Kino 2018

Hier schreibe ich alle alle Kinofilme aus 2018, die ich selber im Kino gesehen habe. Neben den üblichen Daten wie Stab, Schauspieler und Film-Info schreibe ich kurz meine Meinung über den Streifen nieder.

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Kinostarts im Januar: Greatest Showman / The Commuter / Wonder Wheel / Downsizing / Hot Dog / Die dunkelste Stunde / Wunder / Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

 

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Three Billboards outside Ebbing, Missouri 

Regie: Martin McDonagh. Darsteller: Frances McDormand (Mildred), Woody Harrelson (Sheriff Willoughby), Sam Rockwell (Dixon), Lucas Hedges (Robbie), John Hawkes (Charlie), Kathryn Newton (Angela), Abbie Cornish (Anne), Caleb Landry Jones (Red Welby)

Inhalt: Die Tochter von Mildred Hayes wurde vor Monaten ganz in der Nähe ihres Zuhauses vergewaltigt und ermordet, aber noch immer tut sich in dem Fall nichts. Von einem Hauptverdächtigen fehlt jedenfalls noch jede Spur und so langsam glaubt Mildred, dass die örtliche Polizei einfach ihre Arbeit nicht richtig macht. Darum lässt sie eines Tages an der Straße, die in ihren Heimatort Ebbing, Missouri führt, drei Werbetafeln mit provokanten Sprüchen aufstellen, die sich an Polizeichef William Willoughby richten. Klar, dass die Situation nicht lange friedlich bleibt.

Mein Eindruck: Schon witzig: Gestern im Kino als Vorpremiere gesehen, heute mit 4 Golden Globes ausgezeichnet. "Three Billboards outside Ebbing, Missouri" von Martin McDonagh ("Brügge sehen und sterben") ist eine sehr schwarze Komödie mit einem ernsten Hintergrund und unglaublich guten Darstellern. So wundert es mich nicht, dass Frances McDormand (beste Hauptdarstellerin) und Sam Rockwell (bester Nebendarsteller) einen Golden Globe gewonnen haben. Frances McDormand ist und bleibt für mich immer Marge Gunderson aus dem Kultfilm "Fargo" - das ist die Rolle ihres Lebens. Allerdings gibt sie hier als Mildred Hayes eine sehr starke Vorstellung einer zu allen entschlossenen Frau und Mutter. Wie sie mit dem Pfarrer oder den Polizisten umgeht, dass ist schon sehenswert. Auch der Zahnarzt hat bei ihr nichts zu lachen. Einer ihrer Gegner ist der tumbe Dorfpolizist Dixon, den Sam Rockwell gnadenlos gut darstellt. Auch nicht zu verachten ist Woody Harrelson als Sheriff, der die sehr gute Besetzung abrundet. Da der Film erst Ende Januar im Kino anläuft habe ich recht wenig über den Streifen gewusst. So konnte ich mich recht unvoreingenommen dem Werk von Martin McDonagh hingeben - es hat sich gelohnt! Einziger Wehrmutstropfen für mich ist der Titel des Films: Zu lang, irgendwie nichts sagend und wer kann schon was damit anfangen, ohne irgendwelche Hintergrundinfos? Na ja, durch die Globes ist er jetzt schon bekannter geworden. 

Kino-Info: Die Vorpremiere im Eulenspiegel ist am Sonntag-Abend gut besucht.

Kinostart: 25.1.2018
Schwarze Komödie
116 Min.
FSK: 12
2

 

 
Jumanji - Willkommen im Dschungel (3D)

Jumanji - Willkommen im Dschungel (3D) 

Regie: Jake Kasdan. Darsteller:  Dwayne Johnson (Spencer), Kevin Hart (Fridge), Jack Black (Bethany), Karren Gillan (Martha), Bobby Cannavale (Van Pelt), Nick Jonas (Alex), Rhys Darby (Nigel), Alex Wolff (Young Spencer), Madison Iseman (Young Bethany)

Inhalt: Als vier Highschool-Kids eine alte Spielkonsole zusammen mit einem ihnen unbekannten Videospiel namens Jumanji entdecken und ausprobieren, werden sie sofort in die Dschungelwelt des Spiels gezogen und genau zu den Avataren, die sie auswählen: Der bescheidene Spencer wird zum Abenteurer Dr. Smolder Bravestone, Football-Spieler Anthony "Fridge" Johnson zum Zoologen und Waffenspezialisten Moose Finbar, It-Girl Bethany zum Kartografen/Kryptografen Shelly Oberon und die unsportliche Außenseiterin Martha zur Kämpferin Ruby Roundhouse. Um das Spiel zu gewinnen, müssen sie in ihren neuen Körpern allerlei gefährliche Abenteuer überstehen.

Mein Eindruck: Der erste Film im Neuen Jahr ist aus dem alten: Da am Donnerstag nichts interessantes für uns angelaufen ist, haben wir uns für die Neuauflage von "Jumanji" entschieden. Der Trailer war ja ganz pfiffig, der Film allerdings nicht so. Das ist leider ein wiederkehrendes Problem: Der Kinotrailer verrät zu viel von der Story und präsentiert die besten Gags. Wenn man dann im Kino sitzt gibt es kaum was Neues oder Überraschendes. Obwohl der Streifen vor Gags nur so strotz wurde im Kinosaal kaum gelacht - das sagt eigentlich alles. Im Gegensatz zum Ursprungs-Jumanji aus dem Jahr 1995 ist die Neuverfilmung zeitgemäß aufgepeppt worden. Das ehemalige Brettspiel hat sich selbst in ein Konsolen-Game transformiert, die Spieler werden jetzt in das Spiel reingezogen, das Spiel kommt nicht mehr zu den Spielern in der Jetzt-Zeit. Mit Dwayne The Rock Johnson, Kevin Hart und Jack Black hat man namhafte Schauspieler am Start, die ihre Rollen gewohnt abspulen. Der Film ist flott inszeniert und führt die Avatare von Level zu Level. 3D ist ganz nett, aber nicht wirklich nötig. "Jumanji" ist halt nettes Popkorn-Kino ist, wer mehr erwartet, ist fehl am Platze.

Kino-Info: Kino 6 ist Anfang des neuen Jahres gut gefüllt.

Kinostart: 21.12.2017
Abenteuer, Action, Fantasy, Komödie
119 Min.
FSK: 12
1