Kino 2007

Das Kinojahr 2007 war gut zu mir, denn ich war noch nie so oft im Kino wie in diesem Jahr: Der "Todeszug nach Yuma" war mein 91.Kinobesuch. Wieso kann ich auch nicht erklären. Es gab eigentlich immer Filme, die mich interessiert haben, und allein das ist schon erstaunlich. Die Qualität der streifen hat sich für mich nicht grundlegend gebessert, es gab einige Highlights ("Schräger als Fiktion", "Die Simpsons" oder "Stirb Langsam 4.0"), aber es gab auch sehr viel Mittelmaß. Es hat halt irgendwie gepasst. Vielleicht lag es auch daran, dass der Sommer kein echter Sommer war und das es 2007 keine sportlichen Highlights (wie WM oder Olympische Spiele) gab - ich nehme es einfach mal so hin.

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Todeszug nach Yuma

Todeszug nach Yuma  

Regie: Xavier Gens. Darsteller: Russell Crowe (Ben Wade), Christian Bale (Dan Evans), Logan Lerman (William Evans), Ben Foster (Charlie Prince), Dallas Roberts (Grayson Butterfield), Gretchen Mol (Alice Evans), Vinessa Shaw (Emmy), Alan Tudyk (Doc Potter), Peter Fonda (Byron McElroy)

Inhalt: Der skrupellose Bandenführer Ben Wade wird nach einem Überfall festgenommen und soll mit dem Zug zu seiner Gerichtsverhandlung nach Yuma gebracht werden. Weil seine Männer entkommen konnten, wird der von Geldproblemen geplagte Farmer Dan Evans engagiert, um eine Befreiung zu verhindern. Gegen den Willen seiner flehenden Ehefrau Alice nimmt der prinzipientreue Kriegsveteran den Auftrag äußerst ernst und sieht sich schnell unangenehmen Gefahren ausgesetzt.

Mein Eindruck: Zum Jahresabschluss gibt's einen Klasse-Western in allen Belangen. Western sind mega-out, aber wenn man sich James Mangolds "Todeszug nach Yuma" angesehen hat, dann fragt an sich: Warum? Ein sehr gut gemachter Western - und das ist dieser Film ohne Zweifel - sollte doch sein Publikum finden. Allein die beiden Hauptdarsteller Russell Crowe ("Gladiator") und Christian Bale ("Batman begins") sind schon das Eintrittsgeld wert. Die beiden Topstars liefern sich ein eindrucksvolles Duell: Russell Crowe ist der Revolverheld, der keine Skrupel hat und über Leichen geht, während Christian Bale ein ehrlicher Farmer ist, der ums nackte Überleben seiner Familie kämpft. Hier treffen Gut und Böse aufeinander, und es entwickelt sich ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden. Aber die gute alte Western-Action kommt auch nicht zu kurz, am Ende wird ordentlich geballert. Kurzum: Bei diesem Streifen kommt keiner zu kurz.

DVD-Potential: Yepp, der Sonderzug nach Yuma fährt in meine Sammlung ein.

Kinostart: 13.12.2007
Western
123
Min.
FSK: 16

 

 

 
Hitman

Hitman - Jeder stirbt alleine  

Regie: Xavier Gens. Darsteller: Timothy Olyphant (Agent 47), Dougray Scott (Mike Whittier), Olga Kurylenko (Nika), Robert Knepper (Yuri Marklov), Ulrich Thomsen (Mikhail Belicoff), Henry Ian Cusick (Udre Belicoff), Michael Offei (Jenkins)

Inhalt: Seine stahlharten Nerven, sein großer Stolz und seine Professionalität machen ihn zu einem Profikiller, der jeden Menschen für Geld umbringt. Es handelt sich um "Agent 47", einen Mann ohne wirklichen Namen, dessen Nacken mit der Zahl 47 tätowiert ist. Doch als er sich unerwartet in einer politischen Intrige verfängt, wird er zum Gejagten und muss fortan alles daran setzen, vor Interpol und dem russischen Militär zu fliehen. Gleichzeitig versucht er die Verantwortlichen zu finden, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Mein Eindruck: "Hitman" basiert auf dem gleichnamigen Videospiel, von dem es mehrere Teile gibt. Ich persönlich habe keins davon gespielt und deshalb gehe ich ohne große Erwartungen an den Film heran. Knapp 90 Minuten später kann ich sagen, dass der Film ganz okay ist. Viel zu schreiben gibt es nicht: Die Story ist recht dünn, die Actionsequenzen sind ganz gut, die darstellerische Leistungen werden bestimmt nicht mit Oscars gewürdigt. Hauptdarsteller Timothy Olyphant - bekannt aus "Stirb langsam 4.0" - wäre bestimmt nicht meine erste Wahl gewesen, aber er erfüllt seine Aufgabe recht gut.

DVD-Potential: Im Moment bin ich noch schwankend, ich muss noch mal drüber schlafen.

Kinostart: 13.12.2007
Action, Thriller
92
Min.
FSK: 18
 
Der goldene Kompass

Der goldene Kompass  

Regie: Chris Weitz. Darsteller: Nicole Kidman (Marisa Coulter), Daniel Craig (Lord Asriel), Dakota Blue Richards (Lyra Belacqua), Ben Walker (Roger), Eva Green (Serafina Pekkala), Jim Carter (John Faa), Tom Courtenay (Farder Cordam), Sam Elliott (Lee Scoresby)

Inhalt: Lyra wächst im Jordan College in Oxford auf, in einer Welt, in der jeder Mensch untrennbar mit seinem persönlichen "Dämon" verbunden ist, der ihn sein Leben lang begleitet und die Gestalt verschiedener Tiere annehmen kann. Als versucht wird, Lyras Onkel, Lord Asriel, zu vergiften und als auch noch der beste Freund des Mädchens, der Küchenjunge Roger von den "Gobblers" entführt wird, die im ganzen Land Kinder verschleppen, beginnt für Lyra eine aufregende und gefährliche Reise, die sie von Oxford über London bis in den hohen Norden führt.

Mein Eindruck: Der Film basiert auf dem Roman "His Dark Materials: Northern Lights" von Philip Pullman und ist als Teil 1 einer Trilogie ausgelegt. Also nicht wundern, wenn der Film plötzlich aufhört. Leider hat der Trailer mehr versprochen, als der Film dann geboten hat. Insgesamt ist die Fantasy-Verfilmung von Chris Weitz ("About A Boy") ganz ordentlich gelungen, aber leider läuft nicht alles rund. Mit Knapp 2 Stunden Laufzeit werden viele Sachen nur angekratzt und dann wieder abgelegt. Einige Szenen wirken stark vereinfacht und verkürzt, um dann die Handlung schnell weiter zu treiben. So wird Nicole Kidman eingeführt, Lyra findet in der Schublade ein belastendes Dokument und danach ist sie schon auf der Flucht vor den Gobblers. Vor wem ? Peng! Oder Lyra überredet den Eisbären Iorek Byrnison in Rekordzeit, ihr zu folgen. Von der Machart und den Effekten kann sich der Film sehen lassen, auch die Besetzung überzeugt. Warten wir also ab, ob und wann es weitergeht. Teil 2 ist auf jeden Fall steigerungsfähig.

DVD-Potential: Auch wenn ich mir mehr versprochen habe, wahrscheinlich werde ich mir den Film auf DVD zulegen.

Kinostart: 6.12.2007
Fantasy
113
Min.
FSK: 12

 

 

 
Gone Baby Gone

Gone Baby Gone  

Regie: Ben Affleck. Darsteller: Casey Affleck (Patrick Kenzie), Michelle Monaghan (Angie Gennaro), Morgan Freeman (Capt. Jack Doyle), Ed Harris (Det. Remy Bressant), John Ashton (Det. Nick Poole), Amy Ryan (Helene McReady), Amy Madigan (Beatrice McCready), Titus Welliver (Lionel McCready)

Inhalt: Als die vierjährige Amanda aus dem Haus ihrer Eltern im Bostoner Arbeiterviertel Dorchester verschwindet, beauftragt ihre völlig geschockte Tante den in der Gegend aufgewachsenen Privatdetektiv Patrick Kenzie mit dem Fall. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Angie macht er sich seine Unterweltkontakte zunutze, die ihn schließlich zum dem Drogenbaron Cheese führen. Als sich schließlich heraus stellt, dass Amandas Mutter häufig als Kurier für Cheese arbeitete, beginnt sich ein schreckliches Geheimnis zu offenbaren.

Mein Eindruck: Alle Achtung! "Gone Baby Gone" ist das Regiedebüt von Ben Affleck - und Ben liefert eine sehr gute Arbeit ab. Normalerweise bin ich kein großer Ben Affleck Fan, einige seiner Filme finde ich ganz okay, aber viele gefallen mir gar nicht ("Daredevil", "Gigli"). Deshalb bin ich umso erstaunter, wie routiniert er den Roman von Denis Lehane (Mystic River) auf die Leinwand gebracht hat. Außerdem hat er eine Menge gute Darsteller zusammen bekommen, wie Ed Harris oder Morgan Freeman. Die Hauptrolle spielt Bens kleiner Bruder Casey, der durch die "Ocean's"-Filme bekannt geworden ist. Das heikle Thema Kindesentführung und die treffende Milieuschilderung kommen gut rüber, der Streifen überzeugt auf der ganzen Linie. Die Story ist originell und voller Überraschungen, und das Ende kann sich sehen lassen. Mehr verrate ich hier nicht...

DVD-Potential: Sieht gut aus, ich nehme den Film.

Kinostart: 29.11.2007
Thriller, Drama
114
Min.
FSK: 16

 

 
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken  

Regie: Leander Haußmann. Darsteller: Jessica Schwarz (Katrin), Benno Fürmann (Jan), Matthias Matschke (Rüdiger), Annika Kuhl (Melanie), Uwe Ochsenknecht (Jonathan), Nadja Becker (Angie), Sascha Schmitz (Sven), Lars Rudolph (Udo), Florentine Lahme (Tanja), Peter Lohmeyer (Co-Pilot)

Inhalt: Eigentlich wären der gut aussehende und beruflich erfolgreiche Herta-Fan Jan und die attraktive und ebenfalls beruflich erfolgreiche Romantikerin Katrin das perfekte Pärchen. Dummerweise ist Jan nicht in der Lage, sich primitiven Schlüsselreizen, wie zum Beispiel dem wunderbaren Dekolleté seiner Sekretärin Angie, zu entziehen. Katrin ist jedoch keinen Deut besser und ist trotz intellektueller Höchstleistungen für plumpe Balzrituale des Alpha-Männchens Jonathan anfällig. Zwei Vorzeigemodelle, die beweisen, dass der Mensch trotz Evolution und moderner Umwelteinflüsse immer wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und sich so gar nicht "modern" verhält.

Mein Eindruck: Mal was anderes. Für meine Verhältnisse ist es schon ungewöhnlich, dass ich mir eine deutsche Komödie anschaue. Da ich aber auf Rekordjagd bin und jeden Film brauche, habe ich mir die Männer & Frauen gegönnt. Herausgekommen ist eine nette Komödie, die zwar bemüht ist, aber keine großen Lacher hervorbringt. Dabei erinnert der Film eher an einen überzogenen Doris-Day-Streifen als an eine zeitgemäße Komödie. Passend dazu ist übrigens die Musik von James Last. Ich bereue den Besuch im Kino nicht, aber als Highlight kann man den Film bestimmt nicht bezeichnen.

DVD-Potential: Diese deutsche Komödie brauche ich auf DVD nicht.

Kinostart: 29.11.2007
Komödie
103
Min.
FSK: 12

 

 
Mr. Brooks

Mr.Brooks - Der Mörder in dir 

Regie: Bruce A. Evans. Darsteller: Kevin Costner (Mr. Earl Brooks), Demi Moore (Tracy Atwood), Dane Cook (Mr. Smith), William Hurt (Marshall), Marg Helgenberger (Emma Brooks), Ruben Santiago-Hudson (Hawkins), Danielle Panabaker (Jane Brooks)

Inhalt: Der erfolgreiche Geschäftsmann Earl Brooks ist ein liebevoller Vater und ein hingebungsvoller Ehemann. Doch er hat ein dunkles Geheimnis: In ihm schlummert der Drang zu morden, was ihm zu einem unersättlichen und sehr intelligenten Serienmörder macht. Bei seiner letzten Bluttat macht Mr. Brooks Alter Ego Marshall jedoch einen entscheidenden Fehler und so wird er fortan von der etwas unorthodoxen Ermittlerin Tracy Atwood gejagt.

Mein Eindruck: Kevin Costner ist für mich immer noch einer der besten Schauspieler Hollydwoods, ich sehe seine Filme sehr gerne. Doch nach einigen Flops ("Im Zeichen der Libelle", "The Guardian") scheint er jetzt ein Kassengift zu sein. Doch mit seinem neuen Film "Mr.Brooks" empfiehlt er sich mit einer starken schauspielerischen Leistung dem Kinopublikum. Sein Serienmörder ist ein völlig anderer als man gewohnt ist. Mit akribischen Nachforschungen und perfekter Vorbereitung zelebriert er den Mord an seinen Opfern. Er ist intelligent und der Polizei um Lichtjahre voraus - ein ganz anderer "Psychopath" also. Costner und sein Alter Ego William Hurt spielen ihre Rollen ausgezeichnet, auch Demi Moore macht einen guten Eindruck. Einzig Costners Filmfrau Marg Helgenbacher (bekannt aus C.S.I.) ist leider nur Stichwortgeberin. Es gibt einige überraschende Wendungen, die nicht vorhersehbar sind. Und so endet der Film mit...na ja, schaut's euch an.

DVD-Potential: Kurz und schmerzlos: Mr.Brooks wird gekauft.

Kinostart: 29.11.2007
Thriller, Krimi
121
Min.
FSK: 18

 

 
Hunting Party

Hunting Party 

Regie: Richard Shepard. Darsteller: Richard Gere (Simon Hunt), Terrence Howard (Duck), Jesse Eisenberg (Benjamin), James Brolin (Franklin Harris), Ljubomir Kerekes (Der Fuchs), Mark Ivanir (Boris), Diane Kruger (Mirjana)

Inhalt: Fünf Jahre nach Kriegsende ist es der CIA noch immer nicht gelungen, einen bosnischen Kriegsverbrecher mit dem Codenamen "Der Fuchs" zu fassen. Als der in Ungnade gefallene Kriegsreporter Simon Hunt unverhofft einen Hinweis auf den Verbleib vom "Fuchs" erhält, überredet er seinen ehemaligen Kameramann und einen unerfahrenen Journalismus Absolventen, sich an dessen Fersen zu heften. Als der Gejagte jedoch bemerkt, dass ihm drei Reporter auf den Fersen sind, dreht er den Spies blitzschnell um und macht aus den Jägern die Gejagten.

Mein Eindruck: Ich muss zugeben, dass mir "Hunting Party" gut gefallen hat. Obwohl ich kein Richard Gere Fan bin hat er in der Rolle des durchgeknallten Journalisten überzeugt. Terrence Howard, der seinen Kameramann Duck spielt, ist aber noch einen Tick besser. Und deswegen kauft man dem ungleichen Duo alles ab. Im Grunde ist es eine wahnwitzige Story hinter der die drei Journalisten (ergänzt vom Frischling Benjamin) her sind. Warum sollten ausgerechnet sie den meistgesuchten Kriegsverbrecher in Bosnien aufspüren? Am Ende des Films wird deutlich, dass man sich zum Thema Kriegsverbrecher, UNO und Menschenrechte doch mal ein paar Gedanken machen sollte. Wie sagt schon Richard Gere: "Nur das, was in Wirklichkeit sieht, ist echt. Der Rest in Fernsehen". Das trifft es schon genau auf den Punkt.

DVD-Potential: Ich bin nicht abgeneigt...ich werde wohl zulangen.

Kinostart: 29.11.2007
Thriller, Abenteuer
104
Min.
FSK: 12

 

 
Machtlos

Machtlos 

Regie: Gavin Hood. Darsteller: Jake Gyllenhaal (Douglas Freeman), Reese Witherspoon (Isabella Fields El-Ibrahimi), Alan Arkin (Senator Hawkins), Peter Sarsgaard (Alan Smith), Meryl Streep (Corinne Whitman), Omar Metwally (Anwar El-Ibrahimi), YJ.K.Simmons (Lee Mayer)

Inhalt: Das Leben der El-Ibrahims verändert sich von Grund auf, als Anwar El-Ibrahim nach seinem Südafrika Aufenthalt nicht bei seiner Frau Izabella in den Vereinigten Staaten eintrifft. Izabella versucht verzweifelt etwas über den Verbleib ihres Gatten in Erfahrung zu bringen wobei sie feststellen muss, dass die CIA ihn ins Ausland entführt hat. Im Namen der nationalen Sicherheit wird Anwar von der Homeland Security als unmittelbare, terroristische Bedrohung eingestuft und daraufhin in ein Gefangenlager deportiert. Dort arbeitet zum Zeitpunkt seines Eintreffens ein junger, aufstrebender CIA-Analyst Douglas Freeman, welcher einer brutalen Befragung El-Ibrahims beiwohnen muss.

Mein Eindruck: Ich bin angenehm überrascht, denn ich hatte von "Machtlos" nicht viel erwartet. Der Trailer hat mich nicht so angesprochen, da aber nichts besseres angelaufen ist, haben wir uns dann doch für den Streifen entschieden. Nach knapp 2 Stunden war ich recht angetan von Gavin Hoods Polit-Thriller. Zum einen wird ein brisantes Thema recht unspektakulär erzählt (und das ist auch gut so), zum anderen sind die darstellerischen Leistungen durchweg Spitze. Meryl Streep hat mit ihrer Darstellung der eiskalten Geheimdienst-Chefin klar die Nase vorne.

DVD-Potential: Mal schauen. Nach dem Kino brauche ich den eigentlich nicht mehr, denn solche Filme schaut man sich nicht allzu oft an.

Kinostart: 22.11.2007
Polit-Thriller
121
Min.
FSK: 16

 

 
Nach 7 Tagen ausgeflittert

Nach 7 Tagen ausgeflittert 

Regie: Bobby & Peter Farrelly. Darsteller: Ben Stiller (Eddie Cantrow), Michelle Monaghan (Miranda), Jerry Stiller (Doc), Malin Akerman (Lila), Carlos Mencia (Onkel Tito), Rob Corddry (Mac), Stephanie Courtney (Gayla)

Inhalt: Als ihn sein Vater und sein bester Freund unentwegt auf sein langes Junggesellendasein ansprechen, fragt sich Eddie Cantrow plötzlich, ob er für die Frau fürs Leben nicht zu hohe Maßstäbe anlegt. Als dann auch noch eine äußerst attraktive blonde Schönheit namens Lila Interesse an ihm findet, beschließt er nach einer Woche diese zu heiraten. Während der Flitterwochen in Mexiko stellt sich die Braut als Eddies Alptraum heraus. Eddies einziger Hoffnungsschimmer ist die hübsche Miranda, der ihm in einer kurzen Auszeit von seiner Braut begegnet.

Mein Eindruck: Die Regisseure Bobby und Peter Farrelly haben mit ihrem Komödien-Hit "Verrückt nach Mary" neue Maßstäbe gesetzt. Viele Gags waren weit unter der Gürtellinie, aber dem Publikum hat's gefallen. In ihrem neusten Film, der im Original übrigens "The Heartbreak Kid" heißt, sind sie etwas zahmer geworden...aber nur etwas. Da liegt zum größten Teil an Ben Stiller. Der hat ja so was wie ein Subgenre geschaffen, nämlich die "Ben-Stiller-Komödie". Darin spielt er zumeist einen sympathischen Mann, der durch eine Reihe von Zufällen von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. Auch in "Nach 7 Tagen ausgeflittert" zieht Ben, der ein Sportgeschäft führt, das Pech magisch an. Seine spontane Hochzeit entwickelt sich zu einem Flitterwochen-Alptraum - und hier können die Farrellys alle Register ziehen. Am Ende wird es auch ganz fies und zwar in der Szene, in der Ben eine Feuerqualle auf dem Rücken hat. Aber mehr verrate ich nicht...

DVD-Potential: Doch...da ich schon fast alle anderen Ben Stiller Komödien gekauft habe, wird diese auch folgen

Kinostart: 1.11.2007
Komödie
116
Min.
FSK: 12

 

 
American Gangster

American Gangster 

Regie: Ridley Scott. Darsteller: Denzel Washington (Frank Lucas), Russell Crowe (Richie Roberts), Chiwetel Ejiofor (Huey Lucas), Josh Brolin (Detective Trupo), Lymari Nadal (Eva), Ted Levine (Lou Toback), RZA (Moses Jones), Armand Assante (Dominic Cattano), Cuba Gooding Jr. (Nicky Barnes)

Inhalt: Durch den überraschenden Tod eines schwarzen New Yorker Unterweltbosses entsteht ein Machtvakuum, das der Fahrer Frank Lucas ausnutzt um sein eigenes Drogen-Imperium aufzubauen. Er schmuggelt Drogen mit Hilfe der Militärflugzeuge aus Vietnam ins Land und überschwemmt die Straßen von New York mit guter Qualität zu billigem Preis. Während er ein Syndikat nach dem anderen aussticht, bemerkt der eigenwillige Polizist Richie Roberts die Veränderungen in New Yorks Unterwelt. Er beginnt mit den Ermittlungen und kommt Frank Lucas langsam aber sicher auf die Schliche.

Mein Eindruck: Ridley Scott hat es noch drauf. Sein "American Gangster" besticht mit guten Darstellern, einer ordentlichen Story, guter Ausstattung und einem tollen Soundtrack. Das Ende der 60er & die beginnenden 70er Jahre kommen sehr gut rüber, man bekommt einen Einblick in die Stadt des Verbrechens, New York City. Denzel Washington, der den Drogendealer Frank Lucas spielt, ist das genaue Gegenteil eines typischen Gangsterbosses. Er lässt sich nicht vom Geld verleiten über seine Verhältnisse zu leben, er lebt im Grunde den amerikanischen Traum aus: Arbeite dich nach oben und werde reich. Bleibe dabei "bescheiden" und lebe im Hintergrund - dann kann nichts schief gehen. Doch Russell Crowe - diesmal als ehrlicher Bulle unterwegs - wird trotzdem auf ihn aufmerksam und so nimmt er die Fährte auf, die schließlich in Lucas' Verhaftung endet. Frank Lucas ist eine wahre Person und Regisseur Ridley Scott erzählt ohne viel Action seine Geschichte. Die 157 Minuten sind keine Minute zu lang. Warum allerdings nach dem Abspann noch eine Szene aus dem Trailer kommt - Frank Lucas schießt in die Kamera, sein Gesicht wird dadurch kurz erleuchtet - das habe ich nicht ganz verstanden.

DVD-Potential: Jepp, die DVD wird gekauft, Punkt

Kinostart: 15.11.2007
Gangster-Drama
157
Min.
FSK: 16

 

 

 

 
Die Legende von Beowulf

Die Legende von Beowulf 

Regie: Robert Zemeckis. Darsteller: Ray Winstone (Beowulf), Anthony Hopkins (King Hrothgar), Angelina Jolie (Grendels Mutter), John Malkovich (Unferth), Robin Wright Penn (Queen Wealhtheow), Crispin Glover (Grendel), Brendan Gleeson (Wiglaf), Alison Lohman (Ursula), Chris Coppola (Olaf)

Inhalt: Als das blutrünstige Monster Grendel das Reich des dänischen Königs Hrodgar heimsucht, kommt ihm der nordische Held Beowulf vom Volk der Geatas zu Hilfe. Nachdem es ihm endlich gelingt Grendel zu töten, schwört dessen unbarmherzige und verführerische Mutter ewige Rache. Einige Jahre später steigt Beowulf zum König der Geatas und der Dänen auf und muss sich einem Furcht erregenden Drachen stellen, der sein Volk bedroht.

Mein Eindruck: Was für ein Debakel ! Robert Zemeckis hat reale Schauspieler eingescannt und damit einen Animationsfilm geschaffen, der alles dagewesene in den Schatten stellen sollte. Auch wenn Landschaften oder Monster sehr gut aussehen, die Menschen tun dies leider nicht. Die Gesichter der Stars wirken seelen- und ausdruckslos , die Bewegungen der Personen sind hölzern und alles zusammen macht einen extrem lächerlichen Eindruck. Warum hat Zemeckis nicht die wirklichen Darsteller genommen und CGI-Effekte drum herum platziert (a la "Herr der Ringe") ? Das wäre die bessere Alternative gewesen. Beowulf, der Computer-Held, kann sich nicht in die Herzen der Zuschauer spielen, er bleibt nur ein Mischmasch aus Bits und Bytes.

DVD-Potential: Diesmal ist es eindeutig: dieser Beowulf kann mir gestohlen bleiben

Kinostart: 15.11.2007
Animation, Fantasy
114
Min.
FSK: 12

 

 
30 Days of Night

30 Days of Night 

Regie: David Slade. Darsteller: Josh Hartnett (Eben Oleson), Melissa George (Stella Oleson), Danny Huston (Marlow),  Ben Foster (Der Fremde), Manu Bennett (Billy Kitka), Mark Boone Junior (Beau), Mark Rendall (Jake Oleson), Amber Sainsbury (Denise)

Inhalt: Das ist Alaska gelegene Barrow ist das nördlichste Städtchen der USA und muss deshalb im Winter 30 Tage und Nächte ohne Sonnenlicht auskommen. Normalerweise stellt dies kein Problem für die Bevölkerung dar, doch dieses Jahr fällt eine Gruppe blutrünstiger Vampire in Barrow ein und sorgt für Panik in der Bevölkerung. Alle Hoffnungen liegen nun auf dem Polizistenehepaar Oleson, das sich den Blutsaugern entgegen stellt.

Mein Eindruck: Die Story klingt viel versprechend, doch leider kann der Film die guten Vorgaben nicht umsetzen. Natürlich erinnert die Handlung an Carpenters "Das Ding", auch wenn es sich hier um Vampire und nicht um einen Außerirdischen handelt. Ein verlassener, von der Außenwelt abgelegener Ort im kalten Eis wird von Monstern heimgesucht - das lässt einigen Spielraum für spannende Unterhaltung. Leider kommt der Streifen nicht so richtig aus dem Quark, die Längen der Handlung (wo verstecken wir uns heute?) unterbricht immer wieder die Spannung. Erst am Ende wird der Film so richtig blutig, aber das kann auch nicht mehr entschädigen. Ne ne, mein Fazit lautet: Elfer rausgeholt, aber verschossen.

DVD-Potential: Mal schauen. Wahrscheinlich werde ich wieder schwach und lege mir den zu...

Kinostart: 8.11.2007
Horror
113
Min.
FSK: 18

 

 
Von Löwen und Lämmern

Von Löwen und Lämmern 

Regie: Robert Redford. Darsteller: Robert Redford (Professor Stephen Malley), Meryl Streep (Janine Roth), Tom Cruise (Senator Jasper Irving), Michael Peña (Ernest Rodriguez), Andrew Garfield (Todd Hayes), Derek Luke (Arian Finch)

Inhalt: Professor Stephen Malley ist ein unverbesserlicher Idealist und gleichzeitig Vertrauensperson zahlreicher Studenten. So auch für Ernest und Arian, die sich aufgrund seiner Ratschläge freiwillig für einen Auslandseinsatz in Afghanistan meldeten, um im Kampf gegen den Terrorismus ihren Beitrag zu leisten. Indessen muss sich auch Senator Jasper Irving mit der Problematik des Antiterrorkampfes auseinandersetzen und steht kurz davor der Journalistin Janine Roth eine äußerst brisante Story zu liefern, welche möglicherweise Auswirkungen auf die beiden jungen GIs im Krisengebiet haben könnte.

Mein Eindruck: Robert Redford meldet sich im Kino zurück: Als Regisseur und Darsteller präsentiert er mit "Von Löwen und Lämmern" einen dialoglastigen, aber seht interessanten Streifen - ein eher ungewöhnliches Produkt in dieser schnelllebigen Zeit. Drei Schauplätze zur gleichen Zeit, aber in verschiedenen Zeitzonen. Wir sehen das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Tom Cruise und Meryl Streep in Washington, wir erleben die Überzeugungsarbeit von Robert Redford in Kalifornien und wir sind hautnah bei 2 Marines in Afghanistan. Während des Films verschmelzen die Episoden, man erkennt Zusammenhänge und versteht schließlich, wer Löwe und wer Lamm ist. Ich muss den Hut vor Redford ziehen, denn es ist heutzutage bestimmt nicht einfach, so einen Film zu realisieren (auch wenn die Besetzung erstklassig ist).

DVD-Potential: Für kleine Kohle werde ich die DVD bestimmt nehmen

Kinostart: 8.11.2007
Drama
92
Min.
FSK: 12

 

 
Der Sternwanderer

Der Sternwanderer 

Regie: Matthew Vaughn. Darsteller: Charlie Cox (Tristan), Claire Danes (Yvaine), Robert De Niro (Captain Shakespeare), Sienna Miller (Victoria), Michelle Pfeiffer (Lamia), Mark Strong (Septimus), Peter O'Toole (König), Jason Flemyng (Primus)

Inhalt: In einer romantischen Nacht verspricht der frisch verliebte Tristran seiner Angebeteten Victoria den Stern zu holen, der gerade vom Himmel gefallen ist. Dafür muss er jedoch die Mauer überwinden, die sein Dorf vor der verbotenen Märchenwelt schützt. Als er den vermeintlichen Stern endlich findet, stellt sich heraus, dass es sich um ein wunderschönes aber leicht verletztes Mädchen handelt. Die Rückkehr in sein Dorf gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, da die vier Söhne des Königs sowie die böse Hexe Lamia ebenfalls hinter dem Stern her sind.

Mein Eindruck: "Der Sternwanderer" ist eine sehr schöne Fantasy-Verfilmung mit allem Drum und Dran. Wir haben Könige, Prinzen, Hexen, Piraten, einen jungen Held und ein schöner, gefallener Stern - was will man mehr. Sehr angenehm fand ich, dass die Dialoge oftmals makaber und mit schwarzem Humor gespickt sind. Die Film ist eine englische Produktion mit internationaler Besetzung, und das macht sich bezahlt. Man sieht Robert de Niro als blutrünstigen Piraten mit Doppelleben. Was das ist, wird hier nicht verraten. Claire Daines (als Stern) und Charlie Cox (als Tristan) sind wie geschaffen füreinander. Und Michelle Pfeiffer als Hexe macht eine fiese Figur, wenn sie nicht gerade wieder in Jugend erstrahlt. "Der Sternwanderer" ist ein schönes Märchen mit guten Darstellern - ein passender Film  für die tristen Herbsttage.

DVD-Potential: Sieht gut aus, der Streifen wird in meine DVD-Sammlung wandern

Kinostart: 18.10.2007
Fantasy
127
Min.
FSK: 12
 
Die Vorahnung

Die Vorahnung 

Regie: Mennan Yapo. Darsteller: Sandra Bullock (Linda Hanson), Julian McMahon (Jim Hanson), Shyann McClure (Megan Hanson), Courtney Taylor Burness (Bridgette Hanson), Nia Long (Annie), Kate Nelligan (Joanne), Irene Ziegler (Mrs. Quinn), Amber Valletta (Claire), Peter Stormare (Dr. Norman Roth)

Inhalt: Die Hausfrau und zweifache Mutter Linda ist am Boden zerstört, als ihr Mann Jim bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch am nächsten Tag sieht sie ihn, so als ob nichts geschehen wäre, in der Küche sitzen. Zunächst glaubt sie den Verstand zu verlieren, bis sie erkennt, dass der Unfall nur eine Vorahnung war. Von nun an setzt sie alles daran, dass ihre Vorahnung nicht Realität wird.

Mein Eindruck: Die Grundidee ist nicht schlecht, die filmische Umsetzung kann aber leider nicht überzeugen. Sandra Bullock als Hauptdarstellerin zieht ihre One-Women-Show konsequent durch, es gibt fast keine Szene, in der sie nicht zu sehen ist. Sie spielt ihre Rolle auch gut, aber das alleine reicht nicht. Die Spannung wird zwar aufgebaut, verpufft aber ebenso schnell wieder. Das Ende ist zwar dann doch etwas überraschend, aber man verlässt mit einem faden Beigeschmack das Kino. Kurzum: "Die Vorahnung" ist bemüht, aber mehr nicht.

DVD-Potential: Kurz und schmerzlos: Der Film wird nicht gekauft

Kinostart: 11.10.2007
Drama, Thriller
94
Min.
FSK: 12
 
Sicko

Sicko 

Regie: Michael Moore. Darsteller: Michael Moore, George W. Bush, Reggie Cervantes, John Graham, William Maher, Richard Nixon, Linda Peeno

Inhalt: Nach diversen Enthüllungen über die üblen Machenschaften der amerikanischen Politik nimmt sich Dokumentarfilmer Michael Moore nun das US-Gesundheitssystem vor. Er zeigt, wie unbekümmert die großen privaten Krankenkassen mit ihren Patienten umgehen und sie teilweise wie Vieh behandeln. Weiterhin zeigt er auf, dass für ca. 45 Millionen Einwohner des reichsten Landes der Erde nahezu keinerlei medizinische Versorgung besteht.

Mein Eindruck: Michael Moore ist einer der bekanntesten Dokumentarfilmer der Welt. Spätestens seit "Bowling for Columbine" (Oscar-prämiert) und "Fahrenheit 9/11" füllen seine Filme die Kinos. Allerdings gibt es mittlerweile viele Kritiker, die seine Dokus anzweifeln. Sie werfen ihm vor, dass er Fakten für seine Zwecke beugt, er dadurch unglaubwürdig wird und es ihm nur um die Show geht. Man merkt bereits an "Sicko", dass dieser Film nicht mehr die Massen in die Kinosäle zieht. Ich hab ihn mir trotzdem angesehen, und das war schon recht schwierig, denn der Film ist nach kurzer Zeit schon fast aus den Kinos raus. Mir hat er gefallen, die Mischung aus sarkastischem Humor und bitterer Realität ist wieder einmal sehr unterhaltsam. Bei einigen Geschichten bleibt einem ein Klos im Hals stecken, während man kurz darauf nur noch mit dem Kopf über den Blödsinn, der da verzapft wird, schütteln kann. So "kultig" wie "Bowling for Columbine" kann "Sicko" niemals werden. Trotzdem ist der Film sehenswert, auch wenn nur die Hälfte davon stimmen sollte.

DVD-Potential: Auch wenn sich das Bild von Moore (negativ) geändert hat, ich werde mir "Sicko" zulegen

Kinostart: 11.10.2007
Dokumentation
113
Min.
FSK: o.A.

 

 
Invasion

Invasion 

Regie: Oliver Hirschbiegel. Darsteller: Nicole Kidman (Carol Bennell), Daniel Craig (Ben Driscoll), Jeremy Northam (Tucker Kaufman), Jackson Bond (Oliver), Jeffrey Wright (Dr. Stephen Galeano), Veronica Cartwright (Wendy Lenk), Josef Sommer (Dr. Henryk Belicec), Celia Weston (Ludmilla Belicec), Roger Rees (Yorish)

Inhalt: Ausgehend von Washington D.C. breitet sich eine geheimnisvolle Epidemie über die gesamten Vereinigten Staaten aus, die das Verhalten der Menschen drastisch verändert. Die Psychiaterin Carol Bennell und ihr Kollege Ben Driscoll finden heraus, dass es sich um ein außerirdisches Virus handelt, das seinen Opfern durch den Entzug von REM-Schlaf ihre Menschlichkeit raubt. Sie vermuten, dass die Außerirdischen mit dem Virus eine Invasion vorbereiten und stellen weiterhin fest, dass Carols eigener Sohn dabei eine Schlüsselrolle zu spielen scheint.

Mein Eindruck: "Invasion" ist wieder Mal ein Remake von "Die Dämonischen". Bekannter ist allerdings die Remake-Version mit Donald Sutherland: "Die Körperfresser kommen". An diesen Film reicht die Neuverfilmung mit Nicole Kidman und Daniel Craig keineswegs ran. Zwar ist der neue ordentlich in Szene gesetzt, es mangelt aber an der bedrohlichen und beklemmenden Atmosphäre. Der negativer Ausgang wurde auch nicht übernommen, Nicole Kidman rettet sich in ein Happy-End...oder doch nicht? Insgesamt kann man mit dem Streifen halbwegs zufrieden sein, doch irgendwie kommt nicht so recht Spannung auf. Das liegt nicht an Nicole Kidman, die ihre Rolle sehr gut spielt. Da ist eher der neue 007-Darsteller Daniel Craig ein Ausfall, allerdings auch deswegen, weil sein Rolle nicht viel hergibt. Wie gesagt, alles ganz nett, aber die wahren Körperfresser sind woanders.

DVD-Potential: Die alten Körperfresser sind besser, deshalb werde ich auf den Kauf verzichten

Kinostart: 18.10.2007
Sci-Fi. Thriller
99
Min.
FSK: 12

 

 
Ratatouille

Ratatouille 

Regie: Brad Bird. Original Synchronstimmen: Patton Oswalt (Remy), Lou Romano (Linguini), Sir Ian Holm (Skinner), Brad Garrett (Gusteau), Janeane Garofalo (Colette), Peter Sohn (Emile), Peter O'Toole (Ego), Brian Dennehy (Django), Will Arnett (Horst), Julius Callahan (Lalo), James Remar (Larousse), John Ratzenberger (Mustafa)

Inhalt: Der kleine Remy träumt davon, ein berühmter Chefkoch zu werden. Dabei hat er nicht nur mit den Vorurteilen seiner Familie zu kämpfen, sondern auch mit dem offenkundigen Problem, dass es sich bei dem angepeilten Berufszweig um ein eher nagetierfeindliches Gewerbe handelt: Remy ist eine Ratte! Als das Schicksal Remy nach Paris verschlägt und er ausgerechnet im Restaurant von Star-Koch Auguste Gusteau – seinem großen Idol! – landet, erfährt am eigenen Fell, welche Gefahren Haute Cuisine für einen kleinen Nager mit sich bringt. Doch als der Küchenjunge Linguini zufällig Remys spektakuläre Kochkünste entdeckt, wendet sich das Blatt.

Mein Eindruck: Pixar hat es wieder mal geschafft. "Ratatouille" ist ein würdiger Nachfolger des Mega-Erfolgs "Findet Nemo". Damals wollten alle Kinder einen Clownfisch als Haustier, heute sind Ratten schwer angesagt. Die Animation ist perfekt, die Charaktere sind liebenswert (mal abgesehen mal vom bösen Chefkoch), die Gags sitzen - kurzum wird man 111 Minuten perfekt unterhalten. Und sowohl Kinder als auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Persönlich fand ich sehr angenehm, dass der Film nicht zu hektisch war. Bei vielen Animationsfilmen der letzten Zeit kommt man mit dem Zuschauen kaum noch mit, hier ist das anders.

DVD-Potential: Wenn der Preis stimmt, dann schlage ich zu

Kinostart: 3.10.2007
Animation
111
Min.
FSK: o.A.

 

 
Enttarnt

Enttarnt 

Regie: Billy Ray. Darsteller: Chris Cooper (Robert Hanssen), Ryan Phillippe (Eric O'Neill), Laura Linney (Kate Burroughs), Caroline Dhavernas (Juliana O'Neill), Gary Cole (Rich Garces), Dennis Haysbert (Dan Plesac), Kathleen Quinlan (Bonnie Hanssen)

Inhalt: Der junge FBI-Agent Eric O'Neill wird einer neuen Einheit zugeteilt und erhält mit dem routinierten Robert Hanssen einen überaus erfahrenen Partner. Als O'Neill jedoch erfährt, dass Hanssen möglicherweise Informationen an Russland weitergibt, geht er auf Distanz und wird gleichzeitig von seinen Vorgesetzten als Ermittler eingesetzt. Doch Hanssen ist bei weitem nicht so leicht zu erwischen, wie O'Neill das erwartet hätte.

Mein Eindruck: Am Ende von "Enttarnt" hab ich auf die überraschende Wendung gewartet, leider vergebens. Wenn ich jetzt drüber nachdenke, dann war das auch ganz gut so. Der Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, erzählt in unspektakulären Bilder eine Katz-und-Maus-Geschichte zwischen einem erfahren FBI-Agenten und einem Frischling. Der junge (Ryan Phillippe) soll den alten Agent (Chris Cooper) der Spionage überführen. Das ist ein schweres Unterfangen und mir als Zuschauer stellt sich immer wieder die Frage, ob Hanssen wirklich ein Verräter ist oder nicht. Wie gesagt, die Auflösung des Films war dann unspektakulär, aber rückblickend sehr passend. Von den schauspielerischen Leistungen her ist "Enttarnt" kein Thema: Sowohl Phillippe als auch Cooper spielen ihre Rollen sehr gut.

DVD-Potential: Bin mir nicht 100% sicher, aber die DVD wird den Weg in meine Sammlung finden

Kinostart: 18.10.2007
Thriller
110
Min.
FSK: 12

 

 
Operation: Kingdom

Operation: Kingdom 

Regie: Peter Berg. Darsteller: Jamie Foxx (Ronald Fleury), Chris Cooper (Grant Sykes), Jennifer Garner (Janet Mayes), Jason Bateman (Adam Leavitt), Ashraf Barhom (Colonel Faris Al Ghazi), Ali Suliman (Sergeant Haytham), Jeremy Piven (Damon Schmidt)

Inhalt: Als die Saudi-Arabische Hauptstadt Riad von einem Bombenanschlag in einer amerikanischen Wohnsiedlung erschüttert wird, vermutet man sofort ein Terroranschlag. Nachdem die Arbeit der Diplomaten etwas träge voranschreitet, erwirkt FBI Agent Ronald Fleury eine geheime fünftägige Mission, um vor Ort zu ermitteln. Seinem Team gehören der Sprengstoffexperte Grant Sykes, die forensische Spezialistin Janet Mayes und der Analytiker Adam Leavitt an. Ihre Arbeit wird jedoch von der Tatsache erschwert, dass die Saudis den Vorfall selbst klären wollen und die Unterstützung der USA missbilligen.

Mein Eindruck: Ich bin angenehm überrascht. Endlich mal wieder ein Film, der eine spannende Handlung halbwegs glaubwürdig rüberbringt und dabei noch ein aktuelles Thema anfasst. Die Situation der Amerikaner in Saudi-Arabien ist seit den Anschlägen vom 11.9. nicht einfach. Nach dem Anschlag auf eine Wohnsiedlung erleben 4 FBI-Agenten, wie prekär die Lage im Land ist. Von der Bevölkerung gehasst untersuchen die Ermittler den Tatort und stoßen auf Widerstand und Misstrauen. All das hat Regisseur Peter Berg wunderbar in Szene gesetzt, man merkt die Anspannung in jeder Szene. Das Finale des Films ist fulminant und wirklich spannend - da können sich eine Menge Filme eine Scheibe von Abschneiden. Unterhaltsam und realistisch - so würde ich "Operation: Kingdom" einstufen. Hier passt endlich mal alles zusammen. Wie gesagt, damit hätte ich nach dem Trailer nicht gerechnet.

DVD-Potential: Keine Frage, die DVD wird gekauft

Kinostart: 11.10.2007
Thriller
110
Min.
FSK: 12

 

 

 
Chuck und Larry

Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme 

Regie: Dennis Dugan. Darsteller: Adam Sandler (Chuck Levine), Kevin James (Larry Valentine), Jessica Biel (Alex McDonough), Dan Aykroyd (Captain P.J.Tucker), Ving Rhames (Fred G.Duncan), Steve Buscemi (Clinton Fitzer), Nicholas Turturro (Renaldo Pinera)

Inhalt: Larry (Kevin James) ist ein allein erziehender Vater zweier Kinder, Chuck (Adam Sandler) lebt ein Leben als Playboy. Die beiden sind beste Freunde und arbeiten seit Jahren bei der New Yorker Feuerwehr. Als Larry seine Rente in Gefahr sieht, überredet er Chuck, ihn zu ehelichen. Der willigt gutmütig ein - ahnt jedoch nicht, dass eine Unterschrift alleine nicht reicht. Weil ihre Beziehung unter Verdacht steht, zieht Chuck zu Larry, wo sie der Welt vorspielen, tatsächlich ein Paar zu sein.

Mein Eindruck: Chuck und Larry ist eine typisch amerikanische Komödie. Gewohnt souverän spulen Adam Sandler und King-of-Queen-Star Kevin James ihre Gags ab, einige davon sitzen, andere nicht. Im großen und ganzen kann man aber mit dem Ergebnis zufrieden sein, auch wenn die Handlung wenig überraschend ist. Eigentlich kann man sich die beiden Hauptdarsteller so gar nicht als schwules Pärchen vorstellen, der Umschwung von Playboy Sandler kann auch nicht nachvollzogen werden. Trotzdem harmonieren die beiden Hauptdarsteller insgesamt ganz gut zusammen, und so wird man auch ganz ordentlich unterhalten. Jessica Biel als Anwältin ist ein nettes Beiwerk...ein überaus nettes nebenbei...

DVD-Potential: Also wenn ich ehrlich bin, dann würde ich schon wegen Jessica Biel die DVD kaufen... ;-)

Kinostart: 27.9.2007
Komödie
115
Min.
FSK: 12

 

 
Planet Terror

Planet Terror 

Regie: Robert Rodriguez. Darsteller: Freddy Rodriguez (El Wray), Rose McGowan (Cherry Darling), Josh Brolin (Dr. William Block), Marley Shelton (Dr. Dakota Block), Jeff Fahey (J.T.), Michael Biehn (Sheriff Hague), Naveen Andrews (Abby), Michael Parks (Earl McGraw), Tom Savini (Deputy Tolo), Carlos Gallardo (Deputy Carlos)

Inhalt: Das Ärztepärchen William und Dakota staunt nicht schlecht, als in ihrer Nachtschicht zahlreiche Patienten mit mysteriösen Verletzungen auftauchen. Unter den Verletzten befinden sich die Go-Go-Tänzerin Cherry und ihr Ex-Freund El Wray, die sich trotz ihrer schweren Blessuren schnell wieder erholen. Als die anderen Verletzen plötzlich zu blutrünstigen Zombies namens "Sickos" werden, greifen Cherry und El Wray zusammen mit ein paar anderen Überlebenden zu den Waffen, um dem Unheil Einhalt zu gebieten.

Mein Eindruck: Na das war doch schon mal was. Nachdem Tarantinos "Death Proof" den Anfang machte, kommt nun der zweite Film der Grindhouse-Reihe in die Kino: Planet Terror von Robert Rodriguez. Mir hat der klar besser gefallen als der Tarantino-Streifen, weil Rodriguez konsequent den trashigen Weg durchzieht. Menschen mutieren zu Zombies, Zombies werden abgeballert - Punkt. Mehr Handlung ist nicht nötig. Die Darsteller sind alle ultra-cool, aber vor allem Rose McGowan weiß als einbeinige Cherry zu gefallen. Schön war übrigens auch die Vorschau auf "Machete". Den Film würde ich auch gerne mal in voller Länge sehen... :-)

DVD-Potential: Planet Terror wird gekauft. Die große Frage ist nur: In welcher Version ? Bringt der Verleiher den Film einzeln raus, oder gibt es doch ein Grindhouse Doppelpack ? Ich lass mich überraschen.

Kinostart: 2.10.2007
Horror
105
Min.
FSK: 18

 

 
Resident Evil: Extinction

Resident Evil: Extinction 

Regie: Russell Mulcahy. Darsteller: Milla Jovovich (Alice), Oded Fehr (Carlos Olivera), Ali Larter (Claire Redfield), Iain Glen (Dr. Isaacs), Ashanti (Betty), Christopher Egan (Mikey), Spencer Locke (K-Mart), Mike Epps (L.J.), Matthew Marsden (Slater), Linden Ashby (Chase)

Inhalt: Nachdem 99% der Weltbevölkerung von einem todbringenden Virus infiziert sind, machen sich Alice und ihr Team auf den Weg nach Arcadia, dem einzigen Ort, an dem Menschen noch überleben können. Dort hat die Umbrella Corporation unter der Führung von Dr. Isaacs eine Armee aus Klonen von Alice erschaffen, um die Infizierten und die Überlebenden zu kontrollieren.

Mein Eindruck: Ich bin enttäuscht! Nach dem netten Trailer, bei dem übrigens Las Vegas im Vordergrund stand, habe ich mir vom dritten Teil der Resident Evil-Reihe mehr versprochen. Der Streifen kommt von Anfang bis Ende nicht richtig in Schwung, auch wenn es jede Menge Action und Splatter-Szenen gibt. Nebenbei ist Extinction der härteste Teil von allen, das zeigt uns schon die FSK 18-Freigabe. Es kommt keine Spannung auf, die schauspielerischen Leistungen halten sich schwer in Grenzen und auch Hauptdarstellerin Milla Jovovich enttäuscht. Vom nicht vorhandenen Drehbuch spreche ich erst gar nicht. Und nebenbei: Wenn man schon das im Sand versunkene Las Vegas so im Trailer rausstellt, dann sollte der Film dieser Stadt mehr Raum geben. Kurzum: Hohe Erwartung, tiefe Trauer - Extinction ist der schlechteste Teil der Serie.

DVD-Potential: Muss ich mir schwer überlegen, den auf DVD zu kaufen. Immerhin habe ich die ersten beiden Teile...und die sind besser.

Kinostart: 27.9.2007
Horror, Action
95
Min.
FSK: 18

 

 
Die Fremde in dir

Die Fremde in dir 

Regie: Neil Jordan. Darsteller: Jodie Foster (Erica Bain), Terrence Howard (Detective Mercer), Nicky Katt (Detective Vitale), Naveen Andrews (David Kirmani), Mary Steenburgen (Carol), Ene Oloja (Josai), Luis Da Silva Jr. (Lee), Blaze Foster (Cash), Jane Adams (Nicole)

Inhalt: Die New Yorker Radio-Moderatorin Erica Brain wird bei einem nächtlichen Spaziergang Opfer eines Überfalls, bei dem ihr Verlobter David den Tod findet. Fortan streift sie Nacht für Nacht als Racheengel durch die Straßen der Stadt um die Täter aufzuspüren, ohne dabei zu merken, dass sie nach und nach zu dem wird, was sie verabscheut und was sie eigentlich jagen wollte.

Mein Eindruck: Nach "Death Sentence" kommt ein zweiter Rächer-Film in die Kinos. Doch die beiden Filme könnten nicht unterschiedlicher sein. Jodie Foster spielt das Opfer eines Raubüberfalls gewohnt gut, sie kann in fast jeder Rolle brillieren. Sie legt ihre Rolle wesentlich subtiler an als die von Kevin Bacon in "Death Sentence". Außerdem spielt die Polizei - allen voran Terrence Howard als Detective Mercer - eine wesentlich größere Rolle als in dem Konkurrenzfilm. Alles in allem ist "Die Fremde in dir" der anspruchsvollere Streifen, auch wenn man nicht unbedingt nachvollziehen kann, warm Jodie Foster zur Rächerin wird.

DVD-Potential: Ja...dieser Film wird in meine Sammlung wandern

Kinostart: 27.9.2007
Thriller, Drama
122
Min.
FSK: 16

 

 
Rezept zum Verlieben

Rezept zum Verlieben 

Regie: Scott Hicks. Darsteller: Catherine Zeta-Jones (Kate), Aaron Eckhart (Nick), Abigail Breslin (Zoe), Patricia Clarkson (Paula), Jenny Wade (Leah), Bob Balaban (Therapeut), Brian F. O'Byrne (Sean), Lily Rabe (Bernadette), Eric Silver (John)

Inhalt: Bei der erfolgreichen Köchin Kate Armstrong läuft alles nach Plan, bis ihre Schwester bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Fortan ist sie nämlich für ihre kleine Tochter Zoe verantwortlich und muss ihre Planung dementsprechend umstellen. Hinzu kommt ein neuer charismatischer und keinesfalls ordentlicher Koch, namens Nick Palmer, der der überforderten "Neu- Mutter" zusätzlich den Kopf verdreht.

Mein Eindruck: Nach so viel Geballer brauchte ich mal was anderes, also bin ich in die Tragikomödie "Rezept zum Verlieben" gegangen. Viel ist dazu nicht zu sagen, es ist halt eine rührende Geschichte um eine Frau, die durch ein Kind ihr durchgeplantes Leben komplett umstellen muss. Wirklich erstaunlich ist die schauspielerische Leistung von Abigail Breslin als kleine Zoe. Abigail war dieses Jahr für ihre Rolle in "Little Miss Sunshine" für einen Oscar nominiert gewesen, und auch in diesem Film unterstreicht sie ihr außergewöhnliches Talent. Catherine Zeta-Jones und Aaron Eckhart gefallen ebenso in ihren Rollen, doch die Kleine spielt sie beide an die Wand. Nebenbei basiert der Film auf das Drehbuch der Deutschen Sandra Nettelbeck, der dazu gehörige Film heißt "Bella Martha".

DVD-Potential: Der Film war ja nicht so übel, aber die DVD brauche ich nicht

Kinostart: 13.9.2007
Komödie, Drama
105
Min.
FSK: o.A.

 

 
Shoot'em Up

Shoot'em Up 

Regie: Michael Davis. Darsteller: Clive Owen (Mr. Smith), Monica Bellucci (Donna Quintano), Paul Giamatti (Hertz), Greg Bryk (Lone Man), Daniel Pilon (Senator Rutledge), Ramona Pringle (Babys Mutter), Julian Richings (Hertz's Driver)

Inhalt: Während einer Schießerei hilft der Einzelgänger Mr. Smith einer ihm unbekannten Frau ein Kind zur Welt zu bringen. Damit schliddert er in eine Art Aufpasserrolle für das Neugeborene und muss es nun vor einer von Mr. Hertz angeführten Bande beschützen. Seine einzige Verbündete ist dabei die Prostituierte Donna.

Mein Eindruck: Machen wir uns mal nichts vor, ich habe von "Shoot'em Up" genau das erwartet, was der Film bietet: übertriebene Action, Ballereien ohne Ende, ultracoole Sprüche  und unrealistische Stunts. Am Anfang war das noch ganz unterhaltsam, aber je länger der Streifen dauerte, je schlechter wurde der für mich. Irgendwann kam für mich der Punkt, an dem ich das alles zu albern fand - und von da an hatte der Film verloren. Ich spreche hier nicht von Logik oder einem Drehbuch, denn so was kann der Film nicht bieten. Es ist halt ein schmaler Grad zwischen einem coolen und einem uncoolen Film, da half auch nicht der Einsatz von 'zig Karotten. Natürlich fand ich einige Dinge an "Shoot'em Up" gut, aber die haben mir nicht den miesen Gesamteindruck hinweggeholfen. Schade eigentlich...

DVD-Potential: Diesmal werde ich auf den Kauf verzichten

Kinostart: 20.9.2007
Action
86
Min.
FSK: 18
 
Zimmer 1408

Zimmer 1408 

Regie: Mikael Häfström. Darsteller: John Cusack (Mike Enslin), Samuel L. Jackson (Mr. Olin), Mary McCormack (Lilly Enslin), Jasmine Jessica Anthony (Gracie), Tony Shalhoub (Sam Farrett), Len Cariou (Vater), Isiah Whitlock Jr. (Servicemann)

Inhalt: Nach dem Tod seiner Tochter stürzt sich der Horror-Autor Mike Enslin in seine Arbeit: Er recherchiert vor Ort in Hotels, in denen es angeblich spukt. Mit dem Widerlegen übernatürlicher Phänomene konnte er bereits zwei Bestseller landen. Als er eine Postkarte des Dolphin Hotels in New York mit dem Satz "Betreten Sie nicht Zimmer 1408" erhält, tut Enslin genau das, wovor er gewarnt wird. Selbst der Hinweis des Hotelmanagers, dass in diesem Raum bereits sechsundfünfzig Gäste unter mysteriösen Umständen gestorben sind, kann den Skeptiker nicht davon abhalten. Ein großer Fehler, wie sich herausstellt.

Mein Eindruck: Stephen King-Verfilmungen hat man in letzter Zeit kaum noch im Kino angetroffen. Früher wurde jedes Buch verfilmt, mal besser mal schlechter. "Christine", "Death Zone", "Shining" oder "Stand By Me" waren sehenswerte Filme, und "Zimmer 1408" kann sich locker mit denen messen. Dabei spielt der Film fast die ganze Zeit in nur einem Zimmer. Da muss man schon ein gutes Händchen haben, damit hier wirklich Spannung aufgebaut wird. Regisseur Mikael Häfström ("Entgleist") hat sich dessen würdig erwiesen. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, dass ein Film so viele gute Schockmomente hat wie "Zimmer 1408". Dabei verzichtet man komplett auf Splatter-Sequenzen (a la "Saw"), denn so was hat der Film wirklich nicht nötig. Der wahre Horror spielt sich halt im Kopf ab. John Cusack, einer meiner Lieblingsschauspieler, hat natürlich auch einen erheblichen Anteil an der Qualität des Streifens, während Samuel L. Jackson in seiner Nebenrolle ebenfalls gefällt.

DVD-Potential: Ich bin mir ziemlich sicher, dass "Zimmer 1408" den Weg in meine Sammlung finden wird

Kinostart: 13.9.2007
Horror
104 Min.
FSK: 16

 

 

 
Death Sentence

Death Sentence - Todesurteil 

Regie: James Wan. Darsteller: Kevin Bacon (Nick Hume), Kelly Preston (Helen Hume), John Goodman (Bones Darly), Garrett Hedlund (Billy Darly), Jordan Garrett (Lucas Hume), Stuart Laffertry (Brendan Hume), Aisha Tyler (Detective Wallis), Matt O'Leary (Joe Darly)

Inhalt: Nick Hume (Kevin Bacon) ist ein freundlicher, ruhiger Manager mit einer intakten Familie, einem guten Job und einem perfekten Leben. Bis er eines Tages mit ansehen muss, wie sein ältester Sohn von einer Straßengang brutal ermordet wird. Gequält von Trauer und Schmerz ist Hume bald nur noch von einem Gedanken besessen: Rache. Er wird zu Richter, Jury und Henker in einer Person, denn alle Beteiligten sollen für das grauenvolle Verbrechen büßen, erbarmungslos und ohne Ausnahme.

Mein Eindruck: Regisseur James Wan hat nach seinem Erstlingswerk "Saw" mit "Death Sentence" seinen neuen Film in die Kinos gebracht. Der ist zwar nicht so "originell" wie sein Horror-Schocker, doch er ist sehenswert. Dabei verarbeitet Wan eine typische Rächer-Geschichte a la "Ein Mann sieht rot". Bis zu dem Punkt, an dem Hauptdarsteller Kevin Bacon als Nick ins Krankenhaus kommt, kann man den Streifen als Action-Film bezeichnen. Dieser ist zwar nicht wirklich logisch, aber spannend inszeniert. Danach mutiert "Death Sentence" zum Rächer-Film mit Splatter-Effekten, denn Nick ist in seiner Mordlust kaum mehr zu bremsen. Hier wird es etwas albern, aber trotzdem kann der Film immer noch fesseln. Wenn man sich auf den einfachen Plot einlässt, dann weiss der Film zu gefallen - ich kann mich nicht beklagen.

DVD-Potential: Ja...doch...ich werde mir den wohl holen...ist ein ordentlicher 18er-Streifen

Kinostart: 13.9.2007
Action, Horror
106 Min.
FSK: 18

 

 
Das Bourne Ultimatum

Das Bourne Ultimatum 

Regie: Paul Greengrass. Darsteller: Matt Damon (Jason Bourne), Julia Stiles (Nicky Parsons), David Strathairn (Noah Vosen), Joan Allen (Pamela Landy), Scott Glenn (CIA Director Ezra Kramer), Paddy Considine (Sam Ross), Edgar Ramirez (Paz), Albert Finney (Dr. Albert Hirsch)

Inhalt: Nach zahllosen Verfolgungsjagden quer durch Europa ist Jason Bourne untergetaucht und trifft in London einen Journalisten, der über in illegales CIA-Programm namens "Treadstone" berichtet. Bourne geht der Sache weiter auf den Grund und findet schließlich heraus, dass "Treadstone" nach seinem unfreiwilligen Ende nahtlos in das Programm "Blackbriar" überging und somit noch immer Auftragskiller für die Regierung produziert. Durch seine Nachforschungen hat er der CIA jedoch seinen Aufenthaltsort verraten und so muss er wiederum flüchten.

Mein Eindruck: Jason Bourne geht auf die Zielgerade: Im dritten Teil wird seine Identität endlich geklärt, er weiß nun, wer er wirklich ist. Bis dahin muss Matt Damon zahlreiche Verfolgungsjagden durchstehen, und das in London, Madrid, Tanger und New York. Wie schon im zweiten Teil ("Die Bourne Verschwörung") ist der Film mit wackliger Handkamera gefilmt und extrem schnell geschnitten. Das nervt manchmal sehr, in einigen Action-Sequenzen kommt das aber nicht schlecht, weil der rasante Eindruck dadurch noch verstärkt wird. Trotzdem wäre ruhiger meistens besser gewesen - zumindest in den ruhigen Momenten. Ansonsten legt der Streifen ein schnelles Tempo vor, Action- und Thrillerkino in Reinkultur.

DVD-Potential: Der dritte Teil wird sich auf DVD mit seinen beiden Vorgängern in meinem Regal treffen.

Kinostart: 6.9.2007
Thriller, Action
115 Min.
FSK: 12

 

 
Die letzte Legion

Die letzte Legion 

Regie: Doug Lefler. Darsteller: Colin Firth (Aurelius), Sir Ben Kingsley (Ambrosinus), Aishwarya Rai (Mira), Thomas Sangster (Romulus Augustus), Peter Mullan (Odoacer), Kevin McKidd (Wulfila), John Hannah (Nestor), Iain Glen (Orestes), Rupert Friend (Dememtrius)

Inhalt: Rom im Jahre 476 n.Chr. Als der 12-jährige Romulus Augustus zum neuen Kaiser gekrönt werden soll, fallen Barbarenhorden in Rom ein und verschleppen den Jungen zusammen mit seinem väterlichen Lehrmeister Ambrosinus nach Capri. Unter der Führung von Aurelius macht sich eine kleine Gruppe unerschrockener Legionäre auf, den jungen Caesar zu retten. Mit Unterstützung der geheimnisvollen byzantinischen Kriegerin Mira gelingt es ihnen zwar, Romulus und Ambrosinus zu befreien, aber ihre Rückkehr ins vom Feind besetzte Rom ist unmöglich.

Mein Eindruck: Ich bin immer noch über das geschockt, was mir Regisseur Doug Lefler hier im Kino geboten hat. "Die letzte Legion" hat einen Vorteil: Immerhin spielen einige namhafte Darsteller mit (warum eigentlich?) und "Miss Bollywood" Aishwarya Rai macht eine nette Figur - das war's. Über den Rest legt man besser den Mantel des Schweigens. Mal abgesehen von der hanebüchenen Geschichte hat der Film keine epische Breite und überhaupt keine Spannung. Man ist geschockt, wie schlecht Lefler Filme a la "Herr der Ringe" nachahmt. Die Schlacht-Szene am Ende ist der blanke Witz, das Duell der Zauberer wird durch jede zweitklassige TV-Produktion getoppt. "Die letzte Legion" eignet sich lediglich als DVD-Premiere, mehr Potential hat der Film nicht. Dann kann man sich wenigstens den Streifen schön saufen... :-)

DVD-Potential: Diesmal ist es eindeutig: Diesen Streifen brauche ich nicht auf DVD.

Kinostart: 30.8.2007
Abenteuer
102 Min.
FSK: 12

 

 
Projekt Gold

Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM 

Regie: Winfried Oelsner. Darsteller: Die deutsche Handball Nationalmannschaft u.v.m.

Inhalt: Der 19. Januar 2007 bildete den Auftakt der in Deutschland ausgetragenen 20. Handball Weltmeisterschaft, die schließlich als "Wintermärchen" in die deutsche Sportgeschichte eingehen sollte. Das deutsche Team um Coach Heiner Brand musste in der Vorrunde eine schmerzhafte Niederlage gegen Polen hinnehmen und revanchierte sich schließlich mit einem furiosen Finalsieg beim östlich gelegenen Nachbarn. Regisseur Winnie Oelsner fing die dramatische Minuten sowie die überschäumende Emotionen dieser Handball-WM mit seiner Kamera ein und garnierte den Film mit exklusive Statements der deutschen Protagonisten.

Mein Eindruck: Selten schaue ich mir im Kino Dokumentationen an, aber in diese musste ich unbedingt hineingehen. Natürlich kann man den Film von Winfried Oelsner mit dem "Sommermärchen" von Sönke Wortmann vergleichen, die Thematik ist die gleiche. Der Regisseur hat die Mannschaft vor und während der WM In Deutschland begleitet und ein interessantes Bild der Nationalspieler und des Trainers Heiner Brand abgeliefert. Dabei ist er nicht so spektakulär wie der Wortmann-Film, Handball kann als Sportart eben Fußball nicht das Wasser reichen. Persönlich hat mir aber der Mix aus Doku und TV-Aufnahmen der Spiele sehr gut gefallen, besser als bei den Fußballern. Und Oelsner hat natürlich das Glück, dass die Deutschen Weltmeister geworden sind - ein Abschluss nach Mass.

DVD-Potential: Als alter Handball-Fan werde ich mir diese Doku auf DVD zulegen.

Kinostart: 30.7.2007
Dokumentation
106 Min.
FSK: o.A.

 

 
Rush Hour 3

Rush Hour 3 

Regie: Brett Ratner. Darsteller: Jackie Chan (Chief Inspector Lee), Chris Tucker (Detective James Carter), Max von Sydow (Varden Reynard), Noémie Lenoir (Genevieve), Hiroyuki Sanada (Kenji), Roman Polanski (Detective Jaques), Yavn Attal (George)

Inhalt: Der chinesische Chief Inspector Lee und der LAPD Detective James Carter haben dank ihrer unorthodoxen Methoden bereits scheinbar unlösbare Verbrechen in Los Angeles und in Hong Kong aufgeklärt. Nun geraten die Beiden während einer Reise nach Paris an einen Ableger der chinesischen Triaden-Familie und müssen erneut den Kampf gegen das Verbrechen aufnehmen.

Mein Eindruck: "Rush Hour 3" hat mich angenehm überrascht. Das ungleiche Bullen-Duo Jackie Chan und Chris Tucker mischt diesmal die französische Hauptstadt auf. Das ist natürlich eine Steil-Vorlage für jede Menge Witze über Froschfresser, amerikanische Kulturbanausen und Chinamänner. Wie schon in den vorangegangenen Teilen harmonieren Chan und Tucker gut zusammen, die Action kann sich sehen lassen, ebenso wie die illustren Schauplätze (allen voran der Eiffelturm). Natürlich ist die Handlung so löchrig wie ein Schweizer Käse, die Story an sich entbehrt jeder Logik und man lässt in Paris kein Vorurteil gegenüber den Franzosen aus. Das sollte aber nicht weiter stören, denn ein oscarreifes Drehbuch habe ich nicht erwartet. Kurzum bietet Teil 3 kurzweilige Unterhaltung, flotte Sprüche und jede Menge Action - was will der Jackie Chan Fan mehr?

DVD-Potential: Zur Komplettierung meiner Rush-Hour-Sammlung wird auch Teil 3 gekauft.

Kinostart: 16.8.2007
Action-Komödie
91 Min.
FSK: 12
 
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer 

Regie: Tim Story. Darsteller: Ioan Gruffudd (Reed Richards), Jessica Alba (Susan Storm), Chris Evans (Johnny Storm), Michael Chiklis (Ben Grimm), Doug Jones (The Silver Surfer), Julian McMahon (Victor Von Doom), Kerry Washington (Alicia Masters), Beau Garrett (Frankie Raye), Andre Braugher (General Hager)

Inhalt: Kurz nach ihrem Sieg über Dr. Doom steht mit dem Silver Surfer schon die nächste Bedrohung für die Fantastic Four ins Haus. Dieser aus dem All stammende und mit kosmischer Kraft ausgestattete Bösewicht kann sich mit seinem Surfbrett frei im Universum bewegen und hat die Zerstörung der Erde vor Augen.

Mein Eindruck: Die fantastischen Vier bekommen es diesmal mit dem Silver Surfer zu tun. Dieser Surfer ist hervorragend animiert, er hat im Original übrigens die Stimme von Laurence Fishburne ("Matrix"). Bei unseren Superhelden gibt es nicht viel Neues, der zweite Teil bringt keine großartigen Veränderungen mit sich. Der Humor kommt nicht zu kurz, die Trickeffekte sind sehr gut, die Charaktere sind allesamt nett. Trotzdem kann der Film nicht komplett überzeugen, man kann sich den sehr gut ansehen, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt der nicht. Eine Sache fand ich doch etwas merkwürdig: Während der Surfer im englischen Original im deutschen Black Forest (= Schwarzwald) gefangen wurde, hat sich die deutsche Übersetzung der Titel für die Karpaten entschieden. Schon komisch irgendwie...

DVD-Potential: Teil 1 habe ich bereits auf DVD, Teil 2 wird folgen.

Kinostart: 14.8.2007
Action, Sci-Fi
92 Min.
FSK: 12
 
Transformers

Transformers 

Regie: Michael Bay. Darsteller: Shia LaBeouf (Sam Witwicky), Megan Fox (Mikaela), Josh Duhamel (Captain Lennox), Rachael Taylor (Maggie), Tyrese Gibson (Sergeant Epps), Jon Voight (Defense Secretary Keller), Anthony Anderson (Glen Whitman), John Turturro (Agent Simmons), Kevin Dunn (Ron Witwicky)

Inhalt: Um auf dem Planeten Cybertron den Krieg zwischen zwei intelligenten Robotergruppen, den guten Autobots und den hinterhältigen Decepticons zu beenden, wird die Energiequelle Allspark ins All geschossen. Sie landet auf der Erde und gefriert mit dem finsteren Megatron im Eis der Arktis, bis sie Prof. Witwicky entdeckt. Sein Urenkel Sam (Shia LaBeouf) gerät in den aufflammenden Konflikt, als er einen Wagen kauft, der sich als Autobot Bumblebee entpuppt. Der will verhindern, dass die Megatrons um Starscream den Allspark finden.

Mein Eindruck: Machen wir uns mal nix vor: "Transformers" ist ein typischer Michael Bay Film. Es gibt vielleicht keinen anderen Streifen (außer "Top Gun"), in dem das Militär so verherrlicht wird wie hier. Die Spezial-Effekte sind überwältigend, die Action rasant, die Darsteller Stereotypen. Dazu hier und da ein paar Gags zur Auflockerung und fertig ist ein gewaltiger Blockbuster. Wenn man sich auf die Sache einlässt, dann wird man über 2 Stunden im Kino gut unterhalten. Ich kann mit dem Streifen gut leben, bei mir persönlich gibt es Abzüge, weil mir die Sprechweise der Transformers nicht so zugesagt hat - das fand ich irgendwie etwas zu albern.

DVD-Potential: Für die DVD-Umsetzung erwarte ich eine Kracher-DVD in allen Belangen, also werde ich mir dieses Teil auch zulegen.

Kinostart: 1.8.2007
Action, Sci-Fi
143 Min.
FSK: 12

 

 
Die Simpsons - Der Film

Die Simpsons - Der Film 

Regie: David Silverman. Deutsche Synchronstimmen: Norbert Gastell (Homer Simpson), Anke Engelke (Marge Simpson), Sandra Schwittau (Bart), Sabine Bohlmann (Lisa), Michael Rüth (Abe Simpson), Ulrich Frank (Ned Flanders)

Inhalt: Die Simpsons haben ein neues Familienmitglied: Ein Schwein, welches Homer fortan besser behandelt als seinen Sohn Bart. Doch nicht nur deswegen kommt Streit in der gelben Familie auf, denn die Exkremente des Schweins sorgen für eine Umweltkatastrophe, die verheerende Maßnahmen nach sich zieht. Bald schon muss Homer sich entscheiden: Rettet er Springfield oder genießt er weiterhin sein faules Leben.

Mein Eindruck: Meine Erwartungen in die Simpsons auf großer Leinwand sind nicht enttäuscht worden: Auch im Kino macht die gelbste Familie einen guten Eindruck. Die Stimmung im fast ausverkauften Kinosaal war sehr gut und die Leute haben - wie ich - jede Menge Spaß gehabt. Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie sind absolut tauglich für die große Kinoleinwand. Wegen minimaler Mängel vergebe ich nicht die Höchstwertung, aber 4 1/2 Sterne hat der Film verdient. Man sollte auch sitzen bleiben, denn im Nachspann kommt noch so einiges. Ich sage nur: Maggie spricht ihr erstes Wort !

DVD-Potential: Das ist kein Thema: Die DVD wird sofort gekauft.

Kinostart: 26.7.2007
Comedy, Zeichentrick
87 Min.
FSK: 6
 
Motel

Motel 

Regie: Nimrod Antal. Darsteller: Luke Wilson (David Fox), Kate Beckinsale (Amy Fox), Frank Whaley (Mason), Ethan Embry (Mechaniker), Scott G. Anderson (Killer), Mark Casella (Lkw Fahrer), David Doty (Highway Patrol)

Inhalt: Das Ehepaar Amy und David Fox bleibt mit dem Auto mitten im Nirgendwo liegen. Notgedrungen nehmen sie sich ein Zimmer in einem verlassenen Motel, um auf den Mechaniker der angrenzenden Tankstelle zu warten. Als sie es sich vor dem Fernseher gemütlich machen wollen, entdecken sie zahlreiche Kassetten mit Snuff-Filmen, die offensichtlich in ihrem Zimmer angefertigt wurden. Als sie schließlich noch Videokameras entdecken, wird ihnen klar, dass sie die nächsten Protagonisten eines solchen Videos sein werden.

Mein Eindruck: "Motel" ist ein guter Horror-Thriller der alten Schule. Die minimalistische Story braucht nur wenige Charaktere, kommt aber immer mehr zu Schwung, je länger der Streifen dauert. Regisseur Nimrod Antal ("Kontroll") setzt auf die altbewährten Stilmittel klassischer Thriller und schafft dadurch eine permanent andauernde Spannung. Splatterszenen kommen nicht vor und das ist auch gut so, denn die hat der Film absolut nicht nötig. Luke Wilson und Kate Beckinsale schaffen es mit normalen Mitteln, dass man sich als Zuschauer sehr gut in die Lage der Hauptdarsteller versetzen kann. Fazit: In diesem "Motel" sollte man nicht absteigen...

DVD-Potential: Wahrscheinlich wird der Film in meiner Wertung noch steigen, wenn ich den ein zweites Mal sehe...auf meiner gekauften DVD natürlich.

Kinostart: 19.7.2007
Thriller, Horror
85 Min.
FSK: 16

 

 
Next

Next 

Regie: Lee Tamahori. Darsteller: Nicolas Cage (Cris Johnson), Julianne Moore (Agent Callie Ferris), Jessica Biel (Liz), Thomas Kretschmann (Mr. Smith), Tory Kittles (Agent Cavanaugh), José Zuniga (Security Chief Roybal), Jim Beaver (Wisdom), Peter Falk (Irv)

Inhalt: Der Magier und Gelegenheitsspieler Chris Johnson hat ein quälendes Geheimnis: Er kann in die Zukunft sehen. Entnervt von den Untersuchungen in seiner Kindheit und dem Interesse der Regierungen an seiner Gabe, hat er sich zurückgezogen und lebt bescheiden unter falschem Namen in Las Vegas. Als eine terroristische Vereinigung Los Angeles mit einer nuklearen Waffe bedroht, wird die Agentin Callie Ferris damit beauftragt, Chris zur Abwehr der Katastrophe zu bewegen.

Mein Eindruck: "Next" mit Nicolas Cage ist in den Staaten kommerziell gefloppt. Das muss nicht heißen, dass der Streifen schlecht ist. Im Gegenteil: Mir hat der Sci-Fi Thriller gut gefallen. Auch wenn die Handlung eine ganz andere ist, ich wurde pausenlos an Tony Scotts "Déjà Vu" erinnert. Das ist nicht negativ gemeint, aber es sind jetzt 2 Filme in einem Jahr, die dieses außergewöhnliche Thema präsentiert haben. Der Film ist gut besetzt, allerdings laufen nicht alle Schauspieler zur Höchstform auf. Recht schlecht kommt der Deutsche Thomas Kretschmann weg, denn seine Rolle gibt wirklich nicht viel her. Egal, mir hat der Film gefallen.

DVD-Potential: Wie bei "Déjà Vu" bin ich bereit, mir "Next" auch auf DVD zuzulegen. Nächste! :-)

Kinostart: 19.7.2007
Sci-Fi, Thriller
96 Min.
FSK: 16

 

 
Death Proof

Death Proof - Todsicher 

Regie: Quentin Tarantino. Darsteller: Kurt Russell (Stuntman Mike), Rosario Dawson (Abernathy), Vanessa Ferlito (Arlene), Jordan Ladd (Shanna), Sydney Poitier (Jungle Julia), Tracie Thoms (Kim), Mary Elizabeth Winstead (Lee), Zoe Bell (Zoe), Quentin Tarantino (Warren), Michael Parks (Earl McGraw)

Inhalt: Die attraktive Jungle Julia ist DJ in Austin und geht mit ihren beiden Freundinnen Shanna und Arlene gerne auf die Piste. Wie jeden Abend zieht das Trio die Blicke der Männer auf sich und spielt mit dem ansteigenden Testosteronspiegel des anderen Geschlechts. Doch im Gegensatz zu den gewöhnlichen "Opfern" führt der psychopathische und narbengesichtige Stuntman Mike etwas anderes im Schilde und lauert den Mädels in seinem Muscle Car auf.

Mein Eindruck: Quentin Tarantinos neuster Film ist vielleicht sein schrägster: Er huldigt mit "Death Proof" den trashigen Exploitation-Movies der 70er Jahre. Dabei hätte der Streifen im Doppelpack mit "Planet Terror" von Robert Rodriguez laufen sollen, doch das schlechte Einspielergebnis in den USA hat das verhindert. So kommen beide Filme in längeren Versionen und einzeln ins Kino - "Death Proof" hat jetzt den Anfang gemacht. Der Film ist eine Hommage von Tarantino an all die schlechten Filme, die er sich wohl im Laufe der Zeit reingezogen hat. Als Gag hat er auch die schlechte Bild und Ton-Qualität übernommen: So kann es sein, dass beim Film die Farbe wegfällt oder das die Schnitte extrem abrupt sind. Man muss schon ein Fan von Tarantino sein, um den geschwätzigen Film gut zu finden - ich kann damit gut leben.

DVD-Potential: Filme von Tarantino nehme ich immer wieder gerne. Vielleicht erscheint "Death Proof" auch als Grindhouse Version - ich wäre dafür.

Kinostart: 19.7.2007
Trash, Action
110 Min.
FSK: 16

 

 
Clerks 2

Clerks 2 

Regie: Kevin Smith. Darsteller: Brian O'Halloran (Dante), Jeff Anderson (Randal), Rosario Dawson (Becky), Jason Mewes (Jay), Kevin Smith (Silent Bob), Jennifer Schwalbach (Emma), Trevor Fehrman (Elias)

Inhalt: Weil das "Quick Stop" abgebrannt ist verlieren die beiden Angestellten Dante and Randal ihren Job. Zum Glück finden sie mit der Fast-Food-Kette Mooby's einen neuen Arbeitgeber, bei dem sie freudlos ihr Geld verdienen können. Aufgeweckt durch diesen fundamentalen Einschnitt, beschließt Dante mit seiner Freundin wegzuziehen und sein unterdurchschnittliches Leben in New Jersey hinter sich zu lassen. Randal hingegen wird von seiner Verbitterung übermannt.

Mein Eindruck: Leider habe ich "Clerks" bis heute noch nie gesehen - auf DVD gibt's keine deutsche Version. Deshalb kann ich nicht sagen, ob "Clerks 2" mit dem ersten Teil mithalten kann. Ich hoffe schon, denn die Fortsetzung ist ganz okay geworden. Es war zu lesen, dass Kevin Smith den Film seinem Kumpel Jason Mewes gewidmet hat, der ganz massive Drogenprobleme hat(te). Man sieht es Jay auch an, dass er schon mal bessere Jahre gehabt hat. Der Humor in "Clerks 2" ist nicht ohne und bestimmt nicht stubenrein, die besten Gags aber zielen auf die Frage, was die wahre Trilogie ist: "Star Wars" oder "Herr der Ringe". Randals Kurzfassung von HdR ist auf jeden Fall sehenswert. Manchmal ist der Film zu geschwätzig, aber gegen Ende nimmt der richtig Fahrt auf - woran ein Esel nicht ganz schuldlos ist...

DVD-Potential: Ich würde ja gerne mal "Clerks" sehen, nur so zum Vergleich. Vielleicht kommt mit dem zweiten Teil auch Teil 1 auf DVD heraus. Im Doppelpack würde ich die nehmen.

Kinostart: 12.7.2007
Komödie
97 Min.
FSK: 16
 
Flying Scotsman

Flying Scotsman 

Regie: Douglas Mackinnon. Darsteller: Jonny Lee Miller (Graeme Obree), Billy Boyd (Malky), Laura Fraser (Anne Obree), Brian Cox (Douglas Baxter), Morven Christie (Katie), Steven Berkoff (Ernst Hagemann), Philip Wright (Francesco Moser)

Inhalt: Der Schotte Graeme Obree (Jonny Lee Miller), in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, hat nur ein Ziel: Er will als Radrennfahrer bei den Besten der Welt mitmischen. Tatsächlich gelingt mit Hilfe seiner Frau Anne, seinem Kumpel Malky, der ihm einen Sponsoren besorgt, und dem Priester Baxter, der ihm seine Werkstatt zur Verfügung stellt, das Unmögliche. Er konstruiert aus Alteisen und den Lagerschalen einer Waschmaschine ein wettbewerbsfähiges Rennrad und stellt quasi über Nacht den Stundenweltrekord im Bahnradfahren auf.

Mein Eindruck: Das Regie-Debüt von Douglas Mackinnon ist ein ruhiger Film, der eher TV-Niveau hat. Damit will ich nicht sagen, dass der Film seicht ist, vielmehr meine ich damit die unspektakuläre Inszenierung. Ist auch kein Wunder, denn Mackinnon ist ein angesehener TV-Regisseur. Die Darsteller sind allerdings sehr glaubwürdig und vor allem Hauptdarsteller Johnny Lee Miller ("Hackers", "Trainspotting") weiß zu überzeugen. Alles in allem bietet der Streifen nette Unterhaltung, auch wenn man nicht unbedingt ein Fahrrad-Fan ist.

DVD-Potential: Muss man sich nicht als DVD zulegen.

Kinostart: 5.7.2007
Sport, Drama
103 Min.
FSK: 6
 
Glück im Spiel

Glück im Spiel 

Regie: Curtis Hanson. Darsteller: Eric Bana (Huck Cheever), Drew Barrymore (Billie Offer), Robert Duvall (Mr. Cheever), Debra Messing (Suzanne Offer), Robert Downey Jr. (Telephone Jack), Horatio Sanz (Ready Eddie), Charles Martin Smith (Roy Durucher), Saverio Guerra (Lester)

Inhalt: Der passionierte Pokerspieler Huck geht im Kartenspiel gerne volles Risiko, während er im Privatleben eher zurückhaltend ist und emotionale Bindungen vermeidet. Daher steht es mit seiner Beziehung zu der Sängerin Billie nicht zum Besten und so muss er versuchen, seine hochgestecken Pokerziele und sein Liebesleben unter einen Hut zu kriegen. Sein Dilemma wird noch größer, als er bei der World Series of Poker auf seinen ungeliebten Vater und Pokerlegende L.C. Cheever trifft und sich auch noch seinen bisher nicht verarbeiteten Familienproblemen stellen muss.

Mein Eindruck: Ich kann es kurz machen: "Glück im Spiel" ist ein Film über Poker und Poker-Besessenheit. Unser Held Huck (Eric Bana) ist zwar einer der besten Poker-Spieler, aber durch seine selbstzerstörerische Art verliert er am Ende immer. Als er dann auf Billie (Drew Barrymore) trifft, findet er zwar endlich die Frau seines Lebens, aber bis zum Happy-End muss er einiges durchmachen. Die Pokerszenen - vor allem die finalen Spiele in der World Series - sind sehr gut in Szene gesetzt. Die Darsteller sind gut, die Handlung ist (leider) vorhersehbar. Trotzdem wird man ordentlich unterhalten, allerdings wird der Film bestimmt kein Zocker-Klassiker (so wie z.B. "Cincinatti Kid").

DVD-Potential: Der DVD-Kauf ist nicht zwingend, höchstens als Nice-Price wäre die interessant.

Kinostart: 28.6.2007
Drama, Zockerfilm
123 Min.
FSK: 6

 

 
Stirb langsam 4.0

Stirb langsam 4.0 

Regie: Len Wiseman. Darsteller: Bruce Willis (John McClane), Justin Long (Matthew Farrell), Timothy Olyphant (Thomas Gabriel), Maggie Q (Mai Lihn), Cliff Curtis (Deputy Director Miguel Brown), Kevin Smith (Frederick Kaludis / Warlock), Mary Elizabeth Winstead (Lucy McClane)

Inhalt: Eine Terroristengruppe legt das nationale Computernetzwerk der USA lahm, das sämtliche Kommunikation, das Transportwesen sowie die Stromversorgung steuert. Der kluge Kopf hinter diesem heimtückischen Anschlag will das ausbrechende Chaos für seine Zwecke ausnutzen. Obwohl er nahezu alle Eventualitäten berücksichtigt hat, kommt ihm der Polizist John McClane in die Quere, der im Auflösen von chaotischen Situationen schon mehr als erfahren ist.

Mein Eindruck: Eins vorweg: Ein vierter Teil von "Stirb langsam", der 12 Jahre nach Teil 3 gedreht wurde, war meiner Meinung nach überflüssig. Warum tut sich Bruce Willis das noch an? Jetzt, nachdem ich 4.0 im Kino gesehen habe, kann ich nur sagen: Weiter so, Bruce...äh...John McClane! "Stirb langsam 4.0" ist ein absolut gelungener Actionfilm, der die Action noch auf altherkömmliche Weise - sprich: ohne CGI-Effekte - rüberbringt. Da hat Regisseur Len Wiseman ("Underworld 1+2") ganze Arbeit geleistet. Außerdem ist Bruce Willis immer noch cool, auch wenn er in die Jahre gekommen ist. Doch man nimmt ihm seine Rolle noch locker ab, ebenso wie seine lockeren Sprüche. Der Rest der Darsteller ist weitestgehend unbekannt, aber alle machen ihren Job gut. Schön ist auch der Kurzauftritt von Kevin Smith als Warlock. Gut, dass meine Befürchtungen nicht eingetreten sind...

DVD-Potential: Keine Frage, 4.0 wird gekauft.

Kinostart: 27.6.2007
Action
128 Min.
FSK: 16

 

 
Shrek der Dritte

Shrek der Dritte 

Regie: Chris Miller, Raman Hui. Synchronsprecher: Mike Myers (Shrek), Eddie Murphy (Esel), Cameron Diaz (Prinzessin Fiona), Antonio Banderas (Gestiefelter Kater), Dame Julie Andrews (Königin), John Cleese (König), Rupert Everett (Prinz Charming), Eric Idle (Merlin), Justin Timberlake (Artie)

Inhalt: Shrek und Fiona sind das Königspaar des Reiches, haben aber nicht viel Spaß an ihrer Stellung als Vorsteher des Landes. Daher macht sich Shrek zusammen mit dem Esel und dem gestiefelten Kater auf die Suche nach dem Thronfolger, denn wenn sie den finden, dürfen sie wieder zurück in ihren Sumpf. Während ihr Gatte unterwegs ist, bekommt Fiona es mit Prince Charming zu tun, der gerne Herrscher sein würde.

Mein Eindruck: Ein weiterer dritter Teil eines Blockbusters kommt in die deutschen Kinos. Nach Spider-Man und den Piraten der Karibik nimmt nun "Shrek der Dritte" flächendeckend die Kinosäle ein. Und komischerweise kann auch dieser dritte Teil nicht mit den Vorgängern mithalten. Klar, die Animation ist sehr gut, aber dafür sind wirklich gute Gags rar gesät. Bei der Geschichte ist eben die Luft raus, die neue Figur Artie ist ja auch eher traurig als lustig. Man kann sich den Film schon ansehen, aber ein Highlight ist der dritte Shrek bestimmt nicht mehr.

DVD-Potential: Muss nicht sein. Wenn man den ersten hat, dann ist man gut bedient.

Kinostart: 21.6.2007
Animation, Komödie
93 Min.
FSK: o.A.
 
Hostel 2

Hostel 2 

Regie: Eli Roth. Darsteller: Lauren German (Beth), Heather Matarazzo (Lorna), Bijou Phillips (Whitney), Roger Bart (Stuart), Richard Burgi (Todd), Vera Jordanova (Axelle), Jay Hernandez (Paxton), Edwige Fenech (Art Class Professor)

Inhalt: Die drei amerikanischen Studentinnen Beth, Lorna und Whitney verbringen den Sommer in einer Kunstschule in Rom. Dort lernen sie ein osteuropäisches Model kennen, das ihnen von einer slowakischen Jungendherberge erzählt, die für ihre legendären Partys bekannt ist. Wenn es ums Feiern geht lassen sich die drei nicht lange bitten und machen sich schnurstracks auf den Weg zu der sagenumwobenen Jugendherberge.

Mein Eindruck: Es gibt nicht viel zu sagen: Wer "Hostel" kennt, der weiß schon, was in dem zweiten Teil abgehen wird. Der Clou ist diesmal, dass der Film auch aus der Sicht der sadistischen Kunden erzählt wird - von der Auktion der "Ware" bis hin zum Gemetzel. Atmosphärisch kommt der Nachfolger nicht an das Original heran. Die Folter bzw. Tötungsszenen wirken in keinster Weise so bei Teil 1. Ich hatte schon während des Films den Eindruck, dass der geschnitten ist. Und ich liege richtig, denn "Hostel 2" ist wohl um 2 Minuten gekürzt (siehe nach auf www.ofdb.de). Auffällig ist das bei der Szene, wo ein Kind erschossen wird, denn man sieht rein gar nix. Und auch die Folterszene mit der Sense war dürftig. Wenn ich schon in so einen Film reingehe, dann will ich auch das volle Brett. Deshalb vergebe ich auch nur einen Stern, der ungekürzten Version würde ich (wahrscheinlich) 2 geben.

DVD-Potential: Den zweiten Teil braucht im Grunde kein Mensch. Wahrscheinlich wird die DVD wieder mal "uncut" und "länger als Kinoversion" etc. sein - das wäre noch ein Kaufanreiz.

Kinostart: 14.6.2007
Horror, Splatter
92 Min.
FSK: 18

 

 
Hot Fuzz

Hot Fuzz 

Regie: Edgar Wright. Darsteller: Simon Pegg (Sgt. Nicholas Angel), Nick Frost (PC Danny Buttermann), Timothy Dalton (Simon Skinner), Jim Broadbent (Inspector Butterman), Bill Nighy (Chefinspektor Kenneth), Stuart Wilson (Dr. Robin Hatcher), Stephen Merchant (P.I. Staker), Olivia Coleman (PC Doris Thatcher)

Inhalt: Der Polizist Nicholas Angel ist für die Londoner Polizei zum Problem geworden, da er den Rest der Truppe auf Grund seiner überaus erfolgreichen Arbeit in den Schatten stellt und damit demoralisiert. Daher wird er kurzerhand in das verschlafene Nest Sandford versetzt, wo er mit seinem übereifrigen Partner Danny Butterman Kleinstadtdelikten nachgehen soll. Als Sandford von einer Serie grausiger Unfälle heimgesucht wird, deckt Nicholas eine Verschwörung auf und kann endlich wieder das actionreiche Cop-Dasein ausleben.

Mein Eindruck: Das Team von "Shaun of the Dead" nimmt diesmal das Action-Genre aufs Korn. Im Mittelpunkt steht der Musterpolizist Danny Angel, der das Gesetz 100% umsetzt. Doch im verschlafenen Dorf Sandford kommt er mit seinen Methoden nicht weiter, erst als ihm sein trotteliger Kumpel Danny unter die Arme greift, wird aus ihm eine Killermaschine. Und dann dreht "Hoz Fuzz" gewaltig auf, das letzte Viertel ist ein Action-Spektakel erster Kajüte. Vorher wird man mit "Unfällen" konfrontiert, die das Gewaltpotential von "Saw" aufweisen. Ich sag nur soviel: Da spritzt das Blut eimerweise. Alles in allem ist der Film nicht schlecht, allerdings vermisse ich den letzten Touch.

DVD-Potential: Joh...bin nicht abgeneigt...ich werde wohl nicht dran vorbeigehen können...

Kinostart: 14.6.2007
Komödie, Action
121 Min.
FSK: 16

 

 
Ocean's 13

Ocean's 13 

Regie: Steven Soderbergh. Darsteller: George Clooney (Danny Ocean), Brad Pitt (Rusty Ryan), Matt Damon (Linus Caldwell), Andy Garcia (Terry Benedict), Don Cheadle (Basher Tarr), Bernie Mac (Frank Catton), Al Pacino (Willie Banks), Ellen Barkin (Abigail Sponder), Casey Affleck (Virgil Malloy), Elliott Gould (Reuben Tishkoff), Shaobo Qin (Yen), Eddie Jemison (Livingston Dell)

Inhalt: Nachdem Reuben Tishkoff beim Bau eines neuen Casinos von seinem Geschäftspartner Willy Banks übers Ohr gehauen wurde, landet er mit einem Herzanfall im Krankenhaus. Danny Ocean will die Sache für seinen alten Freund regeln und bietet Banks ein faires Geschäft an. Banks lehnt das Angebot kommentarlos ab und so beginnen Danny und seine Freunde mit der Planung des Rachefeldzugs: In Zusammenarbeit mit ihrem alten Erzfeind Terry Benedict wollen sie Banks neues Casino in der Eröffnungsnacht leer räumen.

Mein Eindruck: Klar besser als Teil 2 ("Ocean's 12"), aber nicht so gut wie Teil 1 ("Ocean's 11") - das ist mein Eindruck. Danny Ocean und seine Jungs gehören einfach nach Las Vegas, und deshalb funktionierte Teil 2, der in Europa spielt, so gar nicht. Diesmal hat George Clooney mit Al Pacino einen würdigen Gegner. Pacino hat Oceans Mentor Elliott Gould (Reuben) reingelegt und deshalb muss er dran glauben - das verlangt die Ganovenehre. Der Film verschwendet keine Zeit mit Vorgeplänkel und kommt sofort zur Sache. Deshalb sind die knapp 2 Stunden Film sehr unterhaltsam. Die sehr gute Besetzung passt sich nahtlos an. Nebenbei ist für mich Ocean's 11 noch einen Tick besser, weil der noch cooler und lässiger ist und weil man damals so viel Coolness gar nicht gewohnt war.

DVD-Potential: Ist kein Thema, "Ocean's 13" wird gekauft.

Kinostart: 7.6.2007
Komödie, Thriller
122 Min.
FSK: o.A.

 

 

 
Unbesiegbar

Unbesiegbar 

Regie: Ericson Core. Darsteller: Mark Wahlberg (Vince Papale), Greg Kinnear (Dick Vermeil), Elizabeth Banks (Janet Cantrell), Kevin Conway (Frank Papale), Michael Rispoli (Max Cantrell), Kirk Acevedo (Tommy), Dov Davidoff (Johnny), Michael Kelly (Pete), Sal Darigo (Mick), Nicoye Banks (TJ Banks)

Inhalt: Der glücklose Barkeeper und Aushilfslehrer Vince Papale ist ein fanatischer Fan das Football-Teams Philadelphia Eagles. Als der Trainer ein offenes Training veranstaltet, um neue Talente zu entdecken, ist Vince Papale der glückliche Auserwählte. Obwohl er nicht einmal College-Football gespielt hatte, schafft er es in die Mannschaft und lebt den Traum eines jeden Fans.

Mein Eindruck: Über "Unbesiegbar" gibt es nicht viel zu schreiben. Der Film ist ein typisches Sportler-Drama, in dem ein Underdog (hier: Mark Wahlberg) alle Widrigkeiten überwinden muss, um schließlich als Gewinner da zu stehen. Die Geschichte von Vince Papale ist dann auch noch echt, er hat wirklich 3 Jahre für die Eagles gespielt. Ob die sich allerdings so zu getragen hat, dass bezweifele ich stark. Egal, denn ich schaue mir ja einen Hollywood-Film an und will unterhalten werden. Mark Wahlberg ist übrigens als Vince recht glaubhaft, auch Greg Kinnear gefällt in der Rolle des Trainers. Ein paar mehr Football-Szenen wären nicht schlecht gewesen. Die im Film waren schon ziemlich gut gemacht.

DVD-Potential: "Unbesiegbar" werde ich mir zulegen, da ich Sport-Filme eigentlich immer gut finde.

Kinostart: 31.5.2007
Sportdrama
104 Min.
FSK: 6

 

 
Zodiac

Zodiac 

Regie: David Fincher. Darsteller: Jake Gyllenhaal (Robert Graysmith), Mark Ruffalo (Inspector Dave Toschi), Anthony Edwards (Inspector William Armstrong), Robert Downey Jr. (Paul Avery), Brian Cox (Melvin Belli), John Carroll Lynch (Arthur Leigh Allen), Chloë Sevigny (Melanie), Ed Setrakian (Al Hyman), John Getz (Templeton Peck)

Inhalt: Ende der 60er Jahre tötet ein Mann, der sich selbst als "Zodiac" bezeichnet, scheinbar wahllos junge Pärchen im Großraum San Francisco. In Briefen mit teils verschlüsselten Botschaften an die Polizei und Presse kündigt er seine Taten an, verhöhnt seine Verfolger und fordert die Veröffentlichung seiner Nachrichten. Der Karikaturist des "San Francisco Chronicle", Robert Graysmith, begibt sich gemeinsam mit einem Reporter der Zeitung und zwei Polizisten auf eine langjährige Jagd nach dem Killer, die in Besessenheit ausartet.

Mein Eindruck: Wenn man einen Film sieht, der 157 Minuten lang ist, und sich dabei überhaupt nicht langweilt, dann hat man wohl einen guten gesehen. "Zodiac" ist schon eine Macht, denn Regisseur Fincher ("The Game", "Fight Club", "Sieben") hat einen authentischen Thriller geschaffen, der für Finchers Verhältnisse recht bieder daher kommt. Er verzichtet bewusst auf eine verschachtelte Story mit Überraschungseffekt, auch exzentrische Kamerafahrten sucht man vergebens. Vielmehr ist sein Thriller eine genaue Abfolge der Geschehnisse, so wie die sich damals zugetragen haben. Und auch wenn im Film sehr viel geredet wird, langweilig ist der nie. Das liegt natürlich auch an der hervorragenden Besetzung, die auch ohne große Stars auskommt. Alles im allem kann ich nur sagen: Top-Film !

DVD-Potential: Zodiac wird, wie schon die anderen Fincher-Filme, den Weg in meine DVD-Sammlung finden.

Kinostart: 31.5.2007
Thriller
157 Min.
FSK: 16

 

 
Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt

Pirates of the Carribean: Am Ende der Welt 

Regie: Gore Verbinski. Darsteller: Johnny Depp (Jack Sparrow), Orlando Bloom (Will Turner), Keira Knightley (Elizabeth Swann), Geoffrey Rush (Barbossa), Chow Yun-Fat (Captain Sao Feng), Jonathan Pryce (Governor Weatherby Swann), Bill Nighy (Davy Jones), Tom Hollander (Lord Cutler Beckett), Stellan Skarsgard (Bill Turner), Jack Davenport (James Norrington)

Inhalt: Um Captain Jack Sparrow aus den Fängen von Davy Jones zu befreien, verbünden sich Will Turner und Elizabeth Swann mit dem plötzlich wiederkehrenden Captain Barbossa. Sie folgen der Flying Dutchman über die Sieben Weltmeere, bis sie schließlich im entlegenen Singapur auf den Piraten Sao Feng treffen. Der durchtriebene Chinese spielt jedoch ein falsches Spiel und so wird die geplante Befreiungsaktion zur alles entscheidenden Schlacht um die Vorherrschaft auf den Weltmeeren.

Mein Eindruck: Die Trilogie ist beendet: Johnny Depp alias Captain Sparrow segelt mit seinem Dingi hinaus auf die See. Es sieht aus wie das Bötchen, mit dem er seinen Einstand im ersten Teil gegeben hat - der Kreis hat sich geschlossen. Für mich war Teil 1 eine Offenbarung, Teil 2 kam da schon nicht mehr mit. Der dritte Teil schließt die Handlung ab, und man muss schon die anderen Teile gesehen haben, damit man alles versteht. Nur Johnny Depp macht den Film sehenswert, alles andere ist kalter Kaffee. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Spezialeffekten, aber nur Depps eigenwillige schauspielerische Leistung gibt dem Streifen den besonderen Kick. Nett ist noch Keith Richards Gastauftritt, der Rest ist bombastisches Hollywood-Popkorn-Kino, das mich selten aus dem Kinosessel gerissen hat.

DVD-Potential: Da ich 1 & 2 bereits gekauft habe wird auch Teil 3 folgen.

Kinostart: 24.5.2007
Abenteuer, Action
169 Min.
FSK: 12

 

 

 
Das perfekte Verbrechen

Das perfekte Verbrechen 

Regie: Gregory Hoblit. Darsteller: Anthony Hopkins (Ted Crawford), Ryan Gosling (Willy Beachum), David Strathairn (Leo Lobruto), Billy Burke (Rob Nunally), Rosamund Pike (Nikki Gardner), Embeth Davidtz (Jennifer Crawford), Cliff Curtis (Detective Flores), Fiona Shaw (Richter Robinson)

Inhalt: Der ehrgeizige Staatsanwalt Willy Beachum steht kurz vor dem beruflichen Aufstieg und muss lediglich seinen letzten Fall, der reine Formsache zu sein scheint, abschließen. Im Zentrum des Falles steht Ted Crawford, der seine Frau in einem Anflug von Eifersucht erschoss und von der Polizei mit der Waffe in der Hand aufgefunden wurde. Die Selbstsicherheit des Angeklagten verwirrt Beachum anfangs nicht, bis es Crawford zum Entsetzen des Staatsanwaltes gelingt, auf Grund formaler Fehler freigesprochen zu werden.

Mein Eindruck: Thriller laufen öfters mal im Kino, aber ein guter Thriller ist schwer zu finden. "Ein perfekten Verbrechen" kann man in diese Kategorie stecken, auch wenn es ein paar kleine Schwächen gibt. Sehr positiv fallen die beiden Hauptdarsteller auf: Anthony Hopkins agiert gewohnt souverän, man ist ja fast nichts anderes von ihm gewohnt. Ryan Gosling als sein Gegenspieler ist hervorragend, er gibt dem zielstrebigen Staatsanwalt seine eigene persönliche Note. Der Film geht gut voran, das Spiel zwischen Mörder und Ankläger ist unterhaltsam und spannend. Einzig am Ende wirkt der Streifen etwas überkonstruiert, was aber dem guten Gesamteindruck kaum schadet.

DVD-Potential: Als Thriller-Fan werde ich wohl an der DVD nicht vorbeikommen.

Kinostart: 17.5.2007
Thriller
113 Min.
FSK: 12

 

 
Black Book

Black Book 

Regie: Paul Verhoeven. Darsteller: Carice van Houten (Rachel/Ellis), Sebastian Koch (Ludwig Müntze), Thom Hoffman (Hans Akkermans), Halina Reijn (Ronnie), Waldemar Kobus (Günther Franken), Derek de Lint (Gerben Kuipers), Christian Berkel (General Käutner), Dolf de Vries (Notar Smaal), Peter Blok (Van Gein), Michiel Huisman (Rob)

Inhalt: Holland, gegen Ende des zweiten Weltkrieges. Als eine Bombe das Versteck der jüdischen Sängerin Rachel Stein zerstört und während der Flucht ihre gesamte Familie von nationalsozialistischen Besatzern ermordet wird, schließt sich die junge Frau einer Gruppe Widerstandskämpfer an. Sie erhält den Auftrag, den deutschen Offizier des Sicherheitsdienstes zu verführen, um so an vertraute Informationen zu gelangen. Doch dann verliebt sich Rachel unerwartet in den Bespitzelten und gerät in Lebensgefahr, als sie von ihren Mitkämpfern des Verrates verdächtigt wird.

Mein Eindruck: Paul Verhoeven ist in seine alte Heimat Holland zurückgekehrt und hat da "Black Book" gedreht - 7 Jahre nach seinem letzten Film "Hollow Man". Sehr angenehm sind mir die Hauptdarsteller aufgefallen, allesamt unbekannte Mimen, bei denen man nicht vorher weiß, ob sie den Film überleben werden oder nicht. Bei der Hauptdarstellerin Carice van Houten ist man sich da sicher, denn der Film beginnt 1958 in Israel und zeigt sie bei ihrer Arbeit. Ich muss sagen, dass mir der Streifen trotz einiger typischer Klischees gut gefallen hat. Der Film war nie langweilg und das bei einer Laufzeit von 2 1/2 Stunden. Außerdem wird die Handlung durch die Suche nach dem Verräter, der die Juden an die Nazis verkauft, vorangetrieben.

DVD-Potential: Werde ich mir zulegen. Habe so wie so die meisten Verhoeven Filme auf DVD - außer "Showgirls"

Kinostart: 10.5.2007
Krieg, Drama
154 Min.
FSK: 16

 

 
Flyboys

Flyboys - Helden der Lüfte 

Regie: Tony Bill. Darsteller: James Franco (Blaine Rawlings), Jean Reno (Captain Thenault), Martin Henderson (Reed Cassidy), Jennifer Decker (Lucienne), Tyler Labine (Briggs Lowry), Philip Winchester (William Jensen), Abdul Salis (Eugene Skinner), David Ellison (Eddie Beagle)

Inhalt: Bevor die USA in den Ersten Weltkrieg eintraten, kämpfen zahlreiche amerikanische Freiwillige in Frankreich gegen Deutschland. Im Jahre 1916 wurde das Geschwader namens "Lafayette Escadrille" ins Leben gerufen, an dem anfangs 38 amerikanische Piloten beteiligt waren. Darunter der junge Reporter Blaine Rawlings, der tapfere William Jensen aus Nebraska, der verzogene Briggs Lowry aus New York und ausgewanderte Boxer Eugene Skinner.

Mein Eindruck: "Flyboys" ist ein patriotischer Fliegerfilm, der kein Klischee ausläßt. Die Amerikaner mit ihrem Nationalstolz sehen den Krieg eher als Abenteuerurlaub, die Deutschen sind wie immer extrem böse und ziemlich dämlich, die Franzosen sind genauso, wie die Amis sie sich vorstellen. Trotzdem ist der Film gar nicht so übel, denn die Flugszenen sind wirklich gut gemacht. Da vergisst man gerne die Schmonzette mit dem amerikanischen Flieger-As und dem französischen Land-Ei. In der Cinema schreibt Oliver Kalkhofe: "Sympatisch, harmlos und viel zu lang, aber auf jeden Fall unterhaltsam". Da kann ich mich nur anschließen (auch wenn ich dem Streifen weniger Punkte gebe als "Kalk").

DVD-Potential: Bin nicht interessiert...auch wenn die Flugszenen auf einem ordentlichen Plasma bestimmt sehr gut aussehen...

Kinostart: 10.5.2007
Krieg, Drama
139 Min.
FSK: 12
 
Unsichtbar

Unsichtbar - Zwischen zwei Welten 

Regie: David S. Goyer. Darsteller: Justin Chatwin (Nick Powell), Margarita Levieva (Annie Newton), Marcia Gay Harden (Diane Powell), Christopher Marquette (Pete), Alex O'Loughlin (Marcus Bohem), Callum Keith Rennie (Det. Brian Larson), Michelle Harrison (Det. Kate Tunney)

Inhalt: Eines abends trifft der Streber Nick auf die Gang seiner Klassenkameradin Annie. Keine nette Begegnung, denn die Gruppe schlägt ihn zusammen und verbuddelt ihn im Wald. Als er am nächsten Tag in die Schule kommt, nimmt ihn niemand wahr - außer Annie. Bald begreift er: Er wurde getötet, und nur Annie kann ihn aus der Zwischenwelt befreien.

Mein Eindruck: Diesmal hatten wir das Problem, dass wir keinen ordentlichen Film zur Auswahl hatten, und deshalb haben wir uns für das kleinste Übel entschieden. "Unsichtbar" ist das Remake des schwedischen Films "Den Osynlige". Ich kenne das Original nicht und kann daher nicht beurteilen, welcher Streifen besser ist. Nachdem mit aber der US-Film nicht sonderlich gefallen hat, haben die Schweden garantiert die Nase vorn. Ich fand "Unsichtbar" ziemlich langweilig und langatmig, nie wurde Spannung aufgebaut, und ich hatte auch keine Sympathien für die Hauptdarsteller. Das kitschige Ende passt sich dann dem mäßigen Gesamteindruck an.

DVD-Potential: Hier fällt die Wertung leicht: Ich hab den Film einmal gesehen - das reicht.

Kinostart: 10.5.2007
Thriller
97 Min.
FSK: 12
 
Little Children

Little Children 

Regie: Todd Field. Darsteller: Kate Winslet (Sarah Pierce), Jennifer Connelly (Kathy Adamson), Patrick Wilson (Brad Adamson), Gregg Edelman (Richard Pierce), Jackie Earle Haley (Ronald James McGorvey), Sadie Goldstein (Lucy Pierce), Ty Simpkins (Aaron Adamson), Noah Emmerich (Larry Hedges), Phyllis Somerville (May McGorvey), Helen Carey (Jean)

Inhalt: Wenn der attraktive Brad mit seinem Sohn den Spielplatz betritt, ist dies für die Mütter meist der Höhepunkt des Tages. Auch die gelangweilte Sarah, deren Leben dank ihrer Ehe mit einem uninspirierenden Bürohengst Richard nicht wie geplant verlief, hat ein Auge auf Brad geworfen. Obwohl Brad mit der erfolgreichen Geschäftsfrau Kathy verheiratet ist, entbrennt zwischen den beiden eine Affäre, aus der eventuell mehr entstehen könnte.

Mein Eindruck: "Little Children" war bei der diesjährigen Oscar-Verleihung für 3 Preise nominiert, aber leider ging der Film leer aus. Das ist wirklich schade, denn die darstellerischen Leistungen von Kate Winslet (nominiert als Hauptdarstellerin) oder Jackie Earle Haley (nominiert als Nebendarsteller) sind wirklich erste Klasse. Doch das Thema Kinderschänder ist wohl nicht Oscar-geeignet, auch wenn der ganze Film noch andere Facetten hat. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die allesamt überzeugen. Vor allem gelingt es dem Film seine heiklen Themen unterhaltsam rüberzubringen.

DVD-Potential: Den Film schaut man sich nicht so oft an, aber auf DVD sollte man den schon haben.

Kinostart: 26.4.2007
Drama
136 Min.
FSK: 16
 
Spider-Man 3

Spider-Man 3 

Regie: Sam Raimi. Darsteller: Tobey Maguire (Peter Parker / Spider-Man), Kirsten Dunst (Mary Jane Watson), James Franco (New Goblin / Harry Osborn), Thomas Haden Church (Flint Marko / Sandman), Topher Grace (Eddie Brock / Venom), Bryce Dallas Howard (Gwen Stacy), Rosemary Harris (May Parker), J.K.Simmons (J. Jonah Jameson), James Cromwell (Captain George Stacy)

Inhalt: Peter Parker (Tobey Maguire) hat es endlich geschafft, seine Liebe zu Mary Jane (Kirsten Dunst) und seine Pflichten als Superheld in Einklang zu bringen. Doch schon ziehen am Horizont dunkle Wolken auf. Als sich Spider-Mans Anzug plötzlich pechschwarz verfärbt und ihm neue, ungeahnte Kräfte verleiht, verändert dies auch Peter und bringt die dunklen, rachsüchtigen Seiten seines Charakters ans Licht. Unter dem Einfluss des Anzugs wird Peters Ego immer größer. Dabei vernachlässigt er zunehmend all die Menschen, denen er am meisten am Herzen liegt. Bald ist Peter gezwungen, sich zwischen der verführerischen Kraft des neuen Anzugs und dem mitfühlenden Helden, der er einst war, zu entscheiden.

Mein Eindruck: Spider-Man 3 kann leider nicht mit den ersten beiden Teilen mithalten. Der Streifen hat zu viele Nachteile, vor allem ist der zu lang und viel zu schnulzig. Trotz der drei Gegner (Sandman, New Goblin & Vernom) läßt die Geschichte einen kalt - da können auch die außergewöhnlichen guten Special-Effects nichts dran ändern. Das Manko ist einfach die Story, die einen nicht - wie in Teil 1 & 2 - mitfiebern lässt. Regisseur Sam Raimi hat zwei tollen Verfilmungen hingelegt, aber bei der dritten geht ihm die Puste aus. Die Story mit den vielen Nebenhandlungen nimmt nie Fahrt auf, der schwarze Spider-Man (Darth Vader läßt grüßen) ist zwar fies, aber dem netten Peter Parker nimmt man das so wie so nicht ab. Und die Gegner: Der Sandman ist eine traurige Figur, der Geld für seine blinde Tochter auftreiben will, und deswegen kann man ihn als Gegner nicht ernst nehmen. Nebenbei musste ich bei den "Sand"-Effekte dauernd an "Die Mumie" denken. Vernom hat  nur einen kurzen Auftritt am Ende, bevor er besiegt wird. Ehrlich gesagt fand ich die Animation mit Reisszähnen nicht wirklich gelungen.

DVD-Potential: Obwohl der dritte klar der schlechteste von allen ist, wird er doch auf DVD archiviert. Ich kann ja die ersten beiden nicht alleine im Regal stehen lassen.

Kinostart: 1.5.2007
Action, Comic
139 Min.
FSK: 12

 

 

 

 

 
Born To Be Wild

Born To Be Wild 

Regie: Brad Copeland. Darsteller: John Travolta (Woody Stevens), Tim Allen (Doug Madsen), Martin Lawrence (Bobby Davis), William H. Macy (Dudley Frank), Ray Liotta (Jack), Marisa Tomei (Maggie), Jill Hennessy (Kelly Madsen)

Inhalt: Die Sehnsucht nach Abwechslung bewegt die vier Vorstadt-Freunde Doug, Woody, Bobby und Dudley dazu, einen gemeinsamen Motorradausflug zu machen. Der geplante Trip verspricht nicht nur eine wohlverdiente Pause von ihrem stressigen Job und von ihren Familien, sondern auch das große Abenteuer. Als die vier auf die äußerst ungemütliche Biker-Gang Del Fuegos treffen, bereuen sie sehr schnell, dass sie ihre Sofas gegen einen Sattel eingetauscht haben.

Mein Eindruck: Zu den Motorradfahrern, die "saumäßig unterwegs" sind, gibt es nicht viel zu schreiben. Der Streifen ist eine nette Familien-Komödie mit sehr guter Besetzung. Jedes Klischee, dass während einer Motorrad-Tour durch die Staaten auftauchen kann, wird gerne genommen, um die Gags nach vorne zu bringen. Weil sich die Schauspieler aber selber auf den Arm nehmen, ist "Born To Be Wild" eine angenehme Komödie. William H.Macy hat diesmal die Lacher auf seiner Seite. Macy spielt oft den Typ des deprimierten Losers, doch diesmal kann er seine Comedy-Qualitäten voll und ganz ausspielen ausspielen. Er ist die Figur, die am besten rüberkommt. Ist ja auch kein Wunder, denn seine Fahrkünste sprechen für sich... ;-)

DVD-Potential: Ist zwar harmlose Unterhaltung, doch manchmal brauche ich die: Die DVD wird gekauft (aber nicht zu jedem Preis)

Kinostart: 19.4.2007
Komödie
99 Min.
FSK: 6

 

 
Sunshine

Sunshine 

Regie: Danny Boyle. Darsteller: Chris Evans (Mace), Cillian Murphy (Capa), Rose Byrne (Cassie), Michelle Yeoh (Corazon), Cliff Curtis (Searle), Mark Strong (Pinbacker), Troy Garity (Harvey), Hiroyuki Sanada (Kaneda), Benedict Wong (Trey)

Inhalt: Als das Erlöschen der Sonne unmittelbar bevor steht, wird eine achtköpfige Weltraummission zusammengestellt, die den wärmespendenden Planeten reaktivieren soll. Der Erfolg der ohnehin heiklen Mission rückt jedoch durch das Abreißen der Funkverbindung zur Erde sowie einen folgenschweren Unfall in weite Ferne. Plötzlich erhält die Besatzung einen Funkspruch von einem Raumschiff, das sieben Jahre zuvor mit derselben Mission gestartet war und als vermisst galt.

Mein Eindruck: Science-Fiction-Filme sind so eine Sache. Ich sehe die sehr gerne, aber es gab in letzter Zeit nicht gerade sehr viele davon, vor allem keine guten. Weltraum kommt zwar öfters in Comic-Verfilmungen vor, aber reine Sci-Fi-Streifen sind rar geworden. Deswegen bin ich recht angetan von "Sunshine" - auch wenn der Titel doch eher auf eine Sommerkomödie schließen lässt. "Trainspotting" Regisseur Danny Boyle hat einen ordentlichen Weltraum-Thriller zu Stande gebracht, der es ordentlich krachen lässt - der Ton ist wirklich bombastisch und die Optik steht dem nichts nach. Leider ist die Handlung gerade im letzten Drittel ein wenig konfus, um es mal nett zu sagen. Aber das nehme ich gerne in Kauf, um mal wieder richtig tolle Weltraum-Action zu sehen.

DVD-Potential: Da ich Science-Fiction mag, werde ich an dem Film nicht vorbei kommen.

Kinostart: 19.4.2007
Sci-Fi, Thriller
107 Min.
FSK: 12

 

 
Shooter

Shooter 

Regie: Antoine Fuqua. Darsteller: Mark Wahlberg (Bob Lee Swagger), Michael Pena (Nick Memphis), Danny Glover (Colonel Isaac Johnson), Kate Mara (Sarah Fenn), Elias Koteas (Jack Payne), Rhona Mitra (Alourdes Galindo), Ned Beatty (Senator Charles F.Meachum), Jonathan Walker (Louis Dobbler), Justin Louis (Howard Purnell)

Inhalt: Nach einem fehlgeschlagenen Einsatz, zieht sich der brillante Scharfschütze Bob Lee Swagger in die Berge zurück. Als er den Auftrag erhält, einen geplanten Mordanschlag auf den Präsidenten zu verhindern, ahnt er noch nicht, dass er dadurch in eine Verschwörung gerät, die ihn als mutmaßlichen Killer sieht. Auf sich alleine gestellt macht er sich auf die Suche nach den Tätern um so seine Unschuld zu beweisen.

Mein Eindruck: Action-Freunde haben es nicht leicht. In den letzten Jahren kamen kaum nennenswerte Action-Filme heraus, und auf DVD tummeln sich mittlerweile Seagal, Van Damme oder Snipes in billigen Ostblock-Filmchen. Da ist man froh, dass endlich mal einer den Mumm hat, einen ordentlicher Film in die Kinos zu bringen. Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") hat das gemacht. Originell ist die Story um den Sniper auf Rachetour bestimmt nicht, dafür aber fulminant in Szene gesetzt. Außerdem wird hier noch mit altbewährten Mitteln gearbeitet - ich meine Stunts & Pyro-Technik) und nicht mit unglaubwürdigen Computer Tricks. Da nehme ich gerne die üblichen Logik-Fehler in Kauf, es ist ja halt ein Äktsch-Film. Ich war auf jeden Fall mit dem Ergebnis zufrieden.

DVD-Potential: Ist gebongt. Traditionelle Action, FSK 18 - da brauche ich nicht lange zu überlegen.

Kinostart: 19.4.2007
Action, Thriller
125 Min.
FSK: 18

 

 
Verführung einer Fremden

Verführung einer Fremden 

Regie: James Foley. Darsteller: Halle Berry (Rowena), Bruce Willis (Harrison Hill), Giovanni Ribisi (Miles), Richard Portnow (Narron), Gary Dourdan (Cameron), Florencia Lozano (Lieutenant Tejada), Kathleen Chalfant (Elizabeth Clayton), Patti D'Arbanville (Esmeralda), Clea Lewis (Gina)

Inhalt: Nach dem Mord an einer Freundin stößt die New Yorker Journalistin Rowena Price auf einige Spuren, die darauf hindeuten, dass sie ihren Mörder im Internet kennen lernte. Daraufhin begibt sie sich in der virtuellen Welt auf die Suche nach dem Mörder und findet in dem Geschäftsmann Harrison Hill schnell einen Verdächtigen. Jedoch bemerkt sie bei ihren Ermittlungen nicht, dass sie sich mehr und mehr in seine Spielchen verstrickt und selbst in Gefahr gerät.

Mein Eindruck: Bruce Willis ist in letzter Zeit oft zu sehen. So hat er in "Fast Food Nation", "Lucky # Slevin" oder "Alpha Dog" mitgespielt, aber seine Auftritte waren recht kurz. In "Verführung einer Fremden" hat er mal wieder eine größere Rolle, die Hauptfigur wird aber von Halle Berry gespielt. Berry spielt eine Journalistin, die den Mord an ihrer Freundin aufklären will. Gut, dass ihr Mitarbeiter Miles ein begnadeter Hacker ist, dem kein System trotzen kann. Das ist auch ein bisschen zu viel, aber trotzdem kommt die Handlung gut voran, man darf nicht alles so ernst nehmen. Aber zurück zu Bruce Willis. Seine Rolle als Chef der Werbeagentur spielt er sehr gut, aber als vermeidlicher Killer kommt er irgendwie nicht durch. Und das ist ein weiterer Schwachpunkt: Die Auflösung ist überraschend, aber auch sehr gewöhnugsbedürftig. Trotzdem: Ich hab mich schon schlechter unterhalten.

DVD-Potential: Ich schwanke noch. Aber wie ich mich kenne, werde ich den wohl nehmen...

Kinostart: 12.4.2007
Thriller
109 Min.
FSK: 16

 

 
The Hills Have Eyes 2

The Hills Have Eyes 2 

Regie: Martin Weisz. Darsteller: Michael McMillian (David 'Napoleon' Napoli), Jessica Stroup (Amber Johnson), Daniella Alonso (Missy Martinez), Michael Bailey Smith (Hades), Jacob Varga (Crank Medina), Lee Thompson Young (Delmar Reed)

Inhalt: Einige Kadetten der Nationalgarde müssen wissenschaftliche Ausrüstung an einem entlegenen militärischen Außenposten in der Wüste abliefern. Als sie ein das Lager verlassen vorfinden und einen Notruf über ihre Funkgeräte empfangen, beginnen sie in den angrenzenden Bergen mit einer Suchaktion. In Mitten der Hügel werden sie jedoch von einem Mutanten-Stamm erwartet, der den Kadetten einen eher unfreundlichen Empfang bereitet.

Mein Eindruck: Horror-Filme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit kleinem Budget gedreht spielen die Slasher-Streifen einen ordentlichen Gewinn ein. Noch besser ist es, wenn man einen bekannten Titel weiter ausschlachten kann. Wie in dem Fall von "The Hills Have Eyes 2". War noch Teil 1 ein Remake ("Hügel der blutigen Augen" (1977) von Wes Craven) mit wenigstens etwas Handlung, so kommt der 2.Teil als reiner Splatter-Film daher. Im Grunde ist das konsequent, denn der Genre-Fan erwartet eigentlich nichts anderes. Da das Blut in Strömen fließt und die Soldaten reihenweise abgeschlachtet werden ist das Ziel erreicht. Warum noch mit Pseudo-Handlung langweilen, wenn man gleich zur Sache kommen kann? Mein Geschmack ist das eher nicht...

DVD-Potential: Ne ne, die Fortsetzung brauche ich nicht wirklich.

Kinostart: 29.3.2007
Horror, Splatter
89 Min.
FSK: 18
 
300

300 

Regie: Zack Snyder. Darsteller: Gerard Butler (King Leonidas), Lena Headey (Queen Gorgo), David Wenham (Dilios), Dominic West (Theron), Vincent Regan (Captain), Michael Fassbender (Stelios), Rodrigo Santoro (Xerxes), Andrew Tiernan (Ephialtes), Andrew Pleavin (Daxos), Greg Kramer (Ephor), Robert Maillet (Uber)

Inhalt: Es ist das letzte Aufgebot: 300 loyale Elite-Kämpfer stehen König Leonidas (Gerard Butler) von Sparta bei, als er 480 vor Christus in den Krieg zieht. Geradezu lebensmüde mutet sein Versuch an, sich dem in die Hunderttausende gehenden Heer von Perserkönig Xerxes (Rodrigo Santoro) entgegenzustellen, der in Griechenland eingefallen ist und das Land unterjocht. Leonidas beabsichtigt das Abendland in der Enge der Thermopylen verteidigen zu können. Zunächst stellen sich tatsächlich Erfolge ein - bis Verrat und Neid den Plan torpedieren.

Mein Eindruck: Ich war schon gespannt darauf, ob der Trailer das halten kann, was er versprochen hat. Und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. "300" ist eine Mischung aus Gladiator und Sin City, vom Bild her sehr gewaltig und von der Handlung her recht hart - selbst für eine 16er Version. Abgeschwächt werden die blutigen Schlachten lediglich durch die eigenwillige Optik. Natürlich ist das, was uns Regisseur Zack Snyder da bietet, keine wirkliche Geschichtsstunde. Sein Film basiert auf den Comics von Frank Miller, der sich mit "Sin City" einen Namen gemacht hat. "300" wird bestimmt nicht jedem gefallen, aber die sich darauf einlassen, die werden gut bedient.

DVD-Potential: Kein Thema, 300 wird den Weg in meine Sammlung finden. Bin mal gespannt, in welcher Version der auf DVD rausgebracht wird.

Kinostart: 5.4.2007
Action, Abenteuer
116 Min.
FSK: 16

 

 
The Host

The Host 

Regie: Joon-ho Bong. Darsteller: Kang-ho Song (Park Kang-du), Hie-bong Byeon (Park Hie-bong), Hae-il Park (Park Nam-il), Du-na Bae (Park Nam-ju), Ah-sung Ko (Park Hyun-seo), David Joseph Anselmo (Donald), Paul Lazar

Inhalt: Die Einwohner Seouls werden eines Tages von einem Monster heimgesucht, das dem städtischen Fluss entstiegen ist, in dem giftige Chemikalien entsorgt wurden. Es krallt sich neben vielen anderen Hyun-seo, die 12-jährige Tochter des schusseligen Kioskbesitzers Gang-du, der daraufhin die restlichen Mitglieder seiner schrägen Familie mobilisiert, um das kleine Mädchen zu retten. Hierbei können sie allerdings nicht mit der Unterstützung der Polizei oder Behörden rechnen, die den Ausnahmezustand verhängt haben, alle Überlebenden internieren und mithilfe des US-Militärs einen Giftgaseinsatz vorbereiten.

Mein Eindruck: Dieser Film hat in Korea 2006 alle Kassenrekorde gebrochen: 13 Millionen Kinokarten wurden verkauft, und das bei rund 48 Millionen Einwohnern. Auch die Kritiker sind von der dritten Regiearbeit des Südkoreaners Joon-ho Bong (Memories of Murder) begeistert. Der Regisseur zeigt, dass man gute und anspruchsvolle Monsterfilme machen kann - da können sich vor allem seine amerikanischen Kollegen eine Scheibe von abschneiden. Und sein Film ist weitaus mehr als nur ein Monsterschocker: "The Host" ist ein Familienfilm mit komödiantischen Einlagen, der auch sehr sarkastisch die Regierung (und auch die USA) durch den Kakao zieht. Die Monster-Effekte sind übrigens von einer US-Firma gemacht worden - und die können sich sehen lassen. Da wird nichts mit schnellen Schnitten kaschiert, man bekommt endlich mal ein sehr gut animiertes Monster geboten.

DVD-Potential: Auf jeden Fall werde ich mir Koreas Kassenschlager zulegen.

Kinostart: 29.3.2007
Action, Horror
119 Min.
FSK: 16

 

 
Mr. Bean macht Ferien

Mr. Bean macht Ferien 

Regie: Steve Bendelack. Darsteller: Rowan Atkinson (Mr. Bean), Max Baldry (Stepan), Willem Dafoe (Carson Clay), Emma de Caunes (Sabine), Karel Roden (Stepans Vater), Jean Rochefort

Inhalt: Der tollpatschige aber sympathische Engländer Mr. Bean gewinnt einen Urlaub in Südfrankreich. Dabei bereiten ihm nicht nur er selbst, sondern auch seine mangelnden Sprachenkenntnisse sowie exotische und kulinarische Genüsse Schwierigkeiten. Das Unglück nimmt seinen Lauf und gipfelt schließlich in den Filmfestspielen von Cannes, wo seine Urlaubsvideos durch eine Verkettung von Missverständnissen gezeigt werden.

Mein Eindruck: Rowan Atkinson alias Mr.Bean ist wieder da. 10 Jahre nach seinem ersten Kinofilm ("Bean - Der Katastrophenfilm") kommt er wieder ins Kino, wohl zum letzten Mal. Er selber hat gesagt, das er langsam zu alt für diese Rolle wäre - und dem kann ich nur beipflichten. Eins ist schon mal positiv: Mr. Bean spricht kaum. Er setzt auf non-verbale Gags, die aber meistens nicht zünden. Das liegt zum einen daran, das alte Gags aus der TV-Serie recycled wurden, zum anderen hat man schon die besten Lacher im Trailer gesehen. So waren für mich zwei Sachen die Highlights eines eher mauen Komödie: Sehenswert ist Mr. Bean als Nazi-Komparse und in der Szene, in der er sich am Steuer wach halten muss. "Mr. Bean macht Ferien" ist eine harmlose, eher altmodische Komödie, die leider nicht richtig aus dem Quark kommt.

DVD-Potential: Eher nicht. Die alten TV-Klassiker sind um einiges besser...und die hab ich ja schon.

Kinostart: 29.3.2007
Komödie
90 Min.
FSK: o.A.

 

 
The Contract

The Contract 

Regie:  Bruce Beresford. Darsteller: Morgan Freeman (Carden), John Cusack (Ray), Jamie Anderson (Chris), Alice Krige (Miles), Megan Dodds (Sandra), Corey Johnson (Davis), Jonathan Hyde (Turner), Bill Smitrovich (Wainwright), Anthony Warren (Royko), Ned Bellamy (Evans), Thomas Lockyer (Johnson), Gary Whelan (Stanfield)

Inhalt: Da es Ray verpasst hat, eine wirkliche Beziehung zu seinem Sohn Chris aufzubauen, möchte er dies nun mit einem gemeinsamen Camping-Ausflug wettmachen. Bei der Überquerung eines Flusses sehen sie einen schwer verletzten Polizisten und dessen Gefangenen im Wasser treiben. Ray ergreift die Initiative und beschließt den Häftling - den Auftragskiller Carden - der Polizei zu übergeben. Dessen Komplizen wollen dies jedoch um jeden Preis verhindern und es beginnt ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel durch die Wildnis.

Mein Eindruck: Nach längerer Zeit war mal wieder eine Preview angesagt und so hab ich "The Contract" eine Woche vor Kinostart gesehen. Der Film hat mich vor allem deswegen interessiert, weil zwei sehr gute Schauspieler - Morgan Freeman und John Cusack - die Hauptrollen spielen. Doch leider reißen die beiden den Streifen nicht heraus. Hauptkritikpunkt ist einfach die fehlende Spannung. Man kann den Film mit "Mörderischer Vorsprung" von Roger Spottiswoode vergleichen, denn der spielt auch zum größten Teil in der freien Natur. Damals jagten Sidyney Poitier und Tom Berenger einen Killer durch die Berge, jetzt muss John Cusack den Auftragskiller Morgan Freeman in Schach halten. Zwischen den Filmen liegen leider Welten. Im Endeffekt ist "The Contract" eine DVD-Premiere, fürs Kino fehlt leider das Potential.

DVD-Potential: Bei Nice-Price werde ich wohl schwach, aber nur wegen Freeman & Cusack

Kinostart: 5.4.2007
Thriller
96 Min.
FSK: 16

 

 

 
Neues vom Wixxer

Neues vom Wixxer 

Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert. Darsteller: Oliver Kalkofe (Chief-Inspector Even Longer), Bastian Pastewka (Inspector Very Long), Christoph Maria Herbst (Alfons Hatler), Joachim Fuchsberger (Lord Dickham), Christiane Paul (Victoria Dickham), Sonja Kirchberger (Lady Dickham), Judy Winter (Schwester Lucipha), Christian Tramitz (Much Longer), Oliver Welke (Dr. Brinkman), Wolfgang Völz (Sir John)

Inhalt: Drei Jahre nachdem Inspector Very Long und Chief Inspector Even Longer den gefürchteten Wixxer zur Strecke brachten, taucht selbiger wieder aus der Versenkung auf. Diesmal schockt er London mit einer Todesliste, auf der einige bekannte Namen verzeichnet sind. Denn neben Inspector Long wird auch Chief Inspector Longers Geliebte Victoria Dickham auf der Todesliste erwähnt. Der Wixxer muss also so schnell wie möglich kalt gestellt werden.

Mein Eindruck: Der Wixxer ist wieder da. Ich muss sagen, der Film hat mir fast besser gefallen als der erste. Klar sind einige Gags recht dürftig, doch alles in allem wird man ordentlich unterhalten. Und wie schon beim ersten Wixxer hat Christoph Maria Herbst als Hatler die Lacher auf seiner Seite. Schön sind die vielen Gastauftritte vieler Stars von Funk und Fernsehen (wie z.B. Frank Zander, Roberto Blanco oder Martin Semmelrogge). Auch Joachim "Blacky" Fuchsberger scheint seinen Spaß bei der Produktion gehabt zu haben. Im Abspann sieht man das Music-Video zum Film von Madness und einige Outtakes, die man natürlich gerne mitnimmt. Richtig klasse war übrigens die Werbepause nach dem Tod von Inspector Very Long... :-)

DVD-Potential: Den ersten Wixxer hab ich bereits, also wird der zweite Teil auch folgen.

Kinostart: 15.3.2007
Komödie
98 Min.
FSK: 6

 

 
Der letzte König von Schottland

Der letzte König von Schottland 

Regie: Kevin Macdonald. Darsteller: Forest Whitaker (Idi Amin), James McAvoy (Nicholas Garrigan), Kerry Washington (Kay Amin), Gillian Anderson (Sara Merrit), Simon McBurney (Stone), David Oyelowo (Dr. Junju), Abby Mikiibi Nkaaga (Masanga), Adam Kotz (Dr. Merrit)

Inhalt: Aus Abenteuerlust und mit einer großen Portion Naivität reist der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan Anfang der 70er Jahre nach Uganda, wo er während eines Verkehrsunfalls die Bekanntschaft mit dem Staatspräsidenten Idi Amin macht. Eingewickelt von dessen Charme lässt er sich als sein Leibarzt und Vertrauter anstellen, genießt zunächst die Anerkennung und Privilegien, bis er nicht länger die Augen vor Amins brutalem Regime verschließen kann, Stellung bezieht und um sein Leben fürchten muss.

Mein Eindruck: Man muss ganz klar sagen: Forest Whitaker hat den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle des Idi Amin verdient - da gibt es keinen Zweifel. Er spielt den Diktator als humorvolle, komplexe Person und nicht als eindimensionales Monster. Deshalb ist auch zu erklären, dass ihm der schottische Arzt James McAvoy (Nicholas Garrigan) verfällt. Der ist fasziniert von dem Staatsoberhaupt, von den Plänen zur Schaffung eines besseren Ugandas. Doch im Laufe der Zeit verliert der Arzt seine Naivität und er muss die bittere Wahrheit erkennen. Der Film von Kevin Macdonald ist ein Mix aus Fakten und Fiktion. Idi Amin wird so dargestellt, wie er im wahren Leben gewesen ist, sein Leibarzt Nicholas ist eine erfundene Person. Mir hat der Film gut gefallen, allerdings hat mir doch das gewisse Extra gefehlt, um den "letzten König" besser zu bewerten.

DVD-Potential: Ist so eine Sache: Der Film ist gut, aber man wird ihn sich nicht so oft auf DVD ansehen. Aber wie ich mich kenne, werde ich schwach.

Kinostart: 15.3.2007
Drama
123 Min.
FSK: 16

 

 

 
Pathfinder

Pathfinder 

Regie: Marcus Nispel. Darsteller: Karl Urban (Ghost), Moon Bloodgood (StarFire), Russell Means (Pathfinder), Clancy Brown (Gunnar), Jay Tavare (Black Wing), Ralf Möller (Ulfar), Nathaniel Arcand (Wind in Tree), Kevin Loring (Jester)

Inhalt: Vor Tausenden von Jahren machten die Wikinger die amerikanische Ostküste unsicher und ließen dabei einen zehnjährigen Jungen zurück, der trotz seiner Abstammung von einem Indianerstamm großgezogen wurde. 15 Jahre später kehren die Wikinger an die Ostküste zurück und richten erneut ein Blutbad an. Daraufhin bereitet der mittlerweile 25-jährige einen Rachefeldzug vor, der ihm schließlich seine Bestimmung sowie seine Herkunft vor Augen führt.

Mein Eindruck: Zu dem Film fällt mir eigentlich nicht viel ein, es ist halt ein Abenteuer-Film mit Metzel-Szenen. Da kann wohl Regisseur Markus Nispel seinen Ursprung nicht verleugnen, denn er war schon 2003 für das Remake von "Texas Chainsaw Massacre" verantwortlich. Inhaltlich ist alles klar: Die Wikinger bzw. Drachenmenschen sind nicht darauf aus, sich mit den einheimischen Indianern anzufreunden - also metzeln sie alle nieder. Die Indianer sind mit ihren Waffen (Holzspeere)  gnadenlos unterlegen, aber sie haben ja den Joker im Ärmel: Ghost. Ghost wurde als Wikingerkind angespült und 15 Jahre ist er nun bei den Indianern aufgewachsen. Er ist der einzige, der sich gegen den übermächtigen Feind stellen kann. Und das tut er auch dann. Mehr ist nicht zu sagen. Kurzum: Ich hab im Kino schon schlechtere Filme gesehen.

DVD-Potential: Nach reiflicher Überlegung kann ich auf die DVD verzichten.

Kinostart: 8.3.2007
Abenteuer
100 Min.
FSK: 18

 

 
Mitten ins Herz

Mitten ins Herz 

Regie: Marc Lawrence. Darsteller: Hugh Grant (Alex Fletcher), Drew Barrymore (Sophie Fischer), Brad Garrett (Chris Riley), Kristen Johnston (Rhonda Fisher), Campbell Scott (Sloan Cates), Haley Bennett (Cora Corman)

Inhalt: Die angesagte Pop-Prinzessin Cora Corman bietet dem abservierten 80er Jahre Popstar Alex Fletcher überraschend ein Duett an und eröffnet ihm somit die Chance auf ein Comeback. Als Alex jedoch erfährt, dass er den Song texten und komponieren soll, sieht er die Felle langsam aber sicher davonschwimmen, da er dieser Aufgabe einfach nicht gewachsen ist. Zum Glück tritt die lyrisch begabte Pflanzenpflegerin Sophie Fisher in sein Leben, die ihm nicht nur für den Song die richtige Inspiration gibt.

Mein Eindruck: Romantische Komödien gibt es zuhauf. Ob der Streifen gut ist, das liegt an den Hauptdarstellern. In diesem Fall sind die sehr gut, Hugh Grant und Drew Barrymore spielen ihre Rollen einfach großartig. Dabei hat Grant die Lacher auf seiner Seite, denn sein in die Jahre gekommener Pop-Star zieht alle Register: Er ist witzig und ironisch, und wenn er auf der Bühne seine Performance abliefert, dann liegen im alle Frauen zu Füßen (während die Männer gelangweilt in der Ecke sitzen). Drew Barrymore ist das schräge und durchgeknallte Gegenstück zu ihm, die schon in Panik verfällt, wenn sie sich an einem Kaktus sticht. Der Film bietet perfekte Kinounterhaltung: Die Dialoge sind witzig, die Darsteller hervorragend, die Geschichte ist locker und flockig, das Happy-End ist vorprogrammiert. Was will man mehr ? ;-)

DVD-Potential: Keine Diskussionen, diese romantische Komödie ist als DVD ein Muss.

Kinostart: 8.3.2007
Romantische Komödie
104 Min.
FSK: o.A.

 

 
Smokin' Aces

Smokin' Aces 

Regie: Joe Carnahan. Darsteller: Ryan Reynolds (Richard Messner), Ray Liotta (Donald Carruthers), Jeremy Piven (Buddy "Aces" Israel), Alicia Keys (Georgia Sykes), Taraji P. Henson (Sharice Watters), Ben Affleck (Jack Dupree), Andy Garcia (Stanley Locke), Common (Sir Ivy), Martin Henderson (Hollis Elmore), Chris Pine (Darwin Tremor)

Inhalt: Als der in Las Vegas arbeitende Kleinganove Buddy "Aces" Israel seinen Boss Primo Sparazza ans FBI ausliefert, wird er in Zeugenschutzprogramm der Behörde aufgenommen. Sparazza denkt jedoch nicht daran "Aces" davonkommen zu lassen und setzt ein Kopfgeld auf ihn an. Damit macht er den beiden FBI-Agenten Carruthers und Messner, die "Aces" bis zur Aussage bewachen müssen, das Leben zur Hölle, da sich plötzlich ganze Heerscharen von Kopfgeldjägern und Kriminellen an ihren Fersen heften.

Mein Eindruck: Schade, schade. Regisseur Joe Carnahan hat eine gute Vorlage in den Sand gesetzt. Die Story um die vielen Profikiller, die alle Buddy Israel (sehr gut: Jeremy Piven) aus dem Weg räumen sollen, hört sich viel versprechend an. Auch bei den Schauspielern kann man nicht meckern, es sind viele gute Mimen (Garcia, Affleck, Liotta) am Start. Die Geschichte ist schräg, die Action reichlich und trotzdem ist der Film ein Flop. Warum? Für mich hat der Streifen ein extrem schlechtes Timing. Da werden gute Szenen vorbereitet (z.B. der Aufzug mit den Nazis kommt gerade an), und dann schwenkt die Geschichte um und liefert eine belanglose Szene, in der zu viel gequatscht wird. Und so was in der Art passiert oft. Ich hätte mir Quentin Tarantino gewünscht, der hätte da viel mehr draus gemacht, da bin ich mir sicher. Alle Figuren sind so unecht, die können nur aus einem Comic entsprungen sein, aber die Handlung wird bierernst erzählt - das passt leider nicht zusammen. Wegen einzelner guter Szenen vergebe ich dennoch 2 Sterne.

DVD-Potential: Nein, danke. Ich gebe ja Filmen gerne eine zweite Chance, aber hier wird das wohl nichts nützen.

Kinostart: 1.3.2007
Action, Komödie
109 Min.
FSK: 16

 

 

 
Ghost Rider

Ghost Rider 

Regie: Mark Steven Johnson. Darsteller: Nicolas Cage (Johnny Blaze/Ghost Rider), Eva Mendes (Roxanne Simpson), Wes Bentley (Blackheart), Sam Elliott (Caretaker), Donal Logue (Mack), Peter Fonda (Mephistopheles), Matt Long (Young Johnny Blaze)

Inhalt: Um seinen sterbenden Vater zu retten geht der Stuntman Johnny Blaze einen teuflischen Pakt mit Mephistopheles ein, der ihn seine Seele und seine große Liebe Roxanne kostet. Fortan ist er Nacht für Nacht dazu gezwungen in Gestalt eines feurigen Dämons Jagd auf das Böse zu machen. Als Blackheart seinen Vater Mephistopheles entmachten will, bietet dieser Johnny Blaze die Aufhebung des Fluches an, sofern er Blackheart zur Strecke bringt.

Mein Eindruck: "Ghost Rider" ist für mich ordentliche Kinounterhaltung. Der Streifen ist beileibe nicht die beste Comic-Verfilmung, aber im großen und ganzen ist der ganz okay. Schauspielerische Highlights habe ich nicht erwartet, Nicolas Cage spielt die Hauptperson erstaunlich ernst und ohne jeglichen Humor, der hier und da angebracht gewesen wäre. Nett sind die Auftritte von Peter Fonda als Mephistopheles und Sam Elliott als Caretaker, Eva Mendes kann man getrost als nettes Beiwerk abstempeln. Die Action ist ganz ordentlich, ebenso die Trickeffekte. Etwas Schwach sind Ghost Riders Gegenspieler - ich meine diese 4 Elemente - die so gar keine Schnitte gegen den brennenden Schädel haben.

DVD-Potential: Joh, wie ich mich kenne, wird sich Ghost Rider in meine Sammlung einreihen.

Kinostart: 22.2.2007
Action, Comic
110 Min.
FSK: 12

 

 
The Good German

The Good German 

Regie: Steven Soderbergh. Darsteller: George Clooney (Jake Geismar), Cate Blanchett (Lena Brandt), Tobey Maguire (Tully), Beau Bridges (Müller), Tony Curran (Danny), Leland Orser (Bernie Teitel), Jack Thompson (Abgeordneter Breimer), Robin Weigert (Hannelore), Ravil Isyanov (General Sikorsky)

Inhalt: Berlin, 1945. Der US-Kriegskorrespondent Jake Geismar reist in die zerbombte Stadt, um über die bevorstehende Potsdamer Friedenskonferenz zu berichten. Sein Fahrer, Corporal Tully, macht zwar den Eindruck, als könne er kein Wässerchen trüben, betätigt sich aber heimlich als Schwarzmarktschieber und ist ausgerechnet mit der Frau zusammen, die Jake einst geliebt hat, Lena Brandt, die hofft, durch Tullys Einfluss Berlin für immer verlassen zu können. Als dieser eines Tages ermordet aufgefunden wird, versucht Geismar den Fall auf eigene Faust zu lösen, denn die Behörden zeigen auffällig wenig Interesse daran und alle Spuren führen zu Lena.

Mein Eindruck: Steven Soderberg macht schon seltsame Filme. Sein neustes Werk, "The Good German", ist ein Film im Stile der Film noir der 40er Jahre - konsequent in schwarz-weiß und mit alter Technik gedreht. Alles sieht so aus wie z.B. bei "Casablanca": die Kameraführung, die Musik, die Dialoge und die Schauspielerei - nur sind es aktuelle Mimen, die die Hauptrollen spielen. George Clooney, Kate Blanchett und Tobey Maguire sind die Hauptakteure, jeder einzelne erzählt die Handlung aus seiner Perspektive: Zuerst zeigt uns Tobey Maguire das Nachkriegs-Berlin, dann übernimmt Clooney die Handlung und die Suche nach Lena, schließlich löst Cate Blanchett dann die Geschichte auf. Ich hab mich auf jeden Fall im Kino gut unterhalten. Es ist zwar irgendwie seltsam, so einen Film im Kino zu sehen, der einfach nicht mehr zeitgemäß ist, aber gerade deswegen ist das schon interessant. Es hat was...

DVD-Potential: Sieht gut aus, ich werde mir den guten Deutschen wohl zulegen.

Kinostart: 1.3.2007
Drama, Thriller
108 Min.
FSK: 12

 

 
Schräger als Fiktion

Schräger als Fiktion 

Regie: Marc Foster. Darsteller: Will Ferrell (Harold Crick), Maggie Gyllenhaal (Ana Pascal), Dustin Hoffman (Dr. Jules Hilbert), Queen Latifah (Penny Escher), Emma Thompson (Kay Eiffel), Tony Hale (Dave), Tom Hulce (Dr. Cayly), Linda Hunt (Dr. Mittag-Leffler)

Inhalt: Während die Autorin Karen Eiffel einen Roman über den isoliert lebenden Harry Crick anfertigt, ist ihr nicht klar, dass ihre fiktive Person tatsächlich existiert. Harry ist im wahren Leben ein spießiger Steuerprüfer, der seinen Tagesablauf minutiös plant. Als er plötzlich eine Stimme hört, die sein Leben präzise kommentiert, nimmt sein Leben eine ungeahnte Wendung. Bei der Stimme handelt es sich selbstverständlich um Karen, die ihre aktuellen Gedanken zu Papier bringt.

Mein Eindruck: Das war knapp, aber es hat sich gelohnt. Kurz bevor der Film aus dem Kino genommen wurde habe ich ihn gesehen - und ich bin begeistert. Mein erster Eindruck war: "Schräger als Fiktion" ist eine Komödie mit Will Ferrell - da kann man ja nicht viel erwarten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ferrell spielt den langweiligen Steuerbeamten Harold Crick hervorragend und die übrige Besetzung mit Maggie Gyllenhaal, Dustin Hoffman (der wird immer besser) und Emma Thompson ist genau so gut. Regisseur Marc Foster hat einen Film geschaffen, der leicht an die Werke von Charlie Kaufman und Michel Gondry erinnert. "Vergiss mein nicht" mit Jim Carrey und Kate Winslet hat zwar ein ganz anderes Thema, aber von der Machart kommt er an "Schräger als Fiktion" heran. Allerdings sind die Filme von Kaufman und Gondry wesentlich schräger, was der Qualität des Foster-Streifens keinen Abbruch tut.

DVD-Potential: Eindeutige Sache, der Film war zu 100% gekauft. Ich freu mich jetzt schon auf die DVD-Veröffentlichung.

Kinostart: 8.2.2007
Komödie
113 Min.
FSK: 6

 

 
Letters from Iwo Jima

Letters from Iwo Jima 

Regie: Clint Eastwood. Darsteller: Ken Watanabe (General Tadamichi Kuribayashi), Kazunari Ninomiya (Saigo), Tsuyosi Ihara (Baron Nishi), Ryo Kase (Shimizu), Shido Nakamura (Lieutenant Ito), Hiroshi Watanabe (Lieutenant Fujita), Takumi Bando (Captain Tanida), Yuki Matsuzaki (Nozaki), Takashi Yamaguchi (Kashiwara), Eijiro Ozaki (Lieutenant Okubo), Nae Yuuki (Hanako), Nobumasa Sakagami (Admiral Ohsugi), Lucas Elliot (Sam)

Inhalt: Während der amerikanischen Invasion auf Iwo Jima organisiert der japanische General Tadamichi Kuribayashi mit seinem Freund Baron Nishi, einem weltbekannten Olympiasieger im Reiten, die Verteidigung. Obwohl die japanischen Streitkräfte hoffnungslos unterlegen sind, leisten sie den US-Truppen über 40 Tage erbitterten Widerstand. Da viele Soldaten die Gewissheit haben, die Insel nicht lebend zu verlassen, schreiben sie unentwegt Briefe an ihre Angehörigen, um sich von ihnen zu verabschieden.

Mein Eindruck: Nach "Flags of our Fathers" beleuchtet Regisseur Eastwood die Schlacht um Iwo Jima aus Sicht der Japaner. Der Film - in japanisch mit deutschen Untertiteln - zeigt in ernüchternden Bildern die Sinnlosigkeit des Krieges. Ken Watanabe als General Kuribayashi hat den Auftrag, unter allen Umständen die Insel Iwo Jima zu halten. Doch er weiß selber zu gut, dass er an der Übermacht des Gegners scheitern wird. Eastwood zeigt dem Zuschauer ein realistisches Bild der Zustände vor und während der Invasion, er stellt die Situation der normalen Soldaten und ihre patriotische Einstellung dar. Wenn man beide Filme gesehen hat, dann hat man einen umfassenden Überblick über die blutigste Schlacht im 2.Weltkrieg und man kann nun nachvollziehen, wie sich die Soldaten auf beiden Seiten gefühlt haben.

DVD-Potential: Ich erwarte ein Doppelpack mit "Flags of our Fathers", vielleicht als "Iwo Jima Box. Die wird natürlich gekauft.

Kinostart: 22.2.2007
Krieg, Drama
141 Min.
FSK: 16

 

 

 
Hannibal Rising

Hannibal Rising 

Regie: Peter Webber. Darsteller: Gaspard Ulliel (Hannibal Lecter), Gong Li (Lady Murasaki), Rhys Ifans (Grutas), Kevin McKidd (Kolnas), Dominic West (Inspektor Popil), Richard Brake (Dortlich), Stephen Walters (Milko), Ivan Marevich (Grentz), Richard Leaf (Vater Lecter), Ingeborga Dapkunaite (Mutter Lecter)

Inhalt: Während des 2.Weltkriegs werden die Eltern des zehnjährigen Hannibal Lecter bei einem Bombenangriff getötet. Zusammen mit seiner kleinen Schwester Mischa trifft er bei der Flucht vor den Nazis auf eine Gruppe von Söldnern, die das kleine Mädchen brutal ermorden und schließlich verspeisen. Jahre später ist Hannibal Lecter in Frankreich zu einem vornehmen und gebildeten Mann herangewachsen, der die grausamen Bilder seiner Kindheit jedoch nie vergessen konnte und noch immer den Tod seiner Schwester rächen will.

Mein Eindruck: "Hannibal Rising" erzählt die Kindheit und Jugendzeit von Hannibal Lecter. Logischerweise ist Anthony Hopkins nicht als Hannibal zu sehen, er ist natürlich viel zu alt für diese Rolle. Jung-Hannibal Gaspard Ulliel macht seine Sache ganz ordentlich, der Film an sich ist ganz in Ordnung. Es fehlt ganz klar die unterschwellige Bedrohung, die von Lecter ausgeht. Die konnte Hopkins perfekt auf die Leinwand bringen, unser Neuling leider nicht. Schön fies ist Rhys Ifans als Grutas. Ifans, der eigentlich eher den netten Typen spielt (wie z.B. in "Notting Hill"), geht in der Rolle des eiskalten Mörders voll und ganz auf.

DVD-Potential: Als alter Hannibal-Fan werde ich mir die DVD zulegen.

Kinostart: 15.2.2007
Horror
117 Min.
FSK: 18

 

 
Der gute Hirte

Der gute Hirte 

Regie: Robert De Niro. Darsteller: Matt Damon (Edward Wilson), Robert De Niro (Bill Sullivan), Angelina Jolie (Clover Wilson), Alec Baldwin (Sam Murach), John Turturro (Ray Brocco), Tammy Blanchard (Laura), Billy Crudup (Arch Cummings), Keir Dullea (Senator John Russell), Michael Gambon (Dr. Fredericks), Martina Gedeck (Hanna Schiller), William Hurt (Philip Allen), Timothy Hutton (Thomas Wilson), Mark Ivanir (Valentin Mironov), Eddie Redmayne (Edward Wilson Jr.)

Inhalt: Während seines Studiums an der Universität von Yale wird der ehrenhafte und diskrete Edward Wilson Mitglied der elitären Geheimgesellschaft "Skull and Bones". Nachdem er die Kaderschmiede erfolgreich durchlaufen hat, wird er vom US-Geheimdienst "Office of Strategic Services" rekrutiert, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der CIA aufgeht. Während er sich als einer der geheimen Gründerväter der Organisation einen Namen macht, wird sein bis dato unerschütterlicher Idealismus durch die Paranoia des Kalten Kriegs nach und nach zermürbt. Dennoch hält er unbeirrt an seiner Arbeit fest und opfert dafür sogar seine Familie.

Mein Eindruck: Robert De Niros Film hat bei der Berlinale den "Silbernen Bären" für das beste Schauspielerensemble gewonnen - meiner Meinung völlig zu Recht. Regisseur De Niro, der auch in einer kleineren Rolle im Film zu sehen ist, hat viele sehr gute Darsteller für seinen Film verpflichten können, die den interessanten Einblick in die Anfangszeit des CIA glaubwürdig machen. Sein Mix aus Realität und Fiction zeigt die ersten 30 Jahre der Geheimorganisation bis zum Schweinebucht-Debakel von 1961. Im Mittelpunkt steht Matt Damon, der im Laufe der Zeit zum führenden Kopf des CIA heranwächst. Sein Dilemma ist die Tatsache, dass er niemandem vertraut - selbst seiner Familie nicht. Die knapp 3 Stunden sind unterhaltsam und nie langweilig, De Niro hat ganze Arbeit geleistet. Eine Sache hat er jedoch nicht so ganz hingekriegt: Die "gealterten" Matt Damon und Angelina Jolie sehen immer noch sehr jugendlich aus. Aber damit kann ich leben.

DVD-Potential: Auch wenn man sich den Film nicht unbedingt so oft anschauen wird, das DVD-Potential ist da. Der Streifen gehört einfach in eine gute Sammlung.

Kinostart: 15.2.2007
Drama, Thriller
167 Min.
FSK: 12

 

 

 

 
Die Hollywood Verschwörung

Die Hollywood Verschwörung 

Regie: Allen Coulter. Darsteller: Adrien Brody (Louis Moglio), Ben Affleck (George Reeves), Diane Lane (Toni Mannix), Kathleen Robertson (Carol Van Ronkel), Robin Tunney (Leonore Lemmon), Steve Adams (Robert Maxwell), Jordan Barker (Wag), Larry Cedar (Chester Sinclair), Brad Henke (Russell), Bob Hoskins (Eddie Mannix), Michael Janik (Polizist)

Inhalt: Ende der 50er Jahre wird der Schauspieler George Reeves, der durch die TV-Serie "The Adventures of Superman" berühmt wurde, tot in seinem Haus aufgefunden. Obwohl die Polizei an einen Selbstmord glaubt und den Fall abschließt, engagiert seine Mutter den Privatdetektiv Louis Moglio. Dieser findet heraus, dass Reeves eine Affäre mit der Frau des Studiobosses Eddie Mannix hatte und gerät nun selbst in die Schusslinie.

Mein Eindruck: Der Film war eigentlich nicht schlecht, aber das Ende hat vieles versaut. So kann man den Film nicht enden lassen, man verlässt den Kinosaal ziemlich unbefriedigt. Ich möchte das Ende hier nicht vorwegnehmen, also müßt ihr das jetzt so hinnehmen. Ansonsten ist der Film ein ordentliches Thriller im Stile der Film Noir. Manchmal ist die Handlung etwas schleppend, doch die guten Schauspieler machen das wieder wett. Erstaunlich gut ist Ben Affleck, der mit diesem Streifen endlich mal wieder gute Kritiken einstreichen konnte. Seine Darstellung des ersten Serien-Supermans George Reeves - nicht zu verwechseln mit Christopher Reeve - kann sich wirklich sehen lassen.

DVD-Potential: Nee, auch der hat kein wirkliches DVD-Potential.

Kinostart: 15.2.2007
Drama, Thriller
126 Min.
FSK: 12

 

 
Paris, je t'aime

Paris, je t'aime 

Regie: Diverse Regisseure. Darsteller: Bruno Podalydes, Leila Bekhti, Natalie Portman, Cyril Descours, Marianne Faithfull, Elias McConnell, Bob Hoskins, Gaspard Ulliel, Maggie Gyllenhaal, Julie Bataille, Steve Buscemi, Axel Kiener, Frankie Pain, Miranda Richardson, Juliette Binoche, Catalina Sandino Moreno, Elijah Wood, Barbet Schroeder, Li Xin, Sergio Castellitto, Emilie Ohana, Ben Gazzara, Geena Rowland, Nick Nolte

Inhalt: 21 renommierte Regisseure - darunter Wes Craven, Tom Tykwer und Gus Van Sant - beleuchten aus frischen Blickwinkeln Frankreichs Hauptstadt und das, wofür sie steht: die Liebe. In verschiedenen Arrondissements jenseits der Touristenattraktionen gedreht, agieren unter anderem Juliette Binoche, Nick Nolte und Natalie Portman in 18 Episoden über Verlust und Verlangen, Mutter- und Vaterliebe, aufkeimende und welkende Gefühle, verknallte Vampire und Amerikaner in Paris.

Mein Eindruck: Der passende Film zum Valentinstag, aber das war jetzt bei mir eher Zufall. Der Film, der in 18 Kurzgeschichten das Leben in Frankreichs Metropole beschreibt, ist eine netter, romantischer und teilweise schräger Streifen. Doch immer steht die Liebe im Vordergrund, immer auf eine ganz andere Weise. Kurzum: Nette Unterhaltung mit vielen bekannten Schauspielern.

DVD-Potential: Schöner Film, aber ob man den auf DVD haben muss...erstmal nicht.

Kinostart: 25.1.2007
Romanze
120 Min.
FSK: 6

 

 
Rocky Balboa

Rocky Balboa 

Regie: Sylvester Stallone. Darsteller: Sylvester Stallone (Rocky Balboa), Burt Young (Paulie), Milo Ventimiglia (Rocky Balboa Jr.), Geraldine Hughes (Marie), Antonio Tarver (Mason 'The Line' Dixon), James Francis Kelly III (Steps), Tony Burton (Duke), Henry G. Sanders (Martin)

Inhalt: Nach dem Tod seiner Frau Adrian verbringt der ehemalige Box-Champion Rocky Balboa viel Zeit in seinem Restaurant und hält die Gäste mit seinen Geschichten bei Laune. Als eine Computersimulation zu dem Ergebnis kommt, dass er den aktuellen Box-Champion Mason "The Line" Dixon besiegen würde, wird Rockys alter Ehrgeiz geweckt und er beginnt wieder mit dem Boxen. Als Dixons Manager von Sache Wind bekommt, bietet er Rocky einen Titelkampf an.

Mein Eindruck: Ich muss ehrlich zugeben: Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass es den 6.Teil von Rocky geben wird, erst recht nicht 30 Jahre nach Teil 1. Deshalb bin ich auch sehr skeptisch an die Sache rangegangen. Doch ich muss sagen: Der Film ist in der ersten Hälfte sehr ordentlich gelungen. Der gealterte Rocky führt in seiner Heimatstadt Philadelphia ein kleines Restaurant. Der Tod seiner Frau setzt ihm immer noch zu, er schwelgt in den Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Man kann sich sehr gut mit Rocky identifizieren, die Zeit ist nicht spurlos an ihm vorbeigezogen. So endet ein Champion, der immer noch von der Bevölkerung verehrt wird. Doch Rocky will wieder boxen - und damit wird der Film zusehens schlechter. Der abschließende (Schau-) Kampf ist dann auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Immerhin hat sich Stallone einen guten Abgang verschafft, jetzt kann Rocky endlich in Rente gehen.

DVD-Potential: Für mich nicht interessant, mir reichen die Teile 1-3.

Kinostart: 8.2.2007
Drama
102 Min.
FSK: 12

 

 
Dreamgirls

Dreamgirls 

Regie: Bill Condon. Darsteller: Jamie Foxx (Curtis Taylor Jr.), Beyoncé Knowles (Deena Jones), Eddie Murphy (James 'Thunder' Early), Danny Glover (Marty Madison), Keith Robinson (C.C. White), Anika Noni Rose (Lorrell Robinson), Jennifer Hudson (Effie Melody White), Sharon Leal (Michelle Morris)

Inhalt: Bei einem Talentwettbewerb entdeckt der gerissene Manager Curtis Taylor Jr. die Gruppe The Dreamettes und wittert sogleich das große Geld. Zunächst lässt er Effie, Deena und Lorrell als Backgroundsängerinnen für den Superstar James "Thunder" Early arbeiten, um sie später zu einem eigenständigen Act auszubauen. Nachdem er den drei Sängerinnen ihrer R&B Wurzeln entriss und der lukrativen Pop Music Szene näher brachte, wird auch noch Frontfrau Effie durch die attraktivere Deena ersetzt. Kann die Band dieser harten Belastungsprobe standhalten?

Mein Eindruck: "Dreamgirls" soll ja von Diana Ross und den Supremes inspiriert worden sein, und die "Dreamattes" machen auch alle Höhen und Tiefen des Showbiz mit. Trotzdem ist der Film in erster Linie ein Musical, die R'n'B-Musik der 60er bis 80er Jahre steht natürlich im Vordergrund. Da stört es weniger, dass die Dramaturgie des Streifens sehr seicht ausgefallen ist. Es ist schon beachtlich, was Beyoncé und ihre Mitstreiterinnen - allen voran Newcomerin Jennifer Hudson - stimmlich drauf haben. Und endlich sieht man mal wieder einen guten Eddie Murphy, der als Funkstar James "Thunder" Early allen mal zeigen darf, was Soul ist. Er hat ja schon dafür einen Golden Globe gewonnen, ein Oscar könnte folgen.

DVD-Potential: So einen Film wie "Dreamgirls" schaut man nicht allzu oft, der Soundtrack reicht eigentlich. Ich verzichte wohl auf die DVD.

Kinostart: 1.2.2007
Musical
134 Min.
FSK: o.A.

 

 
Saw III

Saw III 

Regie: Darren Lynn Bousman. Darsteller: Tobin Bell (Jigsaw / John Kramer), Shawnee Smith (Amanda), Angus Macfadyen (Jeff Reinhart), Bahar Soomekh (Lynn), Donnie Wahlberg (Eric Matthews), Dina Meyer (Kerry), Leigh Whannell (Adam), Mpho Koaho (Tim)

Inhalt: Gezeichnet durch seine Krebserkrankung, lässt sich der kaltblütige Killer Jigsaw in einem entlegenen Lagerhaus nieder. Sein neuer Schützling Amanda entführt derweil Dr. Lynn Denlon, die den Tod von Jigsaw so lang wie möglich hinauszögern soll. Damit erhöht sie die Überlebenschancen von Jeff, der sich gerade mitten in einem von Jigsaws tödlichen Spielchen befindet.

Mein Eindruck: In den letzten 3 Jahren lief im Februar immer ein "Saw"-Film im Kino. Doch leider nimmt die Qualität - wenn man das so bezeichnen kann - von Teil zu Teil ab. Ich hab ernsthaft überlegt, ob ich nicht nach 10 Minuten "Saw III" aus dem Kino gehen soll. Nicht deswegen, weil der Film zu hart ist, sondern einfach deshalb, weil der Film Kacke ist. Bis dahin hat man 3 brutale Killerspiele gesehen, bei denen die Opfer aufs übelste zerstückelt wurden. Na und ? Hart alleine bringt es auch nicht. Der Rest des Film hat mich dann auch eher gelangweilt als geschockt und ich war froh, das ich es endlich überstanden hatte. Ne ne, der Kick ist verflogen und "Saw III" ist nur noch Splatter der übleren Sorte - und mit 108 Minuten Laufzeit auch viel zu lang.

DVD-Potential: Saw finde ich super, Saw 2 ist noch ganz okay, Saw 3 kann man vergessen. Deswegen kann ich mir den dritten Teil auf DVD schenken.

Kinostart: 1.2.2007
Horror
108 Min.
FSK: 18

 

 
Flags of our Fathers

Flags of our Fathers 

Regie: Clint Eastwood. Darsteller: Ryan Phillippe (John Bradley), Jesse Bradford (Rene Gagnon), Adam Beach (Ira Hayes), Jamie Bell (Ralph Ignatowski), Joseph Cross (Franklin Sousley), Neal McDonough (Captain Severance), Robert Patrick (Colonel Chandler Johnson), Paul Walker (Hank Hansen), Barry Pepper (Mike Strank)

Inhalt: Während sich der Zweite Weltkrieg in Europa dem Ende zuneigt, werden im Pazifik noch zahlreiche Schlachten bestritten. Eine dieser Schlachten fand auf der japanischen Insel Iwo Jima statt, die im Februar 1945 von den US-Streitkräften angegriffen wurde. Während dieser brutalen und strategisch bedeutsamen Schlacht entstand das weltbekannte Foto, auf dem fünf Marines und ein Navy-Matrose auf dem Berg Suribachi die amerikanische Fahne hissen. Das Foto machte die sechs zu Kriegshelden, wobei einige von ihnen nie aus Iwo Jima zurückkehrten und deshalb nie von ihrem Heldentum erfuhren.

Mein Eindruck: Ich kann nur meinen Hut vor Clint Eastwood ziehen. Was er so in den letzten Jahren an Filmen gemacht hat kann sich sehen lassen. So auch sein neuestes Werk "Flags of our Fathers". In seinem Kriegs-Drama geht es aber nicht nur um den Krieg im Pazifik, sondern Eastwood beschreibt auch die Situation an der Heimatfront, sprich der USA. Weil die Geldmittel erschöpft sind, muss die Regierung Kriegsanleihen verkaufen, um den Krieg in Gang zu halten. Da kommt das weltberühmte Foto, das Geschichte schreiben wird, gerade recht: Drei Soldaten gehen auf Spenden-Tour durch die Bundesstaaten und die Leuten geben gern ihr Geld für Helden. Eastwoods Film ist ein gelungenes Drama, das auf mehreren Ebenen die Geschichte des legendären Fotos wiedergibt. Man kann übrigens auf "Letters from Iwo Jima" gespannt sein, der im nächsten Monat im Kino anlaufen wird. In diesem - parallel gedrehten Film - wird die andere Seite beleuchtet: die der Japaner.

DVD-Potential: Da brauche ich nicht lange zu überlegen, die DVD wird gekauft.

Kinostart: 18.1.2007
Krieg, Drama
131 Min.
FSK: 12

 

 

 
Blood Diamond

Blood Diamond 

Regie: Edward Zwick. Darsteller: Leonardo DiCaprio (Danny Archer), Jennifer Connelly (Maddy Bowen), Djimon Hounsou (Solomon Vandy), Michael Sheen (Simmons), Arnold Vosloo (Der Colonel), Basil Wallace (Benjamin), Ntare Mwine (M'ed), Caruso Kuypers (Dia), David Harewood (Captain Poison), Chris Astoyan (Billy), Benu Mabhena (Jassie)

Inhalt: 1999 tobt in Sierra Leone ein chaotischer Bürgerkrieg zwischen Regierung und Rebellen, dem die Bevölkerung hilflos ausgeliefert ist. Familien werden getrennt oder getötet, Männer zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen, Frauen vergewaltigt und Kinder zu Soldaten rekrutiert. Vor diesem Hintergrund gehen ein schwarzer und ein weißer Afrikaner eine Zweckgemeinschaft ein, um einen besonders wertvollen Stein in ihren Besitz zu bringen, der für beide eine Flucht aus diesen Umständen bedeutet: Der Fischer Solomon Vandy will seinen entführten Sohn wieder finden und der Ex-Söldner Danny Archer, der illegale Blutdiamanten gegen Waffen tauscht und aus dem Land schmuggelt, Afrika für immer verlassen.

Mein Eindruck: Der neue Film von Edward Zwick ("Last Samurai") ist eine Mischung aus Abenteuer, Action, Love-Story, Politthriller und Vertriebenendrama. Alles in allem ist der Streifen gelungen, doch es gibt auch einige Schwachstellen. Für mich waren einige Szenen (vor allem die mit DiCaprio und Connelly) zu lang, generell kommt die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht in die Gänge - vor allem, weil sie am Ende getrennt sind. Positiv dagegen ist die Grundstimmung des Films, der in deutlichen Bildern die Situation in Bürgerkrieg darstellt. Leonardo DiCaprio könnte mit seiner Rolle einen Oscar gewinnen, von mir aus muss das nicht unbedingt sein. Er spielt gut, aber nicht überragend. Ach so, das zu glatte Ende für Djimon Hounsou fand ich übrigens auch nicht so prickelnd.

DVD-Potential: Obwohl der Film ganz okay ist muss ich den auf DVD nicht haben.

Kinostart: 25.1.2007
Drama, Thriller
143 Min.
FSK: 16

 

 
Die Queen

Die Queen 

Regie: Stephen Frears. Darsteller: Helen Mirren (Queen Elizabeth II), Michael Sheen (Tony Blair), James Cromwell (Prince Philip), Sylvia Syms (Queen Mutter), Paul Barrett (Trevor Rhys Jones), Alex Jennings (Prince Charles)

Inhalt: Der plötzliche Tod von Prinzessin Diana im August 1997 versetzte Großbritannien in einen Schockzustand. Während sich die königliche Familie um Königin Elizabeth II in Schloss Balmoral zurückzog um die Tragödie zu verarbeiten, tritt der frisch gewählte Premierminister Tony Blair an die Öffentlichkeit und gibt dem Land wieder Hoffnung. Dieser öffentliche Umgang mit dem Verlust der Prinzessin missfällt der Königin, die sich eine intimere und privatere Art der Trauer gewünscht hätte.

Mein Eindruck: Ich muss zugeben, dass Helen Mirren als Queen Elizabeth II. komplett in ihrer Rolle aufgeht. Zu Recht hat sie dafür letzte Woche den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin gewonnen und ich kann mir gut vorstellen, dass die noch den Oscar nachlegen wird. Während die anderen Darsteller mal mehr oder weniger den Originalen ähneln ist sie kaum von der echten Queen zu unterscheiden. Der Streifen dreht sich um die Tage nach Dianas Tod und beleuchtet das Innenleben der Royal Family. Man bekommt einen Eindruck davon, wie schwierig die Situation für das Königshaus ist, die in keinster Weise mit so einer Reaktion der Bevölkerung gerechnet hat. Alles in allem ist "Die Queen" sehr gutes Schauspieler-Kino mit einer überragenden Helen Mirren. Nebenbei: Man muss nicht unbedingt ein Fan der Royals sein, um sich diesen Film anzusehen...ich war ja auch drin... ;-)

DVD-Potential: "Die Queen" ist ein gut gemachter Film, aber ob ich mir den auf DVD archivieren muss...ich glaube eher nicht.

Kinostart: 11.1.2007
Drama
104 Min.
FSK: o.A.

 

 
Lady Vengeance

Lady Vengeance 

Regie: Park Chan-wook. Darsteller: Lee Yeong-Ae (Lee Geum-Ja), Choi Min-Sik (Lehrer Baek), Oh Dal-Su (Herr Chang), Kim Si-Hu (Geun-Shik), Lee Seung-Shin (Park Yi-Jeong), Kim Bu-Sun (Woo So-Young)

Inhalt: Nach dem Geständnis, einen kleinen Jungen entführt und ermordet zu haben, saß die damals 19-Jährige Lee Geum-ja für 13 Jahre im Gefängnis. Dort erwarb sie sich den Ruf einer vorbildlichen und reuigen Insassin, gewann dabei aber in aller Ruhe hartgesottene Verbündete. Nach ihrer Entlassung will sie die sorgfältig geplante Rache an ihrem einstigen Kindergartenlehrer auszuführen, der sie dort hingebracht hat und mit dem sie ein verhängnisvolles Geheimnis teilt.

Mein Eindruck: "Lady Vengeance" vervollständigt die Rache-Trilogie von Park Chan-wook: 2002 begann er mit "Sympathy for Mr.Vengeance", 2004 ließ Regisseur Chan-wook "Old Boy" folgen, der übrigens in Cannes den Großen Preis der Jury gewinnen konnte. "Lady Vengeance" kommt meiner Meinung nach nicht an "Old Boy" heran, doch man muss schon lange im Kino nach so einem Film suchen. Am ehesten kann man das Werk mit denen von Quentin Tarantino vergleichen, ein Film-Kritiker der Welt geht sogar noch weiter: der 'Schüler' Park Chan-wook lasse gar den 'Meister' Quentin Tarantino hinter sich. So weit würde ich nicht gehen. Auf jeden Fall ist der Streifen ein Leckerbissen für die Leute, die vom Hollywood-Mainstream die Schnauze voll haben.

DVD-Potential: Da ich die beiden Vorgängerfilme (Sympathy for Mr.Vengeance & Old Boy) bereits habe, wird auch Lady Vengeance den Weg in meine Sammlung finden.

Kinostart: 11.1.2007
Thriller, Drama
115 Min.
FSK: 16

 

 
Déjà Vu

Déjà Vu 

Regie: Tony Scott. Darsteller: Denzel Washington (Doug Carlin), James Caviezel (Oerstadt), Val Kilmer (Agent Pryzwarra, Paula Patton (Claire Kuchever), Enrique Castillo (Mr. Kuchever), Matt Craven (Larry Minuti), Elle Fanning (Janice), Adam Goldberg (Denny), Bruce Greenwood (Jack McCready), Bart Hansard (Elkins)

Inhalt: Nach einer verheerenden Explosion wird der erfahrene Agent Doug Carlin nach New Orleans beordert, um vor Ort Beweismaterial zu sichern. Carlin hatte den Anschlag bereits in Visionen vorhergesehen, konnte ihn aber nicht verhindern. Während seiner Visionen war er ebenfalls einer Frau begegnet, in die er sich unbekannterweise verliebte und die nun bei dem Anschlag ums Leben kam. Daher lässt er fortan nichts unversucht, um in der Zeit zurückzureisen und den Anschlag zu verhindern.

Mein Eindruck: "Déjà Vu" ist ein Nachzüglerfilm, denn er ist schon Ende Dezember 2006 gestartet. Ich wollte da auch nicht unbedingt ins Kino rein, denn mir hat der Trailer überhaupt nicht gefallen. Egal, jetzt hab ich ihn gesehen und ich muss zugeben: Der war ja besser als erwartet! Man muss sich natürlich auf diese "Zurück-in-die-Vergangenheit"-Geschichte einlassen. Wer schon mit der Sci-Fi-Story seine Probleme haben sollte, der wird sich garantiert im Kino langweilen. Immerhin hat Regisseur Tony Scott den Mumm den Film in New Orleans spielen zu lassen, er liefert auch sehr schöne (bzw. erschütternde) Bilder aus der Stadt. Die Explosion der Fähre am Anfang des Films kann sich auch sehen lassen. Von den Bildern her ist der Streifen her nicht schlecht - aber das erwartet man doch von Tony Scott.

DVD-Potential: Jetzt bin ich gar nicht so abgeneigt, mir den Film zu kaufen.

Kinostart: 27.12.2006
Thriller, Action
127 Min.
FSK: 12

 

 
Spiel auf Bewährung

Spiel auf Bewährung 

Regie: Phil Joanou. Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson (Sean Porter), Xzibit (Malcolm Moore), L. Scott Caldwell (Bobbi Porter), Leon Rippy (Paul Higa), Kevin Dunn (Dexter), Michael J. Pagan (Roger Weathers), Jade Yorker (Willie Weathers), David V. Thomas (Kelvin), Setu Taase (Junior Palaita), James Earl (Madlock)

Inhalt: Zusammen mit seinem Kollegen Malcolm Moore versucht der Bewährungshelfer Sean Porter eine Footballmannschaft aus Insassen eines Jugendgefängnisses zusammenzustellen. Auf diese Weise will er das Selbstwertgefühl der Jugendlichen stärken und ihnen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft vor Augen führen. Parallel zum Formen der Mannschaft muss er gegen die Vorurteile seiner Vorgesetzten und anderer Trainer ankämpfen.

Mein Eindruck: Im Grunde gibt es hier nicht viel zu schreiben, die Story ist altbekannt: Ein Bewährungshelfer versucht seine Schützlinge durch Football zusammen zu schweißen. Anfangs sieht es nicht besonders gut aus, am Ende rauft sich der Haufen zusammen. Die Handlung steckt voller Klischees, die Darsteller sind soweit okay. Die Football-Sequenzen sind ordentlich gemacht, obwohl sie recht vorhersehbar sind. Alles in allem Durchschnittskost.

DVD-Potential: Als alter Liebhaber von Sportfilmen sage ich erstmal "nein" zur DVD. Ich könnte mir aber vorstellen, dass mich ein niedriger Preis zum Kauf verleiten wird.

Kinostart: 4.1.2007
Drama
126 Min.
FSK: 12
 
The Prestige

The Prestige 

Regie: Christopher Nolan. Darsteller: Hugh Jackman (Robert Angier), Christian Bale (Alfred Borden), Michael Caine (Cutter), Piper Perabo (Julia McCullough), Scarlett Johansson (Olivia Wenscombe), Ruth Hall (Sarah Borden), David Bowie (Tesla), Andy Serkis (Alley)

Inhalt: Ende des 19. Jahrhunderts treffen die beiden aufstrebenden Magier Robert Angier und Alfred Borden in London erstmals aufeinander. Ihr zunächst freundschaftlicher Wettstreit artete im Laufe der Jahre zu einer erbitterten Rivalität aus. Getrieben durch Eifersucht und Besessenheit lassen sich die beiden auf einen gefährlichen Wettstreit ein, bei dem ihr gesamtes Umfeld in Gefahr gerät.

Mein Eindruck: Das Kinojahr 2007 fängt gut an. Mit "The Prestige" habe ich mir einen sehr guten Auftaktfilm ausgesucht, der mich in allen Belangen überzeugt hat. Die Filme von Regisseur Christopher Nolan, vor allem "Memento" und "Batman Begins" waren schon Highlights, und "The Prestige" steht denen in nichts nach. Nolan versteht es, den Zuschauer immer wieder mit neuen und trickreichen Wendungen in die Irre zu führen. Und wenn man schon denkt, man hat den Film durchschaut, dann ergeht es einem wie dem Zuschauer der Zaubershow: Man wird ein weiteres Mal verblüfft. Mit Christian Bale und Hugh Jackman treffen zwei außerordentlich gute Schauspieler aufeinander, Scarlett Johansson rundet die Sache ab und Michael Caine hat die schönste Rolle inne.

DVD-Potential: David Copperfield interessiert mich nicht, aber der Magie von Christopher Nolan bin ich verfallen: Die DVD wird gekauft.

Kinostart: 4.1.2007
Thriller
130 Min.
FSK: 12