Doch es kommt noch schlimmer: Der Bau wird von einer Gruppe degenerierter Kriegssöldner als Lager benutzt, die es gar nicht gerne sehen, dass ihr Quartier von Bürotigern belagert wird.

Mein Eindruck: Nach zwei Flops in Folge musste ein ordentlicher Film her, und da "Severance" noch im Nachtprogramm läuft kam der mir sehr gelegen. Der Film ist eine schräge Mischung aus harten Horror und skurrilen Gags. Die Gags lockern dabei die Splatter-Handlung immer wieder auf und machen den Streifen sehenswert. Denn ohne Humor wäre "Severance" ein stinknormaler Horrorfilm, bei dem nach und nach alle Schauspieler abgeschlachtet werden. Aber so kann es mal vorkommen, dass ein Teamspieler sein Bein in einer Bärenfälle vom Knie abwärts verliert. Das Bein muss kühl gelagert werden, doch der Kühlschrank ist zu klein. Also zieht man noch schnell Stiefel und Socken aus und dann quetscht man es rein. Das ist noch einer von den harmlosen Gags... ;-)

DVD-Potential: Ich bin mir recht sicher, dass "Severance" den Weg in meine Sammlung finden wird.

Kinostart: 30.11.2006
Horror, Komödie
96 Min.
FSK: 18

 

 
Der Pakt

Der Pakt 

Regie: Renny Harlin. Darsteller: Steven Strait (Caleb), Sebastian Stan (Chase), Toby Hemingway (Reid), Chace Crawford (Tyler), Taylor Kitsch (Pogue), Robert Crooks (Ryan Bael), Jessica Lucas (Kate), Laura Ramsey (Sarah), Kyle Schmid (Aaron)

Inhalt: Im Jahre 1692 rufen fünf Familien der Ipswich Kolonie in Massachusetts einen Bund ins Leben, der bis in die Gegenwart Bestand haben soll. Nachdem eine der Familien wegen Machtgier verbannt wurde, sehen sich die vier Erben des Bundes mit einer bösen Macht konfrontiert. Beim Kampf gegen diese Macht stehen den vier mit Superkräften ausgestatteten Jugendlichen jedoch Neid und Missgunst im Wege, so dass das Böse die Oberhand zu gewinnen scheint.

Mein Eindruck: Renny Harlin hat definitiv bessere Zeiten gesehen. Der Regisseur von "Stirb langsam 2" oder "Cliffhanger" präsentiert uns einen Mystery-Thriller im TV-Format - mehr ist heute wohl für ihn nicht mehr drin. Der Film wäre besser als DVD-Premiere herausgekommen, denn Kino-Potential hat der Streifen nicht. Es gibt Dutzende bessere Folgen von Akte X oder Buffy. Die Handlung ist langatmig und vorhersehbar, die Darsteller brillieren nur durch perfekte Körper und nicht durch schauspielerischer Leistung, die Special-Effects sind mau, alles an diesem Film ist weit unter Durchschnitt. Um es kurz zu machen: "Der Pakt" ist ein Flop!

DVD-Potential: Auch diesmal eine eindeutige Wertung: "Der Pakt" kann mir gestohlen bleiben.

Kinostart: 21.12.2006
Horror, Thriller
97 Min.
FSK: 12
 
Eragon

Eragon 

Regie: Stefen Fangmeier. Darsteller: Ed Speleers (Eragon), Jeremy Irons (Brom), John Malkovich (König Galbatorix), Djimon Hounsou (Ajihad), Sienna Guillory (Arya), Robert Carlyle (Durza), Garrett Hedlund (Murtagh), Alun Armstrong (Onkel Garrow), Christopher Egan (Roran), Gary Lewis (König Hrothgar)

Inhalt: Der 17-jährige Eragon stößt im Wald auf einen seltsamen Edelstein, aus dem nach kurzer Zeit ein kleiner Drache schlüpft. Durch diese Begegnung erfährt der junge Eragon, dass er der Auserwählte ist, um die Zunft der Drachenreiter wiederzubeleben. Diese sind gedanklich mit ihren Drachen verbunden und gelten als die stärksten Krieger. Als der tyrannische König Galbatorix erfährt, dass es wieder einen Drachenreiter gibt, schickt er sogleich seine Schergen aus, um Eragon zu töten.

Mein Eindruck: Fantasy ist in der Vorweihnachtszeit gerne im Kino gesehen, also wundert es auch nicht, dass "Eragon" jetzt gestartet ist. Meine vernichtenede Wertung: Eragon ist ein Herr-der-Ringe-für-Arme. Ich hatte nicht so viel erwartet, doch der Film hat auf ganzer Linie enttäuscht. Alles wirkt billig und ist ebenso schlecht von Filmen wie "Herr der Ringe", "Harry Potter" oder "Narnia" abgekupfert. Die Schauspieler sind bis auf wenige Ausnahmen Knallchargen, einzig Jeremy Irons liefert eine passable Leistung ab. Wer etwas von John Malkovich erwartet hat, der wird enttäsucht. Mit geschätzten 5 Minuten Auftritt hat Herr Malkovich seine Rolle in wohl einem Drehtag hinter sich gebracht. Der Drache nervt mit ihren Sprüchen (deutsche Synchronstimme: Nena!), kurzum alles ist langweilig und kann in keinster Weise Spannung erzeugen.

DVD-Potential: Kein Bedarf. Wenn man Herr der Ringe hat, dann kann locker auf Eragon verzichten.

Kinostart: 14.12.2006
Fantasy
104 Min.
FSK: 12

 

 

 
Wild X-Mas

Wild X-Mas 

Regie: Roger Kumble. Darsteller: Ryan Reynolds (Chris Brander), Amy Smart (Jamie Palamino), Anna Faris (Samantha James), Chris Klein (Dusty Dinkleman), Chris Marquette (Mike Brander), Giacomo Beltrami (Young Mike Brander), Fred Ewanuick (Clark), Amy Matysio (Darla), Julie Hagerty (Carol Brander), Barry Flatman (Mr. Palamino)

Inhalt: Der liebenswerte High School Loser Chris wird von seiner Traumfrau Jamie mit dem Argument zurückgewiesen, sie wolle nur Freundschaft. Zehn Jahre später hat sich Chris in einen attraktiven und erfolgreichen Manager verwandelt und trifft bei einem Besuch in der Heimat wieder auf Jamie. Doch entgegen seinen Erwartungen, fällt es ihm nun schwer mit Jamie mehr als nur eine Freundschaft zu pflegen.

Mein Eindruck: Nach langer Zeit war ich mal wieder in einer Preview, immerhin habe ich "Wild X-Mas" eine Woche vor dem offiziellen Kinostart gesehen. Zu dem Film gibt es nicht viel zu sagen: Es ist eine nette Komödie, die zufällig zu Weihachten spielt und deshalb auch den blöden Verleihtitel bekommen hat. Im Original heißt der Streifen "Just Friends" - und das trifft es genau auf dem Punkt. Denn Chris (Ryan Reynolds) will eben nicht nur der Freund von Jamie (Amy Smart) sein, er will mehr...nur leider will sie nicht. Wie gesagt, ist halt eine nette Komödie.

DVD-Potential: Ich weiß nicht, im Grunde braucht man den Film nicht.

Kinostart: 21.12.2006
Komödie
94 Min.
FSK: 6
 
Departed

Departed - Unter Feinden 

Regie: Martin Scorsese. Darsteller: Leonardo DiCaprio (Billy Costigan), Matt Damon (Colin Sullivan), Jack Nicholson (Costello), Mark Wahlberg (Dignam), Martin Sheen (Queenan), Ray Winstone (Mr. French), Vera Farmiga (Madolyn), Anthony Anderson (Brown), Alec Baldwin (Ellerby), Kevin Corrigan (Cousin Sean)

Inhalt: Der Polizei von Boston ist es gelungen, mit Billy Costigan einen Informanten in die Organisation von Mafiaboss Costello einzuschleusen. Costello hat seinerseits mit Colin Sullivan einen loyalen Untergebenen in der Polizei von Boston platziert, der innerhalb kürzester Zeit Teil der Special Investigation Unit wird. Als Beiden bewusst wird, dass ihre Organisation unterwandert ist, beginnt ein gnadenloses Rennen um Leben und Tod. Denn wer zuerst auffliegt, kann sein eigenes Grab schaufeln.

Mein Eindruck: Nach dem schwachen "Gangs of New York" und dem guten "Aviator" hat Regisseur Martin Scorses wieder zu alter Klasse gefunden: "Departed" ist sein bester Film seit langem. Das liegt natürlich auch an der hervorragenden Schauspieler-Riege, jede Rolle ist top besetzt. Trotzdem muss man - mal wieder - Jack Nicholson hervorheben, der den Paten von Boston unwiderstehlich spielt. Aber auch DiCaprio, Damon und Wahlberg gefallen, ebenso macht das Wiedersehen mit Martin Sheen Spaß. "Departed" ist übrigens ein Remake von "Infernal Affairs", einem Hongkong-Streifen aus dem Jahre 2002. Dieser hat damals in seiner Heimat abgeräumt und gilt als einer der besten Filme des Genres. Ich kenn den (noch nicht), deshalb kann ich keinen Vergleich zur Scorsese-Version ziehen.

DVD-Potential: Diese Mal ist die Sache eindeutig, ein klares SICHER DAT zu "Departed".

Kinostart: 7.12.2006
Thriller, Krimi
155 Min.
FSK: 16

 

 
Flutsch und weg

Flutsch und weg 

Regie: Henry Anderson, David Bowers, Sam Fell. Deutsche Synchronsprecher: Ralf Bauer (Roddy), Jessica Schwarz (Rita), Bert Franzke (Kröte), Frank Schenk (Le Frog), Frank Glaubrecht (Whitey), Andreas Fröhlich (Spike), Olaf Reichmann (Sid)

Inhalt: Roddy St. James ist ein High Society Nager und beschäftigt in seinem noblen Apartment gleich zwei Butler. Wie für einen Jet Set Nager üblich, lebt er abseits des wahren Lebens und weiß nicht was außerhalb seiner Welt vor sich geht. Als er jedoch eines Tages von der Toilettenspülung in die dunklen Tiefen von Ratopolis, eine Welt im Untergrund von London, gewirbelt wird, beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. Die Unterwelt und seine neue Freundin Rita bestimmen ab jetzt sein Dasein und seine Gefühlswelt.

Mein Eindruck: Animationsfilme überschwemmen seit geraumer Zeit die Kinos, da fast jedes Studio mittlerweile eine eigene Trickabteilung hat. Oftmals sind diese Filme für mich uninteressant, aber manchmal mache ich eine Ausnahme, so wie bei "Flutsch und weg". Das liegt wohl daran, dass sich Dreamworks (die Macher von "Shrek") mit Aardman (die Macher von "Wallace & Gromit") zusammen getan haben. Die Figuren sehen genau so aus wie die beliebten Knetmännchen, doch diesmal gab es keine Knete, sondern Rechnerleistung. Herausgekommen ist eine nette Komödie mit überdurchschnittlich guten Gags, die man sich im Kino mal geben kann.

DVD-Potential: Na ja...mal schauen...als alter Tierfreund lasse ich mich wahrscheinlich überreden...

Kinostart: 7.12.2006
Animation, Komödie
82 Min.
FSK: o.A.

 

 
Casino Royale

Casino Royale 

Regie: Martin Campbell. Darsteller: Daniel Craig (James Bond), Judi Dench (M), Mads Mikkelsen (Le Chiffre, Eva Green (Vesper Lynd), Jeffrey Wright (Felix Leiter), Simon Abkarian (Demetrius), Ludger Pistor (Swiss Banker), Giancarlo Giannini (Rene Mathis), Ivana Milicevic (Valenka), Jesper Christensen (Mr. White)

Inhalt: Nachdem James Bond zum Doppelnull-Agent befördert wurde und somit die Lizenz zum Töten besitzt, führt ihn seine erste Mission nach Madagaskar, wo er den Terroristen Mollaka ausspionieren soll. Als der Einsatz schief läuft, führt Bond die Ermittlungen auf eigene Faust weiter und kommt so Le Chiffre, einer Art Bank für Terroristen, auf die Schliche. Dieser will im Casino Royale von Montenegro einen hohen Geldbetrag erspielen, da er eine große Summe seiner Klienten vorab verspekuliert hat.

Mein Eindruck: Es gibt wohl zwei Möglichkeiten: Entweder man liebt den neuen Bond, oder man hasst ihn. Ich gehöre zur zweiten Fraktion, denn mir hat "Casino Royale" nicht gefallen. Positiv ist mir aufgefallen, dass immerhin die Locations (Bahamas, Montenegro, Venedig) sehr gut waren und das die Action ganz ordentlich war. Mehr nicht. Daniel Craig als Bond ist zwar hart, aber für mich eine Fehlbesetzung. Die Casino-Szene war zu lang, die Romanze zwischen 007 und Vesper langweilig, die Madagascar-Action zu überzogen. Okay, ich hab nichts gegen überzogene Action, aber gegen den Flummi mit dem verbrannten Gesicht ist selbst Jackie Chan oder Spider-Man eine Lusche. Außerdem war die Titel-Sequenz incl. dem neuen Bond-Song schwach. Es gibt noch einiges andere, worüber ich jetzt meckern könnte, aber das reicht erstmal. Kurzum: Der neue Bond bringt's nicht.

DVD-Potential: Ich nehme zwar fast alles, aber nur fast: Dieser Bond kann mir gestohlen bleiben.

Kinostart: 23.11.2006
Action
145 Min.
FSK: 12

 

 

 
Little Miss Sunshine

Little Miss Sunshine 

Regie: Jonathan Dayton, Valerie Faris. Darsteller: Steve Carell (Frank), Toni Collette (Sheryl), Greg Kinnear (Richard), Alan Arkin (Großvater), Abigail Breslin (Olive), Paul Dano (Dwayne), Grant Hayes (Davey), Justin Shilton (Josh), Beth Grant (Nancy Jenkins)

Inhalt: Im runtergekommenen VW-Bus macht sich die Familie Hoover auf den langen Weg nach Redondo Beach in Kalifornien, wo das jüngste Familienmitglied Olive an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen will. Auf dem Weg dorthin muss die Familie mit sich selbst klar kommen, was sich angesichts der zahlreichen Probleme schwierig gestaltet. Vater Richard ist erfolgloser Motivator und geht seiner Frau Sheryl damit mächtig auf den Nerv. Olives Bruder Dwayne hat das Reden hingegen komplett aufgegeben, der Großvater kämpft unverdrossen gegen seine Heroinsucht und der Bruder von Sheryl hat gerade einen Suizidversuch wegen Liebeskummer hinter sich.

Mein Eindruck: Der Film wurde schon beim Sundance-Festival hoch gelobt und ich kann mich dem nur anschließen. "Little Miss Sunshine" ist ein schöner Film, teilweise sehr lustig, dann wieder sehr traurig. Die Besetzung ist ausgezeichnet, jeder spielt seinen Charakter nicht übertrieben, aber auch nicht zu dröge. Im Grunde ist Familie Hoover eine Mischung aus schrägen Vögeln, die alle irgendeine Macke haben, im Endeffekt aber ganz normal ist. Fazit: Es gibt noch Filme mit einem gutem Drehbuch!

DVD-Potential: Sieht sehr gut aus, ich freue mich jetzt schon auf die DVD-Veröffentlichung.

Kinostart: 30.11.2006
Komödie, Roadmovie
103 Min.
FSK: 6
 
Children of Men

Children of Men 

Regie: Alfonso Cuaron. Darsteller: Clive Owen (Theo), Julianne Moore (Julian), Michael Caine (Jasper), Chiwetel Ejiofor (Luke), Charlie Hunnam (Patric), Danny Huston (Nigel), Claire-Hope Ashitey (Kee), Peter Mullan (Syd), Pam Ferris (Miriam)

Inhalt: London im Jahr 2027. Die Menschheit ist seit 18 Jahren aus unbekannten Gründen unfruchtbar, es herrschen Bürgerkrieg und Polizeigewalt. Der Büroangestellte Theo wird von seiner im Untergrund kämpfenden Ex-Frau Julian gebeten, einen Passierschein für die illegale Einwanderin Kee zu besorgen. Die, so stellt sich heraus, ist hochschwanger.

Mein Eindruck: Ein Bekannter von mir war von dem Film total enttäuscht, obwohl die Kritiker den Film feiern. Deswegen konnte mir der Streifen nur besser gefallen, und so war es dann schließlich auch. Allerdings muss ich zugeben, dass einige Sachen wirklich übel waren (wie z.B. die Flucht in dem Auto, das nicht anspringen wollte). Im Großen und Ganzen hat mir der Film aber gefallen, auch die Schlußszene im Flüchtlingslager war extrem gut in Szene gesetzt: Man fühlte sich mitten im Geschehen und die Kugeln flogen einem nur so um die Ohren. Überrascht war ich allerdings, wie kurz Julianne Moores Rolle war, da hatte ich doch mehr erwartet.

DVD-Potential: Ich bin nicht abgeneigt, mir die DVD zuzulegen. Mal schauen, wie teuer und in welchen Versionen die angeboten wird.

Kinostart: 9.11.2006
Drama, Sci-Fi
108 Min.
FSK: 16
 
Scoop

Scoop - Der Knüller 

Regie: Woody Allen. Darsteller: Hugh Jackman (Peter Lyman), Scarlett Johansson (Sondra Pransky), Woody Allen (Sid Waterman), Ian McShane (Joe Strombel), Fenella Woolgar (Jane Cook), Kevin McNally (Mike Tinsley), Romola Garai (Vivian)

Inhalt: Bei einem Besuch in London meldet sich die junge Journalistin Sondra Pransky bei einer Zauber-Show als Freiwillige. Während des Zaubertricks nimmt ein Geist mit ihr Kontakt auf, der ihr die Identität des "Tarot Card Killers" verrät. Angetrieben durch die journalistische Brisanz des Falles, heftet sie sich zusammen mit dem Zauberer Splendini an die Fersen des verdächtigten Aristokraten Peter Lyman. Dieser entpuppt sich als echter britischer Gentleman und verdreht ihr damit den Kopf.

Mein Eindruck: Und schon wieder ein Woody Allen Film, der genau wie "Match Point" in London spielt. Außerdem spielt Scarlett Johansson (mal wieder) die Hauptrolle. Doch "Scoop" ist im Vergleich zu "Match Point" nicht ganz so fies, er legt mehr Wert auf Humor. Woody Allen ist als Schauspieler auch mit dabei, der Zauberkünstler Splendini ist eine Paraderolle für ihn, in der er seinen intellektuellen Humor ausleben kann. Die Johansson spielt diesmal keine Femme Fatale, sondern sie  unterstützt Allen mit ihrem komödiantischen Talent. Hugh Jackman als englischer Aristokrat rundet die gute Besetzung ab. "Scoop" ist eine amüsante Krimikomödie, die man auf jeden Fall anschauen sollte.

DVD-Potential: Ebenso wie "Match Point" wird dieser Woody Allen Film den Weg in meine DVD-Sammlung finden.

Kinostart: 16.11.2006
Komödie
95 Min.
FSK: 6

 

 
Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr 

Regie: Ridley Scott. Darsteller: Russell Crowe (Max Skinner), Marion Cotillard (Fanny), Albert Finney (Onkel Henry), Abbie Cornish (Christie Roberts), Tom Hollander (Charlie), Freddie Highmore (Junger Max), Didier Bourdon (Francis Duflot), Isabelle Candelier (Ludivine Duflot)

Inhalt: Um das Weingut seines verstorbenen Onkels zu veräußern, macht der arrogante Londoner Finanzexperte Max Skinner einen Ausflug in die Provence. Als er von seinem Arbeitgeber suspendiert wird, bleibt er vorerst auf dem Weingut und muss sich dort mit dem ansässigen Winzer herumschlagen. Dieser will ihn nämlich davon überzeugen, das Gut weiterzuführen. Als auch noch eine vermeintliche Tochter seines Onkels auftaucht, die ihm das Erbe streitig machen könnte, wird die Situation noch verfahrener.

Mein Eindruck: Ich habe mich gefragt, warum Regisseur Ridley Scott ausgerechnet so einen Weichei-Film macht ?Gnadenloser Finanz-Hai erinnert sich an seine Jugend in der Provence und mutiert zum Weinbauern. Die Antwort: Scott hat das Buch seines Kumpels, dem Romanautor Peter Mayle, verfilmt...und das gar nicht mal so übel. Denn so schnulzig wie der Kinotrailer ist der Film gar nicht, was vorwiegend an Hauptdarsteller Russell Crowe liegt. Er ist die tragende Figur des Streifens, der Rest ist nur Beiwerk. Er zeigt sich knallhart, aber auch recht humorvoll, manchmal sogar melancholisch. Kurzum: Man kann sich den Film ruhig mal geben.

DVD-Potential: Kommt eher für mich nicht in Frage. Aber bei einem guten Preis werde ich vielleicht schwach. Ist immerhin ein Ridley Scott Film.

Kinostart: 9.11.2006
Komödie, Drama
117
Min.
FSK: o.A.

 

 
Borat

Borat (OmU) 

Regie: Larry Charles. Darsteller: Sacha Baron Cohen (Borat Sagdiyev), Ken Davitian (Azamat Bagatov), Pamela Anderson

Inhalt: Der TV-Journalist Borat Sagdiyev ist einer der berühmtesten Männer Kasachstans und vertritt stolz die Werte und Traditionen seines Vaterlandes, zu denen Prostitution und Waffenschieberei gehören. Für eine Dokumentation über die USA reist er mit seinem Team in die Vereinigten Staaten und wird dort mit völlig fremden Dingen wie Feministen und Homosexuellen konfrontiert. Im Rahmen seiner Reise lässt er sich von Schwarzen Hip-Hop beibringen und plant schließlich eine traditionelle Hochzeit mit Baywatch-Girl Pamela Anderson.

Mein Eindruck: Er ist schon sehr heftig, aber wer mit Borats Humor klar kommt, der wird im Kino sicherlich seinen Spaß haben. Sacha Baron Cohen, der als Ali G. seinen Durchbruch geschafft hat, geht in der Rolle des Borat vollkommen auf. Nichts ist vor Borat sicher, er lässt keinen schlechten Witz oder sexistische Anmache aus. Man kann dem Film aber eines vorwerfen: In den knapp 90 Minuten sind zu viele Gags drin. Kaum hat man einen verdaut, da kommt schon der nächste daher. Und eines ist natürlich Pflicht: BORAT kommt nur gut im englischen Original. Immerhin haben einige Kinos den im Programm - zu allen Zeiten - und das ist sehr positiv.

DVD-Potential: 100%

Kinostart: 2.11.2006
Komödie
82
Min.
FSK: 12
 
The World Fastest Indian

Mit Herz und Hand 

Regie: Roger Donaldson. Darsteller: Anthony Hopkins (Burt Munro), Diane Ladd (Ada), Paul Rodriguez (Fernando), Aaron Murphy (Tom), Annie Whittle (Fran), Chris Bruno (Bob Highby), Carlos La Camara (Taxifahrer), Jessica Cauffiel (Wendy), Patrick Flueger (Rusty), Walt Goggins (Marty Dickerson), Bruce Greenwood (Jerry), Christopher Lawford (Jim Moffat), Chris Williams (Tina Washington)

Inhalt: In den 60er Jahren nimmt sich neuseeländische Rentner Burt Munro vor, der schnellste Mann der Welt zu werden. Obwohl ihn seine Freunde für verrückt erklären, hält er an seinem Traum fest und investiert all seine Ersparnisse in ein 1920 erbautes Motorrad. Nach dem Umbau beginnt er schließlich die lange und ereignisreiche Reise zur Speed Week in der Wüste von Utah.

Mein Eindruck: Der Film hat mir sehr gut gefallen, aber der deutsche Titel ist unglücklich gewählt. Das Original "The World Fastest Indian" ist da um Klassen besser (und man weiß auch, was einen erwartet). "Mit Herz und Hand" ist endlich mal wieder ein ruhiger, schöner Film nach alten Strickmuster. Erzählt wird die Geschichte von Burt Munro, wie er sein Motorrad erst in die USA verschifft und dann schließlich nach diversen Schwierigkeiten in Bonneville, Utah, ankommt. Anthony Hopkins ist für die Rolle des Burt wie geschaffen und er haucht der sympathischen Figur des Rentners Leben ein. Für mich ist der Streifen eine der positiven Überraschungen des Jahres.

DVD-Potential: Kein Thema, Burt und seine Indian werden den Weg in meine DVD-Sammlung finden.

Kinostart: 26.10.2006
Abenteuer
128
Min.
FSK: o.A.

 

 
D.O.A.

D.O.A. - Dead of Alive 

Regie: Corey Yuen. Darsteller: Jaime Pressly (Tina Armstrong), Holly Valance (Christie Allen), Sarah Carter (Helena Douglas), Devon Aoki (Prinzessin Kasumi), Kane Kosugi (Ryu Hayabusa), Natassia Malthe (Ayane), Matthew Marsden (Max), Eric Roberts (Dr. Donovan), Steve Howey (Weatherby), Brian White (Zack)

Inhalt: Die Kampfkünste von Tina, Christie, Prinzessin Kasumi und Helena sind gefürchtet, da die vier ihren sexy Auftritt mit extremer Durchschlagskraft paaren. Eines Tages erhalten sie auf mysteriöse Weise einen Einladung zum "Dead or Alive"-Turnier, dessen Gewinner um 10 Millionen Dollar reicher sein wird. Neben der sportlichen Herausforderung geht es den Frauen jedoch um die Ehre und um die Beantwortung von ungeklärten Fragen.

Mein Eindruck: Da gibt es nicht viel zu sagen: D.O.A. ist ein Videospiel ohne Handlung - und diese wurde in dem Spielfilm natürlich auch vermieden. Sexy Mädels prügeln sich um die Wette, das war's. Um es kurz zu machen: D.O.A. ist Trash erster Kajüte, der aber eigentlich besser auf DVD aufgehoben wäre. Immerhin habe ich den Film im Kino gesehen, was nicht jeder von sich behaupten kann. Und: Der Gag mit den Piraten am Ende war schon nett.

DVD-Potential: DOA brauche ich nicht auf DVD. Da kann ich lieber "3 Engel für Charlie" einlegen, das ist die klar bessere Unterhaltung.

Kinostart: 19.10.2006
Action
86
Min.
FSK: 12
 
The Guardian

Jede Sekunde zählt - The Guardian 

Regie: Andrew Davis. Darsteller: Kevin Costner (Ben Randall), Ashton Kutcher (Jake Fischer), Sela Ward (Helen Randall), Melisssa Sagemiller (Emily Thomas), Clancy Brown (Capt. William Hadley), Omari Hardwick (Carl Billings), Alex Daniels (Wild Bill), Adam Pena (Benjamin Reyes), Joe Arquette (Co-Pilot Antunez), Jay Bingham (Ops Tech), John Heard (Capt. Frank Larson)

Inhalt: Nachdem seine Mannschaft tödlich verunglückte, beginnt der legendäre Rettungsschwimmer Ben Randall eine Karriere als Ausbilder. Dabei schenkt er dem eingebildeten Schwimm-Ass Jake Fischer besondere Aufmerksamkeit und unterzieht ihn einem unorthodoxen Trainingsprogramm. Auf diese Weise gelingt es Ben, aus dem Rohdiamanten einen perfekten Rettungsschwimmer zu formen. Somit scheint die Abschlussprüfung im gefährlichen Beringmeer nur noch Formsache zu sein.

Mein Eindruck: "The Guardian" ist ganz klar eine Mischung aus "Ein Offizier und Gentleman", "Heartbreak Ridge" und "Top Gun" - im Kielwasser der Coast Guard. Costner verschlägt es wieder einmal ins Wasser, das ist wohl sein Element. Wenn man sich auf die stereotype Handlung einläßt, dann ist der Film recht unterhaltsam - nicht mehr und nicht weniger. Eine Sache hat mich doch genervt: das Ende ist doch recht heftig...mehr will ich gar nicht dazu sagen.

DVD-Potential: Wie ich mich kenne werde ich den Film wohl wegen Costner kaufen. Dringend ist das aber nicht.

Kinostart: 19.10.2006
Abenteuer, Drama
139
Min.
FSK: 12
 
Das Parfum

Das Parfum 

Regie: Tom Tykwer. Darsteller: Ben Whishaw (Jean-Baptiste Grenouille), Dustin Hoffman (Guiseppe Baldini), Alan Rickman (Kaufmann Richis), Rachel Hurd Wood (Laura), Corinna Harfouch (Madame Arnulfi), Birgit Minichmayr (Mutter), Sian Thomas (Madame Gaillard), Sam Douglas (Grimal), Karoline Herfurth (Verkäuferin), Carlos Reig (Tallien)

Inhalt: Im Jahr 1738 erblickt Jean-Baptiste Grenouille in Paris das Licht der Welt und wird in die Obhut eines Waisenhauses übergeben. Er kann sich nicht richtig ausdrücken, ist aber dafür mit einem extrem guten Geruchssinn gesegnet. Als er sich als junger Mann in den Duft einer schönen Mirabellen-Verkäuferin verliebt und sie ungewollt umbringt, muss er erkennen, dass Gerüche flüchtig sind. Deshalb begibt er sich zu dem Parfumeur Baldini, bei dem er die Kunst, Düfte zu konservieren, erlernen will.

Mein Eindruck: Ich muss erst einmal feststellen, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Der Film hat mir ganz gut gefallen, wahrscheinlich weil ich das Buch nicht kannte. Natürlich gibt es einige Längen, aber Regisseur Tom Tykwer hat eine optisch opulente, spannende Romanverfilmung hingelegt. Der hier recht unbekannte Hauptdarsteller Ben Whishaw weiß ebenfalls zu gefallen. Mein Favorit ist aber eindeutig Dustin Hoffman, der in seiner Rolle als Parfumeur Baldini total aufgeht.

DVD-Potential: So einen Film schaut man sich nicht allzu oft an, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich den als DVD kaufen werde. Allerdings nur unter 10 Euro - solange kann ich warten.

Kinostart: 14.9.2006
Thriller, Drama
147
Min.
FSK: 12

 

 
Der Teufel trägt Prada

Der Teufel trägt Prada 

Regie: David Frankel. Darsteller: Meryl Streep (Miranda Priestly), Anne Hathaway (Andrea Sachs), Stanley Tucci (Nigel), Emily Blunt (Emily), Simon Baker (Christian Thompson), Adrian Grenier (Nate), Tracie Thoms (Lilly)

Inhalt: Die in einer Kleinstadt aufgewachsene Andrea bekommt nach ihrem College-Abschluss den Job, um den sie Hunderte beneiden. Sie wird Assistentin von Miranda Priestly, der einflussreichen Herausgeberin des erfolgreichen Modemagazins Runway. Neben der harten und langen Arbeit muss sich Andrea vor allem mit den fragwürdigen Geschäftspraktiken arrangieren, in denen Manipulation und Neid an der Tagesordnung sind.

Mein Eindruck: Es ist ganz klar: Maryl Streep ist der unangefochtene Star des Films. Sie ist die Verkörperung der Runway-Chefin Miranda Priestly, die jede Sekunde ihre Angestellten wie Sklaven behandelt und sich nie eine Blöße gibt. Die Geschichte Drumherum ist nett gemacht, und sie endet sogar in einem Happy-End - was will man mehr. Ich als Mode-Muffel hatte meinen Spaß mit der teuflischen Chefin, und das will schon was heißen.

DVD-Potential: Ja, auch als Mode-Muffel werde ich mir die DVD zugelegen, vielleicht gibt es noch eine Handtasche als Extra. :-)

Kinostart: 12.10.2006
Komödie, Drama
109
Min.
FSK: o.A.
 
The Black Dahlia

The Black Dahlia 

Regie: Brian de Palma. Darsteller: Josh Hartnett (Dwight "Bucky" Bleichert), Aaron Eckhart (Leland "Lee" Blanchard), Scarlett Johansson (Kay Lake), Hilary Swank (Madeleine Sprague), Mia Kirschner (Elisabeth Short), Mike Starr (Russ Millard), Fiona Shaw (Ramona Linscott), Rachel Miner (Martha Linscott), Victor McGuire (Bill Koenig), Troy Evans (Chief T. Green)

Inhalt: Im Jahre 1947 wird in Los Angeles die grausam zugerichtete Leiche der Schauspielerin Elizabeth Ann Short, die auch als "The Black Dahlia" bekannt war, gefunden. Die befreundeten Polizisten Bucky Bleichert und Lee Blanchard, beide ehemalige Boxer, werden mit dem Fall betraut. Während sich Blanchard zunehmend in den spektakulären Fall vertieft und damit seine Beziehung mit Kay auf eine harte Probe stellt, verfällt Bleichert der rätselhaften Madeleine Linscott, die einer einflussreichen Familie angehört und eine anstößige Beziehung zu der Ermordeten hatte.

Mein Eindruck: Brian de Palma hat endlich wieder einen Film gemacht und ich war schon ganz gespannt darauf, denn die Kritiken waren ja eher positiv. Ich wurde im Kino auch nicht enttäuscht. Aber ich muss leider sagen, dass der Steifen nicht komplett überzeugt. Von der Optik her ist "The Black Dahlia" ein Fest: Man fühlt sich ins Jahr 1947 zurückversetzt. Die Darsteller sind gut, obwohl ich Hilary Swank als Femme fatale nicht für die beste Besetzung halte. Trotzdem: Der Funke springt nicht so recht über, alles in allem bleibt vieles seelenlos. Aber auch wenn ich einiges zu meckern habe, der Film ist schon einer der besseren in diesem Jahr, er hat auch viele sehr gute Szenen, typische de-Palma-Szenen.

DVD-Potential: Kurz und knapp: Brian de Palma Filme werden immer gerne auf DVD genommen - dieser natürlich auch.

Kinostart: 5.10.2006
Thriller
121
Min.
FSK: 16

 

 
Science of Sleep

Science of Sleep - Anleitung zum Träumen 

Regie: Michel Gondry. Darsteller: Gael Garcia Bernal (Stéphane Miroux), Charlotte Gainsbourg (Stéphanie), Alain Chabat (Guy), Miou-Miou (Christine Miroux), Emma de Caunes (Zoé), Aurélia Petit (Martine), Sacha Bourdo (Serge)

Inhalt: Seiner Mutter zuliebe kehrt der schüchterne Zeichner Stephane in seine Heimat Frankreich zurück, um dort einen erfolgversprechenden Job anzutreten. Nachdem sich der Job als Enttäuschung entpuppt, flieht Stephane immer mehr in seine Träume und Fantasien, die er mit der attraktiven Nachbarin Stephanie teilt. Als sich überraschend doch beruflicher Erfolg bei Stephane einstellt, zieht sich Stephanie aus seinem Leben zurück. Da seine Träume keine vernünftige Lösung für diese Situation bereit halten, gelingt es Stephane nicht mehr, seine Träume und seine Realität auseinander zu halten.

Mein Eindruck: "Science of Sleep" ist bestimmt ein sehr schöner Film, aber bei mir ist der nicht wirklich angekommen. Die Optik von Regisseur Gondry ist ausgefallen und schräg, die Darsteller Bernal und Gainsbourg sind erste Sahne, aber trotzdem hat er mich nicht überzeugt: Der Streifen ist schwer zu verdauen, weil man hinterher nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden kann. Deswegen stellte sich bei mir eine gewisse Langeweile ein. Eigentlich schade, denn ich hatte mir doch einiges von Gondrys Werk versprochen. Sein letztes Werk "Vergiss mein nicht" ist für mich ein absolutes Highlight.

DVD-Potential: Erstmal nicht. Nachdem ich "Science of Sleep" noch frisch im Gedächtnis habe, werde ich auf den Kauf verzichten.

Kinostart: 28.9.2006
Liebesfilm, Drama
106
Min.
FSK: 6
 
Crank

Crank 

Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor. Darsteller: Jason Statham (Chev Chelios), Amy Smart (Eve), Efrem Ramirez (Kaylo), Jose Pablo Cantillo (Verona), Dwight Yoakam (Doc Miles), David T. Green (Hightower), Nina Kaze (Cleopatra), Glenn Howerton (Dr. Ankleson), Carlos Sanz (Carlito)

Inhalt: Auftragskiller Chev Chelios will seinen Job an den Nagel hängen, um mit seiner Freundin Eve ein neues Leben zu beginnen. Sein ehemaliger Auftraggeber ist davon wenig begeistert und verabreicht ihm ein Gift, das innerhalb von einer Stunde zum Tode führt. Seine einzige Überlebenschance sind fortwährende Adrenalinkicks, die dafür sorgen, dass das Gift nicht zu seinem Herz vordringt. Gleichzeitig begibt er sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und verursacht so ein Chaos auf den Straßen von Los Angeles.

Mein Eindruck: "Crank" ist wirklich ein kranker Film. Der Film ist wie "Speed" ohne Autos - und dazu noch fünfmal rasanter. Man wird sofort in die Handlung reingezogen, lange Erklärungen gibt es nicht und "Transporter" Jason Statham läuft, kämpft, schließt um sein Leben. Der Streifen ist reine Action, garniert mit netten Macho-Gags (und die kommen an). Ich bin eigentlich überrascht, wie gut mir "Crank" gefallen hat. Und im Vergleich zu den Schlangen (s.u.) ist "Crank" die weitaus bessere Alternative.

DVD-Potential: Wie ich mich kenne, wird der schon seinen Weg in meine Sammlung machen.

Kinostart: 21.9.2006
Action
88
Min.
FSK: 18
 
Snakes on a Plane

Snakes on a Plane 

Regie: David Ellis. Darsteller: Samuel L. Jackson (Nelville Flynn), Byron Lawson (Eddie Kim), Nathan Phillips (Sean Jones), Julianna Margulies (Claire Miller), Rachel Blanchard (Mercedes), Sunny Mabrey (Tiffany), Flex Alexander)

Inhalt: FBI-Agent Flynn muss einen Kronzeugen per Passagierflugzeug von Hawaii nach Los Angeles überführen. Mit an Bord befindet sich ein rücksichtsloser Auftragskiller, der hunderte von tödlichen Schlangen frei lässt, um den Zeugen zu eliminieren. Um diesen Albtraum zu überleben, müssen sich Flynn, der unerfahrene Pilot und die Passagiere schnell etwas einfallen lassen.

Mein Eindruck: Seien wir mal ehrlich: Was erwartet man von einem Film, der "Snakes on a Plane" heißt? Wenn es nicht in den USA so einen Hype um den Film gegeben hätte, dann wäre der hierzulande erst gar nicht angelaufen. Der Streifen ist eindeutig eine DVD-Premiere, die in Videotheken ihr Geld machen wird. Nur durch Samuel L.Jackson und dem tollen Filmtitel haben es die Schlangen ins Kino geschafft - mit mäßigem Erfolg behaupte ich mal. Aber was soll's, im Grunde bekommt man genau das zu sehen, was man erwartet: Schlangen im Flugzeug, sinnlose Action und coole Sprüche - halt "Snakes on a Plane" ...

DVD-Potential: Ich glaube, das ich erstmal die Finger von den Schlangen lassen werde. Wobei sich der Film für einen niveaulosen DVD-Abend sehr gut eigenen würde...hmmm...

Kinostart: 7.9.2006
Action, Thriller
105
Min.
FSK: 16
 
Das Mädchen aus dem Wasser

Das Mädchen aus dem Wasser 

Regie: M. Night Shyamalan. Darsteller: Paul Giamatti (Cleveland Heep), Bryce Dallas Howard (Story), Jeffrey Wright (Mr.Dury), Bob Balaban (Mr.Farber), Sarita Choudhury (Anna Ran), Bill Irwin (Mr.Leeds), Jared Harris (Goatee Smoker), Cindy Cheung (Young Soon), M. Night Shyamalan (Vick), Mary Beth Hurt (Mrs.Bell), Freddy Rodriguez (Reggie)

Inhalt: Eines Abends findet der Hausmeister Cleveland Heep eine Meerjungfrau namens Story am Pool der Wohnanlage, in der er arbeitet. Die Meerjungfrau ist Teil einer Gutenachtgeschichte, in der auch Cleveland und die anderen Bewohner der Anlage vorkommen. Aus diesem Grund müssen sie der zerbrechlichen Kreatur bei der Rückkehr in ihre Welt helfen und sich gleichzeitig mit todbringenden Fabelwesen herumschlagen.

Mein Eindruck: Vorweg muss ich zugeben, dass ich von dem Trailer nicht sonderlich angetan war. Trotzdem bin ich ins Kino gegangen, aber eigentlich auch deswegen, dass momentan sehr wenig tolles läuft. Und siehe da: Der Film hat mir erstaunlich gut gefallen. Für mich herausragend ist die Musik von James Newton Howard, aber auch die schauspielerischen Qualität von Paul Giamati kann sich sehen lassen. So gesehen ist das Mädchen aus dem Wasser einer der besseren Filme in diesem eher mauen Kinojahr - und damit hatte ich nicht gerechnet.

DVD-Potential: Nachdem ich die letzten beiden Filme von M. Night Shyamalan ("Signs" und "The Village") ausgelassen hatte, werde ich mir den hier auf jeden Fall zulegen.

Kinostart: 31.8.2006
Fantasy, Thriller
109
Min.
FSK: 12
 
Thank you for Smoking

Thank You For Smoking 

Regie: Jason Reitman. Darsteller: Aaron Eckhart (Nick Naylor), Robert Duvall (Captain), Katie Holmes (Heather Holloway), William H. Macy (Senator Finistirre), Adam Brody (Jack), Maria Bello (Polly Bailey), Sam Elliott (Lorne Lutch), Cameron Bright (Joey Naylor), J.K. Simmons (BR), David Koechner (Bobby Jay Bliss), Rob Lowe (Jeff Megall), Kim Dickens (Jill Naylor)

Inhalt: Der aalglatte und sympathische PR-Stratege Nick Naylor arbeitet für die Tabakindustrie und muss seinen Arbeitgebern einen liberalen Senator vom Hals schaffen, der jedes Päckchen mit einem Totenkopf verzieren möchte. Bei dieser sowieso schon schwierigen Aufgabe kommt auch noch der an Krebs erkrankte Marlboro-Mann in die Quere, der die Industrie an den Pranger stellt. Im Privatleben hat es Nick ebenfalls nicht leicht, da er ein Vorbild für seinen 12-jährigen Sohn sein will und ihm dies auf Grund seiner Arbeit äußerst schwer fällt.

Mein Eindruck: Endlich mal wieder ein richtig guter Film ! "Thank you for Smoking" ist eine Offenbarung für mich: schwarzer Humor, bissiger Wortwitz, grandiose Darsteller, eine schräge Handlung - solche Filme sind selten geworden. Da hat der Regisseur Jason Reitman, Sohn von Ivan Reitman ("Ghostbusters"), in seinem Erstlingswerk mal richtig was vorgelegt. Aaron Eckhart geht in seiner Rolle als Lobbyist voll auf, die übrige Besetzung ist bis in die kleinste Nebenrolle bärenstark besetzt. Mein Favorit ist übrigens Sam Elliott als "Marlboro Mann" - der hat eindeutig die beste Szene im Film.

DVD-Potential: Bei der Bewertung brauche ich diese Frage nicht zu beantworten...

Kinostart: 31.8.2006
Komödie
92
Min.
FSK: 12

 

 
Miami Vice

Miami Vice 

Regie: Michael Mann. Darsteller: Colin Farrell (Sonny Crockett), Jamie Foxx (Ricardo Tubbs), Gong Li (Isabella), Naomie Harris (Trudy Joplin), Barry Shabaka Henley (Lt. Martin Castillo), John Ortiz (José Yero), Luis Tosar (Montoya), Domenick Lombardozzi (Detective Stan Switek), Justin Theroux (Detective Larry Zito), Elizabeth Rodriguez (Detective Gina Calabrese), Ciaran Hinds (FBI Agent Fujima)

Inhalt: Sonny Crockett und Ricardo Tubbs arbeiten undercover um drei Morde in Miami aufzuklären. Im Rahmen ihrer Ermittlungen begleiten sie einen Drogenkurier, der große Mengen nach Südflorida transportiert und sie hoffentlich zum gesuchten Mörder führt. Ihr Auftrag läuft jedoch aus dem Ruder, als sich Crockett mit der Frau eines Waffen- und Drogenkuriers einlässt und Tubbs Freundin Trudy ins Fadenkreuz der Verbrecher gerät.

Mein Eindruck: Ich hatte mir sehr viel von Michael Manns Film erhofft und bin enttäuscht worden. Die Optik und der Soundtrack sind kein Thema, aber es hapert an der komplizierten und langweiligen Story. Außerdem ist die Liebesbeziehung zwischen Crockett und Isabella zu langatmig: sie bringt den Film nicht wirklich nach vorne. Und die Ballerei am Schluß...da bin ich von "Heat" besseres gewohnt. Farrell und Foxx sind als Crockett & Tupps allerdings sehr gut, nur bei den Nebendarstellern hätte ich mir die alte Besetzung zurückgewünscht - allen voran den coolen Castillo: Edward James Olmos. Kurzum: Nicht so schlecht, aber es wäre mehr drin gewesen.

DVD-Potential: Ich werde wohl wieder schwach und verleibe mir den Film ein. Aber ich werde auf den Preis schauen.

Kinostart: 24.8.2006
Action, Thriller
132
Min.
FSK: 16

 

 
Superman returns

Superman returns 

Regie: Bryan Singer. Darsteller: Brandon Routh (Superman/Clark Kent), Kate Bosworth (Lois Lane), Kevin Spacey (Lex Luthor), James Marsden (Richard White), Parker Posey (Kitty Koslowski), Frank Langella (Perry White), Sam Huntington (Jimmy Olsen), Eva Marie Saint (Martha Kent), Kal Penn (Stanford), Marlon Brando (Jor-El), Tristan Lake Leabu (Jason White)

Inhalt: Nachdem er der Erde einige Jahre fern geblieben war, kehrt Superman nach Metropolis zurück. Zu seinem großen Unglück hat sich seine alte Liebe Lois Lane mit seinem Weggang abgefunden und kommt scheinbar gut ohne ihn klar. Gleichzeitig scheint Metropolis nicht mehr auf seine Dienste angewiesen zu sein, da man sich auch alleine gegen Bösewichte verteidigen kann. Zu allem Überfluss schmiedet sein Erzfeindes Lex Luthor einen Plan, um ihn endgültig zu vernichten.

Mein Eindruck: Bryan Singer hat den dritten Teil der X-Men abgelehnt und stattdessen den neuen Superman verfilmt. Für mich hat er die richtige Entscheidung getroffen, sein Superman hat auf jeden Fall durch seine Regie gewonnen. Extrem gut hat mir gefallen, dass er den alten Soundtrack-Score von John Williams verwendet hat. In einigen Kritiken war zu lesen, dass der Film zu schnulzig ist und zu wenig Action bietet. Ich finde das gar nicht. Es gab zwar hier und da ein paar kleine Längen, aber ansonsten kann man mit der Umsetzung sehr zufrieden sein. Allerdings hätte ich mir gerne mehr von Lex Luther (Kevin Spacey) gesehen, er kommt leider etwas zu kurz.

DVD-Potential: Eindeutige Sache: Der neue Superman kommt in meine DVD-Sammlung.

Kinostart: 17.8.2006
Comic, Action, Abenteuer
152
Min.
FSK: 12

 

 
Trennung mit Hindernissen

Trennung mir Hindernissen 

Regie: Peyton Reed. Darsteller: Vince Vaughn (Gary), Jennifer Aniston (Brooke), Joey Lauren Adams (Addie), Shelby Bakken (Taylor), Jason Bateman (Riggleman), Peter Billingsley (Andrew), Vincent D'Onofrio (Dennis), Jon Favreau (Johnny O), George Glynn (Casey), Mary-Pat Green (Mischa), Cole Hauser (Lupus), John Michael Higgins (Richard)

Inhalt: Als sich die Kunsthändlerin Brooke von ihrem Freund Gary trennt, weigern sich Beide aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Um den jeweils anderen aus der Wohnung zu vertreiben, setzen beide psychologische Kriegsführung ein und holen sich dazu Rat bei Freunden und teilweise Wildfremden. Als kein Ende des Streits in Aussicht ist, arrangieren sich die Beiden mit ihrem WG-Status und stellen schließlich fest, dass sie unterbewusst nicht um die Wohnung sondern um den jeweils Anderen kämpften.

Mein Eindruck: Die Situation hat sich nicht geändert: Da im Moment "Fluch der Karibik 2" die Kinos verstopft, laufen wenig andere Filme an. Immerhin haben wir hier eine Komödie, die sich auf den ersten Blick ganz ordentlich anhört. Doch leider ist der Film ein kompletter Rohrkrepierer. Am Anfang der Trennung kommt es noch zu einigen Gags, die aber leider nicht zünden. Nach der Hälfte driftet der Streifen in eine Herz-Schmerz-Romanze ab, und die nimmt man den Hauptdarstellern nicht ab.

DVD-Potential: Alles klar, wenn "Trennung mit Hindernissen" mal auf RTL läuft, dann schalte ich da nicht rein...lohnt sich nicht. Und damit ist zum Thema DVD alles gesagt.

Kinostart: 10.8.2006
Komödie, Romanze
106
Min.
FSK: 6

 

 
Tokyo Drift

The Fast and the Furious: Tokyo Drift 

Regie: Justin Lin. Darsteller: Lucas Black (Shaun Boswell), Lil' Bow Wow (Twinkie), Nathalie Kelley (Neela), Brian Tee (DK), Sung Kang (Han), Jason Tobin (Earl), Leonardo Nam (Morimoto), Zachery Bryan (Clay), Nikki Griffin (Cindy)

Inhalt: Der Außenseiter Sean hat sich wegen illegaler Autorennen bei den Behörden unbeliebt gemacht und wird deshalb zu seinem Vater nach Tokio geschickt. Dort praktiziert man "Drift Racing" - das illegale Straßenrennen der nächsten Generation, bei dem Hochgeschwindigkeit mit anspruchsvollen Strecken kombiniert wird. Sean kann selbstverständlich nicht widerstehen und legt sich sogleich mit DK alias Drift King an, der Kontakte zur Yakuza unterhält.

Mein Eindruck: Der nächste Film aus der Reihe "Den-wollte-ich-mir-im-Kino-nicht-ansehen". Und was ist passiert ? Weil ansonsten kaum was läuft musste diesmal der dritte Teil der "FATF"-Serie herhalten, der diesmal nach Tokio verlegt wurde. Außerdem ist kein Schauspieler der vorangegangenen Teile mehr dabei, alles wurde komplett ausgetauscht. Herausgekommen ist ein hirnloses B-Movie, das seine Stärken in den Autorenn-Szenen und nicht im Drehbuch hat. Komischerweise ist der Streifen halbwegs unterhaltsam, ich hatte mich innerlich schon auf schlimmeres vorbereitet. Ich habe übrigens vorhin gelogen, es ist doch jemand aus Teil 1 dabei: Am Ende gibt sich Vin Diesel die Ehre, er fordert Lucas Black zum Drift-Rennen heraus. Diesen Kurzauftritt fand ich übrigens sehr gelungen.

DVD-Potential: Diesmal ist es eindeutig: Ich werde mir die DVD nicht zulegen. Die ersten beide Teile habe ich nicht gekauft, und so wird es Tokyo Drift auch ergehen.

Kinostart: 13.7.2006
Action
104
Min.
FSK: 12

 

 
Die Chaoscamper

Die Chaoscamper 

Regie: Barry Sonnenfeld. Darsteller: Robin Williams (Bob Munro), Jeff Daniels (Travis Gornicke), Cheryl Hines (Jamie Munro), Kristin Chenoweth (MaryJo Gornicke), Joanna Noelle Levesque (Cassie Munro), Josh Hutcherson (Carl Munro), Tony Hale (Frank)

Inhalt: Die Familie Munro plant einen gemeinsamen Urlaub auf Hawaii, um endlich mal wieder etwas Zeit füreinander zu haben. Doch Familienoberhaupt Bob disponiert kurzerhand um und mietet einen Wohnwagen, mit dem die Familie in Richtung Rockie Mountains loszieht. Das Leben im Wohnwagen ist für die verwöhnte Familie aus Los Angeles das reinste Chaos und so droht der entspannte Urlaub zum Albtraum zu werden. Zum Glück freundet sich die Familie auf dem Campingplatz mit ein paar schrulligen Dauercampern an, die wieder gute Laune verbreiten.

Mein Eindruck: Dieser Film fällt unter die meine Rubrik: "Ich will mir einen Film im Kino anschauen, es läuft aber nicht viel und deswegen nehme ich den, der geht noch." Immerhin spielt Robin Williams in dieser Familienkomödie (Originaltitel "RV" - das ist die amerikanische Abkürzung für "Recreation Vehicle") die Hauptrolle und "Men in Black"-Regisseur Barry Sonnenfeld hat ihn inszeniert. Herausgekommen ist halt eine typische Familienkomödie, die niemandem wirklich weh tut.

DVD-Potential: Obwohl ich sonst fast alles nehme, den hier brauche ich wohl nicht... ;-)

Kinostart: 29.6.2006
Komödie
99
Min.
FSK: o.A.
 
Wolf Creek

Wolf Creek 

Regie: Greg McLean. Darsteller: John Jarratt (Mick Taylor), Cassandra Magrath (Liz Hunter), Kestie Morassi (Kristy Earl), Nathan Phillips (Ben Mitchell), Gordon Poole (alter Mann), Guy O’Donnell (Autoverkäufer)

Inhalt: Die drei Backpacker Liz, Kristy und Ben kommen nach einer mehrtägigen Fahrt durch das australische Outback endlich im Wolf Creek Nationalpark an und schlagen dort ihr Lager auf. Am nächsten Morgen ist ihr Auto nicht mehr funktionstüchtig und so nehmen sie die Hilfe eines freundlichen Einheimischen namens Mick an. Dabei ahnen Sie nicht, dass bald nichts mehr so sein wird wie zuvor.

Mein Eindruck: Endlich mal ein Horrorfilm, der sich positiv von den US-Produktionen abhebt: "Wolf Creek" kommt aus Australien und ist das Erstlingswerk von Greg McLean, der auch als Drehbuchautor und Produzent tätig war. Die Stärken des Films sind die dichte Atmosphäre und die guten Darsteller (allesamt No-Names, also weiß man auch nicht, wen es trifft und wen nicht). Auch wenn das ein bisschen dämlich klingt: "Wolf Creek" ist ein realistischer Horrorfilm, man kauft dem Regisseur die Geschichte ab. Die ist zwar nicht besonders originell, aber sehr gut umgesetzt - das australische Outback ist für den Film wie geschaffen.

DVD-Potential: Sieht gut aus: Horror, FSK 18, guter Film - den nehme ich.

Kinostart: 13.7.2006
Horror
99
Min.
FSK: 18
 
Fluch der Karibik 2

Fluch der Karibik 2 

Regie: Gore Verbinski. Darsteller: Johnny Depp (Captain Jack Sparrow), Orlando Bloom (Will Turner), Keira Knightley (Elisabeth Swann), Jack Davenport (Norrington), Bill Nighy (Davy Jones), Jonathan Pryce (Governor Weatherby Swann), Lee Arenberg (Pintel), Mackenzie Crook (Ragetti), Kevin McNally (Gibbs), Stellan Skarsgard (Bootstrap Bill), Tom Hollander (Cutler Beckett), Naomie Harris (Tia Dalma)

Inhalt: Captain Jack Sparrow bemerkt, dass er beim legendären Davey Jones, Kapitän des Fliegenden Holländers, in lebenslanger Blutschuld steht. Da ihm die Aussicht auf ein Leben in ewiger Finsternis nicht behagt, versucht er verzweifelt den Bann zu brechen. Die Probleme mit Davey Jones kommen jedoch ziemlich ungelegen, da Will Turner und Elizabeth Swann eigentlich ihre Hochzeit planen, aber ständig in die Abenteuer von Captain Sparrow verstrickt werden.

Mein Eindruck: Eins vorweg: Teil 1 war deutlich besser, da war alles stimmiger und lustiger. Zwar sind alle Hauptdarsteller im zweiten Teil vertreten, doch die zusammengeschusterte Handlung macht wenig Spaß. Ohne Johnny Depp als Captain Sparrow wäre der Film so wie so nur eine seelenlose Effektorgie. Nach schwerfälligem Beginn kommt der Streifen erst gegen Ende richtig in Fahrt. Doch der Schluß ist nur ein Cliffhanger auf den dritten Teil. Nebenbei sollte man auch bei diesem Film den Nachspann komplett anschauen, denn es kommt noch ein kleiner Gag.

DVD-Potential: Wieder mal bin ich mir nicht sicher, was ich tun soll. Einerseits wird Teil 1 bestimmt nicht allein im Regal bleiben, andererseits war Teil doch nicht wirklich so stark wie erwartet. Im Endeffekt werde ich mir aber den Film wegen Johnny Depp wohl zulegen.

Kinostart: 27.7.2006
Abenteuer, Action
150 Min.
FSK: 12

 

 
American Dreamz

American Dreamz 

Regie: Paul Weitz. Darsteller: Hugh Grant (Martin Tweed), Dennis Quaid (Präsident Staton), Mandy Moore (Sally Kendoo, Willem Dafoe (Stabschef), Jennifer Coolidge (Mrs. Kendoo), Sam Golzari (Omer Obeidi), Marcia Gay Harden (First Lady), Chris Klein (William Williams), Seth Meyers (Chet Krogl), John Cho (Ittles), Judy Greer (Accordo), Bernard White (Agha Babur), Tony Yalda (Iqbal Riza)

Inhalt: Der Gesangswettbewerb "American Dreamz" avanciert in den USA zum absoluten Quotenhit, weshalb sich der aufblühende Präsident Staton als Gast-Juror für das Finale ankündigt. Bis dorthin kämpfen sich die bildhübsche Sally aus dem Mittleren Westen und der in Kalifornien lebende Immigrant Omar vor. Am Ende liegt die Entscheidung schließlich in den Händen des selbstherrlichen Moderators Martin Tweed und des US-Präsidenten, die der Nation eine unvergessliche Show bieten wollen.

Mein Eindruck: Es ist erstaunlich, dass ich den Film noch im Kino gesehen habe, denn der ist vor 5 Wochen gestartet. Da muss also was hinter stecken, das der noch  läuft. Der Film ist eine Komödie mit abstruser Handlung, die ein wenig unausgegoren wirkt. Sehr gut ist Hugh Grant, der als egozentrischer Moderator gegen sein Nice-Guy-Image ankämpft und gewinnt. Alles in allem eine ordentliche Komödie.

DVD-Potential: Den Film muss man nicht in seiner Sammlung haben, ich werde ihn mir aber zulegen.

Kinostart: 15.6.2006
Komödie
107 Min.
FSK: 6
 
Poseidon

Poseidon 

Regie: Wolfgang Petersen. Darsteller: Josh Lucas (Dylan Johns), Kurt Russell (Robert Ramsey), Jacinda Barrett (Maggie James), Richard Dreyfuss (Richard Nelson), Emmy Rossum (Jennifer Ramsey), Mia Maestro (Elena), Mike Vogel (Christian, Kevin Dillon (Lucky Larry), Freddy Rodriguez (Valentin), Jimmy Bennett (Conor James), Stacy Ferguson (Gloria), Andre Braugher (Captain Michael Bradford)

Inhalt: Als das luxuriöse und als unsinkbar geltende Kreuzfahrtschiff Poseidon von einer gigantischen Welle überrollt wird, dreht es sich um 180 Grad und steht Kopf. Entgegen den Anweisungen des Kapitäns macht sich eine Gruppe Überlebender unter Führung des Spielers John Dylan auf den Weg zur untersten Etage des Schiffes, die sich nach der Drehung ganz oben befindet.

Mein Eindruck: Der Trailer, der mich wochenlang im Kino genervt hat, war mäßig. Ich hab mich immer gefragt, warum Petersen ausgerechnet ein Remake von "Poseidon Inferno" gemacht hat. Na ja, das Wasser lässt ihn nicht los und nach dem staubigen Troja musste es wohl wieder zurück ins Becken. Der Film ist tricktechnisch sehr gut, kann aber keine wirkliche Spannung erzeugen, weil einem die Darsteller wirklich egal sind. Josh Lucas als Hauptdarsteller hat auch eher TV-Niveau. Kurzum: Mäßige Unterhaltung, immerhin unter 100 Minuten.

DVD-Potential: Wie ich mich kenne, werde ich irgendwann schwach werden und die DVD kaufen. Aber bestimmt nicht für mehr als 10 Euro.

Kinostart: 13.7.2006
Katastrophe, Action, Drama
98 Min.
FSK: 12

 

 
Ultraviolet

Ultraviolet 

Regie: Kurt Wimmer. Darsteller: Milla Jovovich (Violet), Cameron Bright (Six), Nick Chinlund (Daxus), William Fichtner (Garth), Sebastien Andrieu (Nerva), Ida Martin (Junge Violet), Ricardo Mamood (Song jat Shariff), Jennifer Caputo (Elizabeth P. Watkins), Duc Luu (Kar Wai), Ryan Martin (Detective Breeder)

Inhalt: Ende des 21. Jahrhunderts wird die Menschheit von einer vampirartigen Krankheit namens Hemophagia heimgesucht, die ihre Opfer genetisch verändert und somit schnell, widerstandsfähig und extrem intelligent macht. Aus Angst vor der Krankheit versucht die Regierung die Infizierten zu isolieren und treibt die Welt dadurch an den Rand eines Bürgerkrieges. Die infizierte Violet gerät ins Zentrum des Konflikts, als sie den neunjährigen Six vor einem Killerkommando der Regierung, die ihn als Bedrohung eingestuft hat, beschützt.

Mein Eindruck: Die Kritiker haben im Grunde recht: Der Film hat ein miese Handlung, miese Tricks, miese Darsteller u.s.w. Trotzdem habe ich mich ganz ordentlich im Kino unterhalten. Hauptanteil daran hatte zweifellos Milla Jovovich mit ihren äußerst knappen Outfits. Deswegen fällt der Film bei mir nicht komplett durch. Kurt Wimmer kommt mit seinem neuen Werk aber nicht an seinen sehr guten "Equlibrium" heran. Der war damals als DVD-Premiere eine wirklich angenehme Überraschung und man hat sich gefragt, warum es der Film nicht ins Kino geschafft hat. "Ultraviolett" ist im Kino, aber diesmal wäre eine DVD-Premiere angebrachter gewesen.

DVD-Potential: Na ja, wahrscheinlich wird mich Milla Jovovich zum Kauf der DVD überzeugen... ;-)

Kinostart: 6.7.2006
Action, Sci-Fi
88 Min.
FSK: 12

 

 
Ab durch die Hecke

Ab durch die Hecke 

Regie: Tim Johnson, Karey Kirkpatrick. Deutsche Synchronsprecher: Götz Otto (Richie), Bernhard Hoëcker (Verne), Ralf Schmitz (Hammy), Heike Schroetter (Stella), Salvadore Garth (Spike), Kaspar Eichel (Ozzie), Ben Becker (Vincent), Jörg Hengstler (Dwayne), Andrea Aust (Gladys), Michael Nowka (Lou), Heidrun Bartholomäus (Penny), Jeanette Biedermann (Heather), Tayfun Bademsoy (Tiger)

Inhalt: Eine Gruppe von Tieren lebt friedlich und zurückgezogen in einem Wald, der von der angrenzenden Stadt durch eine große Hecke abgeschottet ist. Und das ist auch gut so, denn Anführer Vern - eine Schildkröte - hat seit einer Begegnung mit Kindern große Angst vor den Menschen. Eines Tages kommt der clevere Waschbär Richie des Weges, der es den verängstigten Tieren schmackhaft macht, die große Hecke zu überwinden. Gemeinsam machen sie sich auf, um eine neue Welt zu erkunden.

Mein Eindruck: Animationsfilme sind für mich so eine Sache: Meistens haben die nicht den Charme von Zeichentrickfilmen oder sie sind so rasant animiert, dass man nicht viel mitbekommt. "Ab durch die Hecke" hat mir aber gut gefallen. Bis auf kleinere Lägen stimmt hier alles: Die Tiere sind liebenswert, die Geschichte recht einfallsreich. Die Kernszene hat Eichhörnchen Hammy gegen Ende des Films. Nebenbei sollte man sich den Nachspann komplett anschauen, da kommt noch was...

DVD-Potential: Kein Pflichtkauf, aber irgendwann, wenn der Film billig zu haben ist, wird er in die Sammlung einsortiert.

Kinostart: 6.7.2006
Animation
83 Min.
FSK: o.A.

 

 
The Sentinel

The Sentinel 

Regie: Clark Johnson. Darsteller: Michael Douglas (Agent Pete Garrison), Kiefer Sutherland (David Breckinridge), Kim Basinger (First Lady Sarah Ballentine), David Rasche (Präsident Ballentine), Eva Longoria (Jill Marin), Raoul Bhaneja (Agent Aziz Hassad), Simon Reynolds (Tom Dipaola), Danny A. Gonzales (Hugo Ortega), Jackie Burroughs (Mrs. Miller), Gloria Reuben (Delores Meriweather)

Inhalt: Special Agent Pete Garrison vereitelte vor 20 Jahren ein Attentat auf den Präsidenten und ist seither eine Legende beim Secret Service. Als ein Mordkomplott gegen den Präsidenten auffliegt, bekommen Garrisons ehemaliger Schützling David Breckinridge und seine Partnerin Jill Marin den Fall zugewiesen. Ihre Ermittlungen führen sie erstaunlicherweise direkt zu Garrison, der nach einer Vernehmung untertaucht und damit offenbar seine Schuld eingesteht.

Mein Eindruck: Der Film wird gerne als Abklatsch von der TV-Serie "24" bewertet. Wohl auch deswegen, weil Kiefer Sutherland mit von der Partie ist und seine Rolle natürlich der des Jack Bauer ähnelt. So extrem sehe ich das nicht. "The Sentinal" ist halbwegs ordentliche Kino-Unterhaltung. Der Pluspunkt des Films ist sicher seine gute Besetzung, die einige Längen und Logiklücken vergessen macht. Doch im großen und ganzen versandet der Streifen, nach dem Kinobesuch hat man den schon vergessen.

DVD-Potential: Schon wieder zwiespältig. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mir den Film kaufen werde, allerdings dann vom Wühltisch für kleine Kohle.

Kinostart: 15.6.2006
Thriller
108 Min.
FSK: 12

 

 
Slither

Slither 

Regie: James Gunn. Darsteller: Nathan Fillion (Bill Pardy), Elizabeth Banks (Starla Grant), Michael Rooker (Grant Grant), Gregg Henry (Jack MacReady), Tania Saulnier (Kylie Strutemyer), Brenda James (Brenda Gutierrez), Don Thompson (Wally Whale), Jennifer Copping (Margaret Hooper), Jenna Fischer (Shelby Cunningham), Haig Sutherland (Trevor Carpenter)

Inhalt: Als in der verschlafenen Kleinstadt Wheelsy plötzlich Haustiere spurlos verschwinden und sich Stadtmogul Grant Grant seltsam verhält, gerät noch niemand in Panik. Als jedoch Kühe brutal abgeschlachtet werden und eine junge Frau vermisst wird, stellen Sheriff Bill Pardy und Grants Ehefrau Starla ein Team zusammen, das die Vorkommnisse klären soll. Dabei stoßen sie auf einen uralten Organismus, der alles Leben auf der Erde vertilgen will.

Mein Eindruck: "Slither" ist ein trashiges Horror-B-Movie, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Man könnte den Streifen mit "Arac Attack" oder "The Faculty" vergleichen. Mit durchweg unbekannten Schauspielern besetzt macht der Film Spaß, wenn man sich auf die dünne Handlung einlässt. Eigentlich ist "Slither" eine DVD-Premiere, die es dann doch noch für eine Woche ins Kino geschafft hat.

DVD-Potential: Als Freund von Horror-B-Movies schaffe ich mir auch die schleimigen Aliens an.

Kinostart: 22.6.2006
Horror-Komödie
95 Min.
FSK: 16
 
Das größte Spiel seines Lebens

Das größte Spiel seines Lebens 

Regie: Bill Paxton. Darsteller: Shia LaBeouf (Francis Ouimet), Stephen Dillane (Harry Vardon), Elias Koteas (Arthur Ouimet), Josh Flitter (Eddie Lowery), Peyton List (Sarah Wallis), Marnie McPhail (Mary Ouimet), Stephen Marcus (Ted Ray), Peter Firth (Lord Northcliffe), George Asprey (Wilfred Reid), Max Kasch (Freddie Wallis), Michael Weaver (John McDermott), Luke Askew (Alec Campbell)

Inhalt: Im Jahre 1913 schockt der Amateurgolfer Francis Ouimet die Sportwelt, indem er bei den US Open zusammen mit seinem zehnjährigen Caddie bis ins Final vorrückt und dort gegen den amtierenden Weltmeister Herry Vardon antritt. Die Anspannung ist groß, da der Ausgang des Spiels die Zukunft von Francis in eine positivere Richtung lenken könnte.

Mein Eindruck: Das war ein "Not"-Film. Da sonst nix gescheites im Kino anlief blieb nur "Das größte Spiel seines Lebens" übrig. Bill Paxtons zweite Regiearbeit nach "Dämonisch" gefällt auf der ganzen Linie. Zwar bedient sich der Disney-Film den üblichen Klischees, doch irgendwie wird man - auch als Nicht-Golfer - in den Film reingezogen.

DVD-Potential: Joh, ich könnte mir eine Anschaffung durchaus vorstellen. Außerdem mag ich Sportfilme.

 

Kinostart: 8.6.2006
Drama
121 Min.
FSK: o.A.
 
X-Men III

X-Men III - Der letzte Widerstand 

Regie: Brett Ratner. Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Ian McKellen (Magneto), Halle Berry (Storm), Patrick Stewart (Charles Xavier), Famke Janssen (Jean Grey/Phönix), Kelsey Grammer (Beast), Vinnie Jones (Juggernaut), Shawn Ashmore (Bobby), Daniel Cudmore (Colossus), James Marsden (Cyclops), Rebecca Romijn-Stamos (Mystique), Anna Paquin (Rogue), Aaron Stanford (Pyro)

Inhalt: Die Veröffentlichung eines "Heilmittels" für Mutanten schreckt die bisher friedlich mit den Menschen lebende Gesellschaft auf. Magneto nimmt das zum Anlass einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen, um endlich die Herrschaft zu erlangen. Doch die X-Men um Professor Xavier versuchen dem Treiben ein Ende zu bereiten, das Gleichgewicht und den Frieden wieder herzustellen.

Mein Eindruck: Die X-Men enttäuschen mich nicht. Auch der dritte Teil gefällt, obwohl er nicht ganz an seine Vorgänger herankommt. Diesmal hat Brett Ratner ("Rush Hour", "Roter Drache") die Regie übernommen, während sich Bryan Singer, Regisseur der ersten beiden, diesmal "Superman" zugewendet hat. Deswegen fällt Teil 3 etwas schwächer aus, weil Ratner nicht ganz an die Klasse von Singer herankommt. Auf jeden Fall ist der Streifen gute Kinounterunterhaltung - und das kann man beileibe nicht von jedem Film sagen. Kleiner Hinweis: Im Kino sitzen bleiben, denn nach dem Abspann kommt noch was...

DVD-Potential: Kein Thema, der dritte wird sich zu den anderen beiden Teilen auf DVD gesellen.

Kinostart: 25.5.2006
Sci-Fi, Action
104 Min.
FSK: 12

 

 
The Da Vinci Code - Sakrileg

The Da Vinci Code - Sakrileg 

Regie: Ron Howard. Darsteller: Tom Hanks (Robert Langdon), Audrey Tautou (Sophie Neveu), Jean Reno (Bezu Fache), Ian McKellen (Sir Leigh Teabing), Alfred Molina (Bischof Aringarosa), Paul Bettany (Silas), Jürgen Prochnow (André Vernet), Etienne Chicot (Lt. Collet), Jean Yves Berteloot (Remy)

Inhalt: Nach der Ermordung des Louvre-Direktors Jacques Saunière gilt Dr. Robert Langdon, ein Experte für religiöse Symbole, als Hauptverdächtiger und wird von der französischen Polizei unter der Leitung von Capitaine Bezu Fache gejagt. Auf der Flucht versucht Langdon zusammen mit der Kryptographin Sophie Neveu den Fall selbst zu lösen und muss dazu zahlreiche Codes und Rätsel entschlüsseln, die einige Geheimnisse über den Ermordeten zu Tage fördern.

Mein Eindruck: Leider war der Film für mich eine einzige Enttäuschung. Ich finde das Buch sehr gut, also hab ich auch einiges vom Film erwartet. Nach 2 1/2 Stunden Langeweile im Kino war ich froh, dass ich den Streifen überstanden hatte. Ich finde, Ron Howard hat den Film absolut spannungsfrei inszeniert. Tom Hanks ist eine Fehlbesetzung, Jean Renos Rolle gibt zu wenig her und Audrey Tautou ist mehr Stichwortgeberin als gleichwertige Partnerin. Kurzum: Der so groß angekündigte Thriller des Jahres war die Schlaftablette des Monats.

DVD-Potential: Nein, danke. Da lese ich lieber noch mal das Buch, da hab ich mehr von.

Kinostart: 18.5.2006
Thriller
148 Min.
FSK: 12
 
Der Beweis

Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn 

Regie: John Madden. Darsteller: Anthony Hopkins (Robert), Gwyneth Paltrow (Catherine), Jake Gyllenhaal (Hal), Hope Davis (Claire), Gary Houston (Prof. Jay Barrow), Anne Wittman (Joann), Leland Burnett (Eddy), Daniel Hatkoff (Student), John Keefe (Bewunderer)

Inhalt: Nach dem Tod des genialen Mathematikers Robert, muss dessen Tochter Catherine den Verlust überwinden und gleichzeitig mit ihren eigenen Ängsten fertig werden. Roberts ehemaliger Student Hal steht Catherine in dieser Zeit zur Seite und sucht gleichzeitig in Roberts Aufzeichnungen nach dessen alter Genialität. In der Zwischenzeit kümmert sich Catherine entfremdete Schwester Claire um die Formalitäten.

Mein Eindruck: Trotz schauspielerischer Glanzleistungen von Gwyneth Paltrow, Anthony Hopkins und Hope Davis bleibt der Film nicht lange im Gedächtnis. Zu langatmig zieht sich die Adaption des Theaterstücks, und hinterher ist man froh, dass der Film zu Ende ist. 

DVD-Potential: Wohl kaum. Ich glaube nicht, dass sich meine Einstellung nach nochmaligen Anschauen ändern wird. Außerdem weiß ich ja schon, wie der Film ausgeht.

Kinostart: 4.5.2006
Drama
99 Min.
FSK: 6
 
M:i:III

Mission Impossible III  

Regie: Jeffrey Abrams. Darsteller: Tom Cruise (Ethan Hunt), Philip Seymour Hoffman (Owen Davian), Ving Rhames (Luther Stickell), Billy Crudup (Musgrave), Michelle Monaghan (Julia), Jonathan Rhys-Meyers (Declan), Keri Russell (Lyndsey), Maggie Q (Zhen), Laurence Fishburne (John Brassel), Carrie-Anne Moss (Leah Quinth), Simon Pegg (Benji Dunn)

Inhalt: Geheimagent Ethan Hunt, der sich inzwischen von der operativen Arbeit zurückgezogen hat, wird zur Rettung einer entführten Kollegin gerufen. Nachdem die Befreiungsaktion schief geht, gelingt es Hunt und seinem Team dennoch den Täter festzunehmen. Doch dem skrupellose Owen Davian gelingt die Flucht und obendrein die Geiselnahme von Hunts Verlobter. Nun muss er schnell handeln, um die Liebe seines Lebens zu retten.

Mein Eindruck: Der erste wahre Blockbuster des Jahres. Der dritte Teil ein Actionspektakel, das die beiden vorangehenden Teile locker in den Schatten stellt. Mit Philip Seymour Hoffman hat Tom Cruise einen mehr als würdigen Gegenspieler: Er ist einer der besten Schurken seit Goldfinger. Der Kinobesuch lohnt sich auf jeden Fall, denn Bild und Ton rocken !  Wer sich auf die mega-übertriebene Handlung einlässt, der wird wahrlich begeistert sein.

DVD-Potential: Der Film wird zu 100 % in meine Sammlung einverleibt. Ich freu mich jetzt schon auf die DVD-Veröffentlichung.

Kinostart: 4.5.2006
Action
126 Min.
FSK: 12

 

 
Hostel

Hostel  

Regie: Eli Roth. Darsteller: Jay Hernandez (Paxton), Derek Richardson (Josh), Eythor Gudjonsson (Oli), Barbara Nedeljáková (Natalya), Jana Kaderabkova (Svetlana), Jan Vlasák (niederländischer Geschäftsmann), Jennifer Lim (Kana), Lubomir Silhavecky (Alex), Paula Wild (Monique), Lubomir Bukovy (Alex), Petr Janis (deutscher Chirurg)

Inhalt: Drei junge Männer, zwei Amerikaner und ein Isländer, reisen durch Europa, wo sie junge Frauen kennenlernen wollen. In Amsterdam treffen sie einen Mann, der ihnen sagt, dass es in Bratislava einen Ort gibt, an dem die Mädchen auf Männer wie sie warten - insbesondere auf Amerikaner. Also fahren sie dort hin, und die Versprechungen des Fremden erweisen sich als wahr: In der gesuchten Herberge gesellen sich schnell zwei exotische Schönheiten zu ihnen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie in der Hölle auf Erden gelandet sind.

Mein Eindruck: Erstmal muss ich feststellen, dass die ersten 15 Minuten die beste Komödie ist, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Wenn die drei Hauptdarsteller Amsterdam unsicher machen, dann ist das richtig lustig, ich hab selten so gelacht. Wenn sie dann Bratislava erreichen, gibt es nicht mehr viel zu lachen. Natürlich ist der Film recht hart, da hat der Trailer nicht gelogen. Trotzdem läuft gerade das Ende viel zu glatt ab, da hätte ich doch was anderes, sprich: schlimmeres - erwartet. Deshalb nur 3 Sterne.

DVD-Potential: Es sieht gut aus. Ich werde mir den Film zulegen und hoffe auf einen Director's Cut mit alternativem Ende.

Kinostart: 27.4.2006
Horror
93 Min.
FSK: 18

 

 
The Big White

The Big White - Immer Ärger mit Raymond  

Regie: Mark Mylod. Darsteller: Robin Williams (Paul Barnell), Holly Hunter (Margaret Barnell), Giovanni Ribisi (Ted), Alison Lohman (Tiffany), Woody Harrelson (Raymond Barnell), Tim Blake Nelson (Gary), W. Earl Brown (Jimbo)

Inhalt: Um die Behandlung seiner am Tourette Syndrom leidenden Frau Margaret zu finanzieren, fehlt dem Reiseverkehrskaufmann Paul Barnell das nötige Kleingeld. Als er in einer Mülltonne eine Leiche entdeckt, wittert er die große Chance, die kostspielige Behandlung zu finanzieren. Er behauptet gegenüber der Versicherung, bei der Leiche handle es sich um seinen seit langem vermisster Bruder und hofft so, dessen Lebensversicherung zu ergaunern.

Mein Eindruck: Der Film wird ja vom Anbieter mit "Fargo" verglichen. Allerdings haben die Film nicht viel gemeinsam, außer viel Schnee. "The Big White" ist eine mittelmäßige Komödie, die an die skurrile und schräge Story von "Fargo" nicht herankommt. Trotzdem ordentliche Unterhaltung. Am besten gefällt Holly Hunter als unberechenbare Hausfrau.

DVD-Potential: Zwiespältig. So gut war der Film nicht, aber auch nicht so schlecht. Ich schätze mal, es kommt auf die Aufmachung der DVD an. Wenn die okay ist, werde ich mir den holen. Natürlich würde ein Preisschnäppchen die Sache beschleunigen.

Kinostart: 20.4.2006
Komödie
105 Min.
FSK: 12
 
Scary Movie 4

Scary Movie 4  

Regie: David Zucker. Darsteller: Anna Faris (Cindy Campbell), Craig Bierko (Tom Ryan), Regina Hall (Brenda Meeks), Simon Rex (George), Leslie Nielsen (Präsident Harris), Bill Pullman (Henry Hale), Carmen Electra (Holly), Kevin Hart (CJ), Cloris Leachman (Mrs. Norris), Beau Mirchoff (Robbie), Charlie Sheen (Tom)

Inhalt: Nach der Scheidung von George arbeitet Cindy als Hausmädchen im "Grudge House" und verliebt sich dabei in ihren Nachbarn Tom. Als die Welt von gigantischen Tri-Pods angegriffen wird, flüchtet Tom mit seinen Kindern und lässt Cindy mit ihrer besten Freundin Brenda zurück. Die beiden ergreifen gemeinsam die Flucht und landen schließlich in einem mysteriösen Dorf. Zeitgleich versucht ein Serienkiller, die Sinnlosigkeit von Shaquille O'Neals Dasein zu beweisen.

Mein Eindruck: Öde Komödie. Der Film schleppt sich über gefühlte 3 Stunden dahin, obwohl er weniger als 90 Minuten läuft. Die Gags sind platt, peinlich und nicht lustig - schlechte Sache für eine Komödie. Man merkte aber auch im (recht vollen) Kinosaal, dass der Film nicht ankommt, denn es gab kaum richtige Lacher. Mein Tipp: Lieber in "16 Blocks" gehen.

DVD-Potential: No way. Der dritte Teil war ja noch ganz in Ordnung, aber Teil 4 langweilt nur. Immerhin habe ich nach dem Kinobesuch die Gewissheit, dass ich den Film nicht auf DVD brauche.

Kinostart: 20.4.2006
Komödie
83 Min.
FSK: 12
 
16 Blocks

16 Blocks  

Regie: Richard Donner. Darsteller: Bruce Willis (Jack Mosley), Mos Def (Eddie Bunker), David Morse (Frank Nugent), Jenna Stern (Diane Mosley), Casey Sander (Captain Gruber), David Zayas (Officer Robert Torres), Cylk Cozart (Jimmy Mulvey), Robert Racki (Jerry Shue), Patrick Garrow (Touhey), Steve Nuke (FBI Agent), Sasha Roiz (Kaller)

Inhalt: Der ausgebrannte New Yorker Polizist Jack Mosley muss den lebhaften Zeugen Eddie Bunker vom Polizeirevier ins 16 Blocks entfernte Gericht überführen. Auf dem Weg erfährt er, dass Bunker in einem spektakulären Prozess aussagen soll, der einige seiner Kollegen den Kopf kosten könnte. Entsprechend hat kein New Yorker Polizist Interesse daran, dass Bunker das Gerichtsgebäude lebend erreicht.

Mein Eindruck: Ich wollte erst 4 Sterne vergeben, doch die hätte der Film nicht verdient. Anfangs hat mir der Streifen sehr gut gefallen: Bruce Willis als ausgebrannter Cop ist schon ein anderes Kaliber. Doch je länger "16 Blocks" lief, desdo mehr Sachen haben mir nicht gefallen: Einige Szenen waren dann doch zu platt und vorhersehbar. Und auch der Schluss war dann ein richtiges Hollywood-Ende. Kurzum: Starker Beginn, und dann wurde es immer mauer.

DVD-Potential: Ich bin noch schwankend, aber letztendlich werde ich mir die Scheibe wohl zulegen. Bruce Willis sehe ich recht gerne, Richard Donner ist ein guter Regisseur, vielleicht gewinnt der Streifen mit der Zeit.

Kinostart: 20.4.2006
Thriller, Action, Drama
102 Min.
FSK: 12
 
Ice Age 2

Ice Age 2 - Jetzt taut's  

Regie: Carlos Saldanha. Synchronstimmen: Arne Elsholtz (Manny), Otto Walkes (Sid), Thomas Fritsch (Diego), Daniela Hoffman (Ellie), Oliver Stritzel (Geier), Lutz Mackensy (Flotter Tony)

Inhalt: Als die Eiszeit zu Ende geht, stellen die gigantischen Schmelzwassermassen eine große Gefahr dar. Die drei Freunde Säbelzahntiger Diego, Mammut Manfred und Faultier Sid erkennen die Bedrohung für ihr Tal zum Glück rechtzeitig und beginnen mit dem Einleiten von Gegenmaßnahmen.

Mein Eindruck: Der zweite Teil ist im Grunde genau so gut (oder schlecht) wie Teil 1. Für mich zählt in diesem Film nur einer: Scrat. Die Szenen des Rattenhörnchens Scrat sind die absoluten Highlights des Film, der Rest ist nur Beiwerk. Da ich Otto nicht leiden kann, kommt die Synchronstimme auch nicht wirklich kernig rüber...aber das ist mein Problem.

DVD-Potential: Mir würde eine DVD mit den Scrat-Szenen reichen. Da es die aber nicht geben wird, werde ich auf den Gesamtfilm verzichten.

 

Kinostart: 6.4.2006
Animation, Komödie
90 Min.
FSK: o.A.
 
Final Destination 3

Final Destination 3  

Regie: James Wong. Darsteller: Mary Elizabeth Winstead (Wendy Christensen), Ryan Merriman (Kevin Fischer), Kris Lemche (Ian),  Alexz Johnson (Erin), Sam Easton (Frankie Cheeks), Jesse Moss (Jason Robert Wise), Gina Holden (Carrie Dreyer), Texas Battle (Lewis Romero), Chelan Simmons (Ashley Freund), Crystal Love (Ashlyn Halperin), Amanda Crew (Julie Christensen), Agam Darshi (Laura)

Inhalt: Die Schülerin Wendy Christensen hat vor der Fahrt mit der Achterbahn eine tödliche Vorahnung und sorgt mit ihrer Hysterie dafür, dass sie und ein paar andere Fahrgäste nicht an dem Nervenkitzel teilnehmen. Kurz darauf verunglückt die Achterbahn der Achterbahn, so wie es Wendy vorhergesagt hat. Die Überlebenden können sich jedoch nicht lange über ihr Glück freuen, denn der Tod lässt sich nicht so einfach austricksen.

Mein Eindruck: Leider ist der dritte der schlechteste von allen. Die Story kopiert die von Teil 1, ist aber kein Horror-Thriller mehr, sondern eine Horror-Splatter-Comedy. Die Luft ist in Teil 3 einfach raus. Allerdings muss ich zugeben, dass die Splatter-Effekte nicht ohne sind - von allen 3 Filmen ist "Final Destination 3" der blutigste (und zurecht FSK 18).

DVD-Potential: Okay, der Film war nicht so prickelnd. Da ich aber Teil 1 & 2 schon in meiner Sammlung habe, wird Teil 3 auch folgen. Immerhin ist das eine 18er Version und die Splatter-Szenen haben überzeugt.

Kinostart: 13.4.2006
Horror, Splatter
93 Min.
FSK: 18
 
Good Night, and Good Luck

Good Night, and Good Luck  

Regie: George Clooney. Darsteller: David Strathairn (Edward R. Murrow), George Clooney (Fred Friendly), Robert Downey Jr. (Joe Wershba), Patricia Clarkson (Shirley Wershba), Ray Wise (Don Hollenbeck), Frank Langella (William Paley), Jeff Daniels (Sig Mickelson), Tate Donovan (Jesse Zousmer), Thomas McCarthy (Palmer Williams), Matt Ross (Eddie Scott), Reed Diamond (John Aaron)

Inhalt: Anfang der 50er Jahre verbreiteten Senator Joseph McCarthy und sein Senatsausschuss für unamerikanische Umtriebe durch die fanatische Jagd nach Kommunisten ein großes Gefühl des Unbehangens in den USA. Der CBS Reporter Edward R. Murrow kämpfte zusammen mit seinem Team gegen die Machenschaften McCarthys und stellte dessen Methoden öffentlich an den Pranger. Die Fehde der Beiden kam schließlich zum Höhepunkt, als McCarthy Murrow als Kommunisten anklagte und damit einen öffentlichen Aufschrei provozierte.

Mein Eindruck: George Clooney hat einen eindrucksvollen und eindringlichen Film als Regisseur geschaffen, wobei er als Schauspieler auch überzeugt. In schwarz-weiß gedreht, zeigt der Streifen fast dokumentarisch den Kampf des TV-Journalisten Ed Murrow gegen den Kommunistenjäger McCarthey. Die Schauspieler sind hervorragend, alles voran David Strathairn in der Hauptrolle. Eigentlich schade, dass der Film bei den "Oscars" leer ausgegangen ist. Aber vielleicht ist das auch gut so...

DVD-Potential: Die DVD ist kein Thema. Allerdings ist der Stoff recht schwer , also werde ich mir den Film nicht allzu häufig ansehen. Ich kann ein Nice-Price-Angebot locker abwarten, was bestimmt nicht allzu lange auf sich warten läßt.

Kinostart: 6.4.2006
Drama
93 Min.
FSK: o.A.
 
Firewall

Firewall  

Regie: Richard Loncraine. Darsteller: Harrison Ford (Jack Stanfield), Virginia Madsen (Beth Stanfield), Paul Bettany (Bill Cox), Carly Schroeder (Sarah Stanfield), Jimmy Bennett (Andrew Stanfield), Mary Lynn Rajskub (Janet Stone), Alan Arkin (Arlin Forester), Candus Churchill (Betty), Robert Forster (Harry Romano), Robert Patrick (Gary Mitchell)

Inhalt: Jack Stanfield ist bei einer großen Bank für die Sicherheit zuständig und entwirft ausfall- sowie diebstahlsichere Systeme. Ein kriminelles Genie macht sich sein Wissen zunutze und zwingt ihn durch die Entführung seiner Familie, seinen Arbeitgeber um 100 Millionen Dollar zu erleichtern. In den wenigen Stunden, die ihm bleiben, versucht Jack verzweifelt einen Weg zu finden, um den ausgeklügelten Plan des Erpressers zu unterwandern und sein Vorhaben zunichte zu machen.

Mein Eindruck: Der Film kam bei den Kritikern durchweg schlecht weg. Da ich aber noch unter dem Eindruck von "Basic Instinct 2" (siehe unten) stand, fand ich "Firefall" gar nicht mal so schlecht. Der Streifen ist ein durchschnittlicher, mäßig spannender Thriller mit einem in die Jahre gekommenen Harrison Ford. Für einen netten Kinoabend reicht's.

DVD-Potential: Wenn der mal im Media Markt für 7,99 Euro angeboten wird, dann schlage ich zu. Soll heißen, dass ich es bei der DVD-Veröffentlichung nicht eilig habe. Da ich Harrison Ford gut finde, wird der aber irgendwann in die Sammlung einsortiert.

Kinostart: 30.3.2006
Thriller
105 Min.
FSK: 16
 
Hügel der blutigen Augen

Hügel der blutigen Augen - The Hills Have Eyes  

Regie: Alexandre Aja. Darsteller: Aaron Stanford (Doug Wood), Ted Levine (Bob Carter), Kathleen Quinlan (Ethel Carter), Vinessa Shaw (Lynne Wood), Emilie de Ravin (Brenda Carter), Dan Byrd (Bobby Carter), Robert Joy (Lizard)

Inhalt: Auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub, gibt das Wohnmobil der Familie Carter mitten in der kalifornischen Wüste den Geist auf. Als die Familie in der Nacht plötzlich angegriffen wird, realisiert sie, dass sie sich auf einem ehemaligen Atomtestgelände der Regierung befindet. Die Strahlung hat die dort lebenden Menschen in blutdurstige Monster verwandelt, die den Carters nun nach dem Leben trachten.

Mein Eindruck: Das Remake des gleichnamigen Horrorfilms von Wes Craven aus dem Jahre 1977 kam kritikmäßig ganz gut weg und auch ich bin mit dem Film zufrieden. Allerdings bietet der Streifen keine besonders originelle Handlung, doch in Punkto Splatter geht es vor allem in den letzten 20 Minuten ganz gut ab. Der Film ist beileibe kein Highlight, aber solide Horrorkost, und das ist ja heutzutage auch schon was.

DVD-Potential: Als Freund von FSK 18-Versionen werde ich mir die DVD kaufen. Vielleicht gibt es ja sogar eine Extended Version oder einen Director's Cut wie z.B. bei "Land of the Dead" - ich hätte bestimmt nichts dagegen.

Kinostart: 22.3.2006
Horror
107 Min.
FSK: 18
 
Basic Instinct 2

Basic Instinct 2 

Regie: Michael Caton-Jones. Darsteller: Sharon Stone (Catherine Tramell), David Morrissey (Dr. Andrew Glass), Charlotte Rampling (Milena Gardosh), David Thewlis (Roy Washburn), Hugh Dancy (Michael Tower), Anne Caillon (Laney Ward), Iain Robertson (Peter Ristedes), Stan Collymore (Kevin Franks)

Inhalt: Die attraktive Autorin Catherine Tramell verlässt San Francisco und zieht nach London, wo sie kurze Zeit später die Aufmerksamkeit von Scotland Yard auf sich zieht. Daraufhin wird der brillante Psychiater Dr. Andrew Glass damit beauftragt, die manipulative Autorin genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch auch er kann der kühlen Blonden nicht widerstehen und lässt sich auf ihr durchtriebenes Spielchen ein.

Mein Eindruck: Mein Gefühl hat mich diesmal nicht getäuscht. In kurzen Worten: Der Film ist Schrott. Für einen Thriller ist der Streifen zu langweilig, es kommt nie richtig Spannung auf. Der Hauptdarsteller David Morrissey ist Regionalliga und die ach so toll aussehende Sharon Stone ödet einen mit ihrem Dauergrinsen schnell an. Okay, die Stone hat sich super gehalten und wer sie mal wieder nackt im Kino sehen will, der hat hier die Gelegenheit dazu. Doch das reicht leider nicht, ich kann vom Kinobesuch nur abraten.

DVD-Potential: Klare Sache: No way. Diese DVD-Veröffentlichung kann ich mir guten Gewissens schenken. Teil 1 habe ich als Doppel-DVD in meine Sammlung aufgenommen, Teil 2 kommt nicht rein.

Kinostart: 30.3.2006
Thriller
114 Min.
FSK: 16
 
Inside Man

Inside Man 

Regie: Spike Lee. Darsteller: Denzel Washington (Detective Keith Frazier), Clive Owen (Dalton Russell), Jodie Foster (Madeliene White), Kim Director (Stevie), Chiwetel Ejiofor (Bill Mitchell), Willem Dafoe (Captain Darius), Ashley Atkinson (Burke), Cherise Boothe (Jeanette Davis)

Inhalt: Der raubeinige New Yorker Cop Keith Frazier ist für sein nicht ganz regelkonformes Vorgehen bekannt. Als er es bei einem Banküberfall mit dem hochintelligenten Geiselnehmer Dalton Russell zu tun bekommt, beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, das sich von Minute zu Minute zuspitzt. Zu allem Überfluss schaltet sich auch noch die einflussreiche Anwältin Madeliene White in die Verhandlungen ein, die ungewöhnlich gute Kontakte zu dem Bankräuber besitzt.

Mein Eindruck: Solide Unterhaltung der etwas anderen Art. Es geht zwar um einen Bankraub, aber im Endeffekt wird nichts gestohlen...fast nichts. Regisseur Spike Lee hätte ich so einen Film gar nicht zugetraut, zumal er mir mit "Joints" wie "Jungle Fever" oder "Do the right thing" in Erinnerung geblieben ist. Kleiner Wehrmutstropfen für mich: Das Ende ist leider etwas unbefriedigend.

DVD-Potential: Jepp, ich wäre zum Kauf bereit, allerdings sollte der Preis stimmen.

Kinostart: 22.3.2006
Thriller
129 Min.
FSK: 12
 
V wie Vendetta

V wie Vendetta 

Regie: James McTeigue. Darsteller: Natalie Portman (Evey Hammond), Hugo Weaving (V), Stephen Rea (Finch), Stephen Fry (Gordon Deitrich), John Hurt (Sutler), Tim Pigott-Smith (Creedy), Rupert Graves (Dominic), Roger Allam (Prothero), Ben Miles (Dascomb), Sinéad Cusack (Dr. Delia Surridge), Natasha Wightman (Valerie), John Standing (Lilliman), Eddie Marsan (Etheridge), Clive Ashborn (Guy Fawkes)

Inhalt: Die junge Evey lebt in einem totalitären Großbritannien der Zukunft und wird von einem maskierten Mann namens V aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet. V will die englischen Bürger von der Grausamkeit der Regierung befreien und plant Guy Fawkes "Gunpowder Plot" aus dem Jahre 1605 Wirklichkeit werden zu lassen.

Mein Eindruck: Ich war etwas skeptisch, weil mir der Trailer nicht so toll gefallen hat. Außerdem fand ich die Maske eher dämlich als cool. Jetzt kann ich sagen, dass ich den Film gut finde. Gute Schauspieler, gute Story, manchmal allerdings etwas zu geschwätzig, trotzdem empfehlenswert.

DVD-Potential: Potential ist definitiv vorhanden, die kommende DVD wird gekauft. Hier würde sich natürlich eine Special Edition mit allem drum und ran anbieten.

Kinostart: 16.3.2006
Science-Fiction, Polit-Thiller
132 Min.
FSK: 16
 
Entgleist

Entgleist 

Regie: Mikael Håfström. Darsteller: Clive Owen (Charles Schine), Jennifer Aniston (Lucinda Harris), Vincent Cassel (Philippe Laroche), Melissa George (Deanna Schine), RZA (Winston Boyko), Addison Timlin (Amy Schine), Tom Conti (Elliot), Xzibit (Dexter), Giancarlo Esposito (Detektiv Church), David Morrissey (Sam)

Inhalt: Auf dem Weg zu Arbeit lernt der verheiratete Charles, die attraktive und ebenfalls verheiratete Lucinda kennen und hat in einem Hotel mit ihr Sex. Die Beiden werden jedoch von einem Kriminellen unterbrochen, der Charles zusammenschlägt und Lucinda vergewaltigt. Da weder Charles noch Lucinda wegen ihrer Ehen zur Polizei gehen können, werden sie von dem Kriminellen obendrein erpresst.

Mein Eindruck: "Entgleist" ist ein Thriller, ein Film Noir...aber kein guter. Trotz ordentlichem Anfang versandet der Film ohne wahrlich spannend zu sein. Einziger Lichtblick ist Vincent Cassel als Bösewicht, der locker die eher fehlbesetzten Owen und Aniston an die Wand spielt. Fazit: Mittelmäßig.

DVD-Potential: Wenn man den Film kennt, dann gibt es keine Überraschung mehr. Die DVD sei eher den Fans der Schauspieler zu empfehlen, doch die kaufen diese so wie so. Für mich kommt die Scheibe nicht in Frage.

Kinostart: 23.2.2006
Thriller
107 Min.
FSK: 16
 
Underworld - Evolution 2

Underworld - Evolution 

Regie: Len Wiseman. Darsteller: Kate Beckinsale (Selene), Scott Speedman (Michael Corvin), Tony Curran (Marcus), Derek Jacobi (Alexander Corvinus), Michael Sheen (Lucian), Bill Nighy (Viktor), Steven MacIntosh (Tanis), Shane Brolly (Kraven), Brian Steele (William), Zita Görög (Amelia), John Mann (Samuel)

Inhalt: Nachdem sie den Vampir-Ältesten Viktor getötet hat, ist die Vampir-Kriegerin Selene zusammen mit dem Hybriden Michael auf der Flucht. Ihre letzten Hoffnungen ruhen auf dem Vampirkönig Marcus, den sie wieder zum Leben erwecken will. Doch Marcus hat anderes im Sinn und versucht Selene und Michael zu töten. Um ihn aufzuhalten, versuchen die beiden die Hintergründe der Fehde zwischen Vampiren und Werwölfen zu erfahren.

Mein Eindruck: Ich muss sagen: Hut ab! Endlich mal wieder ein Film im Kino, der es so richtig krachen lässt: Mordsmäßiger Sound, knallharte Action, sehr gute Effekte und hammerharte Kostüme. Ich bin überrascht, wie gut mir die Fortsetzung gefallen hat. Im Gegensatz zu Teil 1 ist "Underworld - Evolution" doppelt so teuer, und das sieht man dem Streifen an. Nebenbei: Der Film ist ab 16 - ich hätte eher auf FSK 18-Freigabe getippt !

DVD-Potential: Kauftipp. "Underworld" wurde als sehr gut ausgestattete DVD auf den Markt geschmissen und ich hoffe mal, dass der zweite Teil seinem Vorgänger in nicht nachsteht. Ich werde mir die DVD auf jeden Fall zulegen.

Kinostart: 2.3.2006
Action, Horror
106 Min.
FSK: 16

 

 
Syrania

Syriana 

Regie: Stephen Gaghan. Darsteller: Matt Damon (Bryan Woodman), George Clooney (Bob Barnes), Jeffrey Wright (Bennett Holiday), Amanda Peet (Julie Woodman), Chris Cooper (Jimmy Pope), Max Minghella (Robby Baer), William Hurt (Stan Goff), Christopher Plummer (Dean Whiting)

Inhalt: Der langjährige CIA Agent und Terrorismusexperte Bob Barnes muss mit Erschrecken feststellen, dass die CIA trotz wachsender Terrorgefahr seine Budgets kürzt. Gleichzeitig widerfährt dem Öl-Makler Bryan Woodman und seiner Frau Julie eine familiäre Tragödie, durch die er sich mit dem idealistischen persischen Prinzen Nasir anfreundet. Außerdem wird der Anwalt Bennett Holiday von Gewissensbissen geplagt, nachdem er die fragwürdige Fusion zweier Öl-Konzerne einfädelte.

Mein Eindruck: Nachdem mich der Trailer überzeugt hat bin ich leide vom Film recht enttäuscht. Irgendwie kommt der Streifen - trotz interessanter Handlung - nicht richtig aus dem Quark. Die Schauspieler lassen einen doch recht kalt. Das George Clooney für seine Leistung einen Golden Globe und einen Oscar bekommen hat kann ich nicht nachvollziehen. Immerhin gibt es einige sehr schöne Kameraeinstellungen, doch im Großen und Ganzen ist der Film eine Enttäuschung.

DVD-Potential: Für mich kommt der Film auf DVD nicht in Frage. Das Thema ist zwar interessant, aber ich fand "Syriana" einfach zu langweilig. Deswegen werde ich die DVD im Regal stehen lassen.

Kinostart: 23.2.2006
Politthriller
128 Min.
FSK: 12

 

 
Aeon Flux

Aeon Flux 

Regie: Karyn Kusama. Darsteller: Charlize Theron (Aeon Flux), Frances McDormand (The Handler), Marton Csokas (Trevor Goodchild), Jonny Lee Miller (Oren Goodchild), Sophie Okonedo (Sithandra), Amelia Warner (Una Flux), Caroline Chikezie (Freya), Nikolai Kinski (Claudius), Paterson Joseph (Giroux), Yangzom Brauen (Inari)

Inhalt: Nachdem die Weltbevölkerung durch ein Virus nahezu ausgerottet wurde, existiert im 25. Jahrhundert nur noch die schwer befestigte Stadt Bregna. Der dort regierende Kongress von Wissenschaftlern wird von einer durch The Handler geführten Untergrundbewegung bekämpft. Die akrobatische Auftragskillerin Aeon Flux soll den Konflikt schließlich zur Eskalation bringen, indem sie den Regierungschef Trevor Goodchild liquidiert.

Mein Eindruck: Ich kann nur bestätigen: Die miesen Kritiken sind berechtigt. Die Handlung ist ziemlich dümmlich, die Dialoge ebenso, die schauspielerischen Leistungen sind durchwachsen. Im Grunde fällt der Film deswegen nicht komplett durch, weil man sich an der äußerst attraktiven Charlize Theron, die in ihren hautengen Outfits eine sehr gute Figur macht, nicht satt sehen kann.

DVD-Potential: Der Film ist nur für Hardcore-Charlize-Theron-Fans empfehlenswert, die werden sich die DVD bestimmt kaufen. Alle anderen werden den Film links liegen lassen.

Kinostart: 16.2.2006
Science Fiction
93 Min.
FSK: 12
 
Lord of War

Lord of War 

Regie: Andrew Niccol. Darsteller: Nicolas Cage (Yuri Orlov), Bridget Moynahan (Ava Fontaine), Jared Leto (Vitaly Orlov), Shake Tukhmanyan (Irina Orlov), Jean-Pierre Nshanian (Anatoly Orlov), Jared Burke, Eric Uys, David Shumbris, Stewart Morgan, Jasper Lenz (Gregor), Kobus Marx (Boris), Stephan De Abreu (Liev), Jeremy Crutchley, Ian Holm (Simeon Weisz)

Inhalt: Der Waffenhändler Yuri Orlov verkauft Waffen aus den Beständen der ehemaligen Sowjetunion in Krisengebiete und steigt langsam aber sicher zur Nummer 1 des Marktes auf. Seinen Konkurrenten und dem rastlosen Interpol Agenten Jack Valentine ist er dabei immer einen Schritt voraus. Doch gerade als es am schönsten ist, beginnt ihn das Gewissen zu plagen.

Mein Eindruck: Ein sehr ungewöhnlicher, aber sehr guter Film, den ich nur empfehlen kann. Nicolas Cage spielt den gewissenlosen Waffenhändler mit stoischer Ruhe, der selbst in den schwierigsten Situationen klaren Kopf behält. Der Film strotzt nur von extrem guten und schrägen Sprüchen, ich freue mich schon auf den DVD-Release.

DVD-Potential: Hier brauche ich nicht lange zu überlegen: Die Scheibe wird (zu einem vernünftigen) Preis gekauft. Man kriegt heutzutage nur noch selten so einen Film zu sehen, also sollte man sich den auf DVD sichern.

Kinostart: 16.2.2006
Politthriller
123 Min.
FSK: 16
 
Saw 2

Saw 2 

Regie: Darren Lynn Bousman. Darsteller: Donnie Wahlberg (Detective Eric Mason), Shawnee Smith (Amanda), Tobin Bell (John), Franky G (Xavier), Glenn Plummer (Jonas), Dina Meyer (Kerry), Emmanuelle Vaugier (Addison), Beverley Mitchell (Laura), Erik Knudsen (Daniel), Lyriq Bent (Rigg), Tim Burd (Obi), Dina Meyer (Kerry), Tony Nappo (Gus)

Inhalt: Bei den Ermittlungen zu einem gräulichen Mordfall beschleicht Detective Eric Mason das Gefühl, der intelligente und kaltblütige Serienkiller Jigsaw sei wieder am Werk. Seine Vermutung ist richtig, nur dass diesmal acht Menschen am grausamen Spielchen des Killers teilhaben müssen.

Mein Eindruck: Erstmal war ich überrascht, wie voll das Kino war. Es gibt wohl viele Fans des überaus guten und erfolgreichen ersten Teils. "Saw 2" kommt an seinen Vorgänger nicht heran, obwohl das gleiche Strickmuster verwendet wird. Ist ja auch nichts neues, denn welcher zweite Teil ist besser als der erste. Immerhin ist der Film spannend gemacht und das Blut fließt - das erwarte ich auch bei einer 18er Version. 

DVD-Potential: Sollte der Film in einer ordentlichen Version auf den Markt kommen - am besten so gut aufgemacht wie Teil 1 - dann wird der gekauft. FSK 18 ist ein Muss, natürlich wäre ein Director's Cut a la "Land of the Dead" willkommen.

Kinostart: 9.2.2006
Horror, Thriller
93 Min.
FSK: 18
 
Walk the Line

Walk The Line 

Regie: James Mangold. Darsteller: Joaquin Phoenix (Johnny Cash), Reese Witherspoon (June Carter), Shelby Lynne (Carrie Cash), Robert Patrick (Ray Cash), Ginnifer Goodwin (Vivian Cash), Waylon Payne (Jerry Lee Lewis), Dan John Miller (Luther Perkins), Larry Bagby (Marshall Grant), Tyler Hilton (Elvis Presley), Shooter Jennings (Waylon Jennings)

Inhalt: Noch vor seinem 30. Lebensjahr schrieb Johnny Cash Musikgeschichte. Sein Privatleben ist hingegen geprägt von Tragödien und Rückschlagen, da er nach dem Tod seines Bruders vom Vater missachtet wird und seine erste Ehe gegen die Wand fährt. In der Sängerin June Carter findet er schließlich die Liebe seines Lebens, die ihn aber nicht vor einem Absturz bewahren kann.

Mein Eindruck: Wird "Walk The Line" bei den Oscars abräumen ? Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon haben schon für ihre Darstellung den Golden Globe bekommen - und das zurecht. Die darstellerischen Leistungen sind phänomenal, der Film ist sehr gut.  

DVD-Potential: Sicherer Kauftipp. Ich erwarte dann einen üppigen Bonus-Bereich, der dem Film gerecht wird. Immerhin haben Phoenix und Witherspoon selbst gesungen, das wird ja wohl Extra angeboten.

Kinostart: 2.2.2006
Drama
136 Min.
FSK: 6
 
Goldene Zeiten

Goldene Zeiten 

Regie: Peter Thowarth. Darsteller: Wotan Wilke Möhring (Ingo), Dirk Benedict (Douglas Burnett), Wolf Roth (Jürgen Matthies), Ludger Pistor (Dieter Kettwig), Birgit Stein (Francesca Matthies), Alexandra Neldel (Melanie), Christian Kahrmann (Mark Kampmann), Ralf Richter (Bullet Harry), Hans-Martin Stier (Bauer Buschschulte), Gedeon Burkhard (Mischa Hahn), Uwe Fellensiek (Charly)

Inhalt: Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschleicht sich Eventmanager-Assistant Ingo Schmitz den Auftrag, im ansässigen Golf-Club ein Charity-Event zu organisieren. Zu diesem Zweck fliegt er den abgehalfterten Hollywoodstar Douglas Burnett ein, der die Ruhrpott-Provinzler mit seinen 80er Jahre Sprüchen begeistert. Zur gleichen Zeit vergnügt sich Ingos Chef Charly mit Ingos Freundin Bianca auf Ibiza und ahnt nicht, dass sein Assistent im heimischen Unna mit seiner Charade eine Katastrophe heraufbeschwört.

Mein Eindruck: Man kommt nicht umher, "Goldene Zeiten" mit Thorwarths Erfolg "Bang Boom Bang" zu vergleichen. In direkten Vergleich schneidet der neue schlecht ab. Zwar hat "Goldene Zeiten" seine Highlights, aber im großen und ganzen sind viele Ansätze verschenkt. Bei "Bang Boom Bang" passte alles viel besser, da hat der Regisseur die Ruhrpott Mentalität astrein getroffen.  

DVD-Potential: Die DVD wird gekauft, auch wenn der Film nicht so doll ist. Warum ? Es gibt einfach zu wenig deutsche Filme wie "Goldene Zeiten", da muss man den einfach mitnehmen. Außerdem erwarte ich interessanten Bonus, denn schon im Nachspann wird eine geschnittene Szene erwähnt, die dann auf DVD erscheinen soll.

Kinostart: 26.1.2006
Schwarze Komödie
132 Min.
FSK: 16

 

 
München

München (Munich) 

Regie: Steven Spielberg. Darsteller: Eric Bana (Avner Kauffman), Daniel Craig (Anwalt Steve Cake), Geoffrey Rush (Mossad Polizist), Mathieu Kassovitz (Robert), Hanns Zischler (Hans), Ciaran Hinds (Carl), Marie-Josée Croze (Jeanette), Sharon Alexander, Bijan Daneshmand, Omar Metwally, Ayelet Zorer (Daphna), Moritz Bleibtreu (Andreas)

Inhalt: Nach der spektakulären Geiselnahme und Ermordung von elf israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in München, stellt der israelische Geheimdienst Mossad eine Spezialeinheit zusammen, um die verantwortliche terroristische Vereinigung namens Black September zur Rechenschaft zu ziehen.

Mein Eindruck: Eigentlich wollte ich mir Spielbergs Terror-Drama nicht im Kino anschauen, aber da sonst wenig angelaufen war, bin ich doch schwach geworden. Der Film läuft 2 1/2 Stunden, und kurioserweise ist der nie langweilig. Klar gibt es einige Längen, aber ich hätte nie gedacht, dass man sich den so gut anschauen kann. Trotzdem ist der Film kein Highlight für mich: Wenn man den einmal gesehen hat reicht das. 

DVD-Potential: München auf DVD werde ich mir nicht zulegen. Wie oben zu lesen ist fällt der Film in die Kategorie "einmal gesehen - reicht". Irgendwann schaue ich mir den noch mal an, aber auf DVD würde der bei mir im Regal versauern.

Kinostart: 26.1.2006
Drama
164 Min.
FSK: 16
 
Der ewige Gärtner

Der ewige Gärtner (The constant gardener)  

Regie: Fernando Meirelles. Darsteller: Ralph Fiennes (Justin Quayle), Rachel Weisz (Tessa Quayle), Hubert Koundé (Arnold Bluhm), Danny Huston (Sandy Woodrow), Daniele Harford (Miriam), Damaris Itenyo Agweyu (Journo's Frau), Bernard Otieno Oduor (Journo), Bill Nighy (Sir Bernard Pellegrin), Keith Pearson (Porter Coleridge), John Sibi-Okumu (Dr. Joshua Ngaba), Donald Sumpter (Tim Donohue), Archie Panjabi (Ghita Pearson), Nick Reding (Crick)

Inhalt: Als die Ehefrau des sanftmütigen Diplomaten Justin Quayle tot in Kenia aufgefunden wird, nehmen britische Diplomaten in Nairobi den Fall in die Hand. Doch Quayle gibt sich damit nicht zufrieden und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei findet er heraus, dass seine Frau Tessa Beweise gegen einen Pharmakonzern sammelte, der hilfelose Afrikaner als Versuchskaninchen für ein neues Medikament gegen Tuberkulose missbraucht.

Mein Eindruck: Trotz einiger guten Sachen (Kamera, Darsteller) konnte der Film nicht überzeugen. Rachel Weisz bekam für ihre Rolle den Golden Globe, für mich etwas überraschend. Damit will ich nicht sagen, dass ihre darstellerische Leistung schlecht war. 

DVD-Potential: Zwiespälig. Interessanter Film, den man sich aber auch nicht alle Tage anschauen wird. Ich würde den später als Nice-Price-DVD mitnehmen.

Kinostart: 12.1.2006
Drama, Thriller
129 Min.
FSK: 12
 
Jarhead

Jarhead - Willkommen im Dreck (Jarhead)  

Regie: Sam Mendes. Darsteller: Jamie Foxx (Sergeant Siek), Jake Gyllenhaal (Swoff), Peter Sarsgaard (Troy), Chris Cooper (Lieutenant Colonel Kaczynski), Lucas Black (Kuhn), Brian Geraghty (Fergus), Laz Alonso (Escobar), Evan Jones (Fowler), Peter Gail (Doc John), Jamie Martz (Foster), Jocko Sims (Chris Julius), Rini Bell (Rini)

Inhalt: Die drei Marines Anthony 'Swoff' Swofford, Sykes und Troy gehören einer Aufklärungs- und Scharfschützeneinheit an und sind während des Golf Krieges in der Wüste stationiert. Dort müssen sie mit der unglaublichen Hitze und den unsystematisch angreifenden irakischen Soldaten fertig werden. Die meiste Zeit fragen sie sich jedoch, aus welchem Grund sie diesen in ihren Augen sinnlosen Krieg führen müssen.

Mein Eindruck: Positive Überraschung am Anfang des Kinojahres: Sam Mendes' Kriegsdrama überzeugt auf der ganzen Linie. Er bringt die Langeweile der Marines super rüber. Obwohl der Film den Golfkrieg als Thema hat, sieht man vom Krieg an sich so gut wie gar nichts. Ist schon erstaunlich, wie gut das rüberkommt.

DVD-Potential: Pflichtkauf. Eine Special Edition ist natürlich gerne gesehen.

 

Kinostart: 5.1.2006
Drama, Krieg
122 Min.
FSK: 12
 
Domino

Domino 

Regie: Tony Scott. Darsteller: Keira Knightley (Domino Harvey), Mickey Rourke (Ed Moseby), Edgar Ramirez (Choco), Rizwan Abessi (Alf), Mo'Nique (Lateesha), Delroy Lindo (Claremont Williams), Jacqueline Bisset (Mrs. Harvey), Christopher Walken (TV-Produzent), Dabney Coleman (Drake Bishop), Mena Suvari (Assistentin des Produzenten), Macy Gray (Lashindra Davis), Stanley Kamel (Antony Cigliutti), Brian Austin Green (er selbst), Ian Ziering (er selbst)

Inhalt: Die Tochter des berühmten Schauspielers Laurence Harvey lebt ein privilegiertes Leben Beverly Hills und lehnt sich schon früh gegen Konvention auf. Nachdem ihre Modelkarriere deshalb scheitert, beschließt sie Glamour und Ruhm hinter sich zu lassen und schließt sich einer Gruppe von Kopfgeldjägern an.

Mein Eindruck: Zwiespältiger Film. Tony Scott hat es in punkto Kameraführung und Schnitt echt drauf, sein "Domino" erinnerte mich an Oliver Stones "Natural Born Killers". Es kommt allerdings keine Sympathie für die Hauptdarsteller auf und deshalb lässt einem der Film kalt. Eigentlich schade, denn der Ansatz ist gut.

DVD-Potential: Als Nice-Price könnte ich schwach werden. Immerhin ein Tony Scott Film mit guter Besetzung...und die Enttäuschung vom Kino werde ich bis zur DVD-Auswertung bestimmt vergessen haben.

Kinostart: 29.12.2005
Thriller, Action
128 Min.
FSK: 16
 
Match Point

Match Point  

Regie: Woody Allen. Darsteller: Scarlett Johansson (Nola Rice), Emily Mortimer (Chloe Hewett Wilton), Jonathan Rhys-Meyers (Chris Wilton), Brian Cox (Alec Hewett), Matthew Goode (Tom Hewett), Penelope Wilton (Eleanor Hewett), James Nesbitt (Detective Banner), Ewen Bremner (Inspector Dowd), Rupert Penry-Jones (Henry), Margaret Tyzack (Mrs. Eastby), Xander Armstrong (Mr. Townsend), Zoe Telford (Samatha)

Inhalt: Der Tennislehrer Chris Wilton freundet sich mit dem betuchten Tom Ewett an und erhält so Zugang zur reichen Oberschicht. Obwohl sich Chris ins Toms Verlobte Nola verliebt, heiratet er dessen Schwester Chloe und führt mit Nola ein Verhältnis. Als Nola ihm eröffnet, dass sie schwanger ist, droht eine Katastrophe.

Mein Eindruck: Seit langer Zeit habe ich mir einen Woody Allen Film im Kino angeschaut. Das hat sich gelohnt, denn er hat einen für sich untypischen Film gemacht, der in allen Belangen überzeugt. Man kann "Match Point" als sehr guten Woody Allen einstufen, der aber gar nicht nach Woody Allen aussieht.

DVD-Potential: Sicherer Kauftipp. Sollte der Film halbwegs ordentlich auf den Markt gebracht werden, denn lege ich mir den zu.

Kinostart: 29.12.2005
Komödie, Drama
124 Min.
FSK: 6